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Die Toten von Helgoland
Verfasser: Carina Lund (1)
Verlag: Books on Demand (3673) und Midnight (111)
VÖ: 25. Oktober 2019
Genre: Kriminalroman (8332)
Seiten: 384 (Taschenbuch-Version), 344 (Kindle-Version)
Themen: Helgoland (23), Inseln (1947), Nordsee (375), Verschwinden (2093)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Toten von Helgoland« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. November 2019 um 16:15 Uhr (Schulnote 1):
» Ein fesselndes Buch

Der Ex-Polizist Jonas van Dorn hat seine Privatdetektei gerade eröffnet, als er schon wegen eines Auftrags nach Helgoland reisen muss. Denn dort wird seit vier Wochen eine Touristin vermisst. Die Polizei geht von Selbstmord aus, aber der Vater der jungen Frau ist da ganz anderer Meinung. Auf Helgoland und der Nebeninsel Düne geht Unerfreuliches vor sich. Es gab außer der Vermissten bereits zwei Todesfälle. Jonas van Dorn sucht nach der Wahrheit und stellt schnell fest, dass die Insel von einer dunklen Vergangenheit überschattet wird. Nichts ist, wie es scheint!

Meine Meinung
Das Buch ließ sich durch den angenehmen Schreibstil leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. Da ich die Autorin kenne und schon mehrere Bücher von ihr gelesen habe, die sie unter einem anderen Pseudonym geschrieben hat, hatte ich auch gewisse Erwartungen, die sich jedoch voll und ganz erfüllten. Ich wurde also nicht enttäuscht. Es beginnt mit Jonas‘ neuem Büro, das ihm nicht so sonderlich gefällt, wird dann auch gleich spannend und Carina Lund hat es wirklich verstanden, diese Spannung zu halten bis zum Ende. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Jonas , der wegen einer unschönen Geschichte seinen Abschied von der Polizei genommen hatte, und der nun als Privatdetektiv seine Brötchen verdienen wollte. Da er ein sehr guter Ermittler gewesen war, fiel ihm das auch nicht so schwer. Nur machte ihm die alte Geschichte immer wieder zu schaffen. Er nahm sich ein Zimmer und Inken, die Tochter der Nachbarin seines Vermieters, war ihm bei seinen Recherchen auch ein Hilfe. Aber das Ende war dann doch noch eine Überraschung, denn damit hatte ich jetzt doch nicht gerechnet. Oder höchstens ab einem bestimmten Punkt, und der war schon nahe am Ende. Dieses Buch hat mich gefesselt, mich in seinen Bann gezogen und auch sehr gut unterhalten. Von mir für dieses Buch eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.«
  11      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 18. November 2019 um 10:51 Uhr (Schulnote 1):
» „Die Toten von Helgoland“ von Carina Lund habe ich als ebook mit 240 Seiten gelesen, diese sind in 31 Kapitel eingeteilt. Am Ende folgt noch eine Leseprobe von „Plötzlich Inselpolizist“.
Ex-Polizist Jonas van Dorn eröffnet in Bremerhaven seine Privatdetektei in einer rechten Absteige, die nicht gerade das Vertrauen seiner Klientel erweckt. Trotzdem kommt noch vor Eröffnung sein erster Klient. Friedhelm Leschinski’s Tochter Franziska ist auf Helgoland verschwunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Daran glaubt der Vater nicht. Er beauftragt Jonas, mehr herauszufinden. Er und Elliott machen sich also auf den Weg nach Helgoland. Jonas geht ziemlich lustlos und pessimistisch an den Fall heran und will schnell wieder aufgeben. Aber auch hier erweist sich Elliott als Antrieb für weitere Recherchen.
Auf Helgoland treffen sie unter anderem auch auf Inken, die Gästeführerin, und auf den alten Thies, den Besitzer der Pension, wo sie wohnen. Von ihm erfahren sie auch, dass es noch zwei weitere Todesfälle auf der Insel in dieser Saison gab. Da es auch eine Gemeinsamkeit zwischen den Toten und der verschwundenen Franziska gibt, verfolgt Elliott hartnäckig die These eines Serienmörders. Da sich auf der Insel alle kennen, führt Inken sie zu Stefan Heger in die Polizeistation. Der ist sehr freundlich und hilfsbereit, lässt sie in die Akten der beiden Toten und der von Franziska schauen. Dabei ergeben sich erstaunliche Zusammenhänge. Stefan hat auch nichts gegen private Ermittlungen.
Elliott und Jonas sind ein tolles und lustiges Gespann, obwohl sie doch sehr unterschiedlich sind. Sie sind wie ein altes Ehepaar. Jonas leidet immer noch unter Panikattacken wegen eines älteren Vorfalls. Aber dank einer Therapie und seines Freundes Elliott kommt er meistens gut damit klar. Über Elliott weiß Jonas auch nicht alles, der erfährt erst auf Helgoland, wie bekannt sein Freund ist.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war einfach gehalten, die Kapitel nicht zu lang und man konnte zügig lesen. Auch die Handlung hat mir gefallen. Sie war spannend, es gab viele Irrungen und Verwirrungen und das Ende hätte ich niemals geahnt.
In diesem Buch konnte man auch schöne Beschreibungen der Insel und einiger Sehenswürdigkeiten lesen und sich bildhaft vorstellen. Die Kriegserlebnisse habe mich sehr berührt.

Das Cover fand ich sehr schön mit dem Strandweg im Vordergrund und der Nordsee dahinter. Es sieht aus wie ein Sonnenauf- oder Untergang.«
  16      0        – geschrieben von Anett Heincke
Kommentar vom 5. November 2019 um 0:51 Uhr (Schulnote 1):
» Die Rache wir meinen Schmerz verringern

"Wie süß ist Rache, die vom Schicksal kommt, und die man selber nicht zu schüren braucht!" (Karl Gutzkow)
Jonas van Dorn, der nach einem tragischen Fall seinen Polizeidienst quittiert hat, eröffnet zwei Jahre später eine Detektei. Trotzdem er noch immer mit seinem Trauma und Panikattacken zu kämpfen hat, möchte er wieder ermitteln, allerdings nicht mehr als Polizist. Ein aufgewühlter Vater ist sein erster Klient, dieser möchte, dass Jonas seine vermisste Tochter auf Helgoland findet. Denn die Polizei geht davon aus, dass sie Selbstmord begangen hat, da Franziska Leschinski schon früher unter Depressionen litt. Zusammen mit seinem Vermieter Elmar Kramer alias Elliott reist er auf die Insel Helgoland. Dort erfahren sie kurze Zeit später das es neben der Vermissten Franziska, vor kurzer Zeit zwei weitere Todesfälle gegeben hat. Zwischen Hummerbuden, unliebsamen Bootsfahrten und Inken einer sympathischen Touristenführerin geht Jonas mit Elliot zusammen auf die Suche nach der Wahrheit. Diese jedoch führt sie in die dunkle Vergangenheit der Nazizeit, ehe Jonas dem Täter und dem Tatmotiv immer näher kommt.

Meine Meinung:
Das Cover mit dem wunderschönen Blick auf den Strand und das Meer soll einen auf die Nordsee einstimmen. Da ich die Autorin unter einem anderen Namen von dramatischen Liebesromanen her kannte, war ich schon recht gespannt auf ihren ersten Kriminalfall. Der Schreibstil war wie gewohnt von ihr locker, humorvoll, interessant, unterhaltsam und dadurch hat mich diese Geschichte dann nicht mehr losgelassen. Selbst wenn es keine blutige Spannung gab, waren die Ermittlungen rund um die Todesfälle und der Hintergrund aus der Vergangenheit sehr interessant und informativ. Da die Autorin sich immer sehr dahinterklemmt viele Informationen zum Lokalkolorit einzuholen, war ich schon sehr gespannt, was ich über die Insel Helgoland erfahren werde. Dass die Insel am 18. April 1947 durch die Engländer beim sogenannten Big Bang fast vollständig zerstört wurde, hatte ich bis dahin nicht gewusst. Zum Glück wurden alle Bewohner schon zwei Jahre zuvor evakuiert, als da schon erste Bomben fielen. Danach wurde sie dann von den Engländern besetzt. Nur gut, dass die Insel selbst die Sprengung überstand und die Bewohner irgendwann zurückkehren durften. Dass ich in diesem Krimi vieles Interessantes aus der Nazizeit erfahren würde, hatte ich nicht erwartet. Mit Jonas von Dorn und seinem Vermieter, Maler und heimlicher Assistent Elliot hat die Autorin ein wirklich eigenwilliges Ermittlerduo geschaffen. Wie Elliot würde ich sie ebenfalls ein bisschen wie Kommissar Thiel und Professor Boerne bezeichnen. Der smarte, ehrgeizige, motivierte Jonas, der noch immer unter seinem Trauma leidet dazu der unkomplizierte, zuvorkommende, witzige Elliot der ein wenig Elton John ähnelt, waren mir sofort sympathisch. Besonders Elliot hat es mir angetan, der mit seiner humorvollen Art immer einen Spruch auf Lage hat, wie ich es bisher schon von andere Büchern der Autorin kannte. Kombiniert mit interessanten Ermittlungen und einer beeindruckenden Recherchearbeit, macht es diesen Krimi zu einem gelungenen Debüt. Schade nur das es aus der Freundschaft zwischen Inken und Jonas am Ende kompliziert wurde, ich hätte es Jonas gegönnt. Bravo ein Kriminalfall, der ganz unblutig daherkommt und mich trotzdem überzeugen konnte. Ich jedenfalls möchte unbedingt weiter Fälle der beiden lesen und freue mich schon auf den nächsten Krimi. Deshalb von mir eine Empfehlung an alle Fans von Regionalkrimis und 5 von 5 Sterne.«
  19      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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