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Lumera-Expedition 1 - Survive
Verfasser: Jona Sheffield (4)
Verlag: Eigenverlag (19500)
VÖ: 9. September 2019
Genre: Science Fiction (2729)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 424 (Taschenbuch-Version), 426 (Kindle-Version)
Themen: 21. Jahrhundert (269), Agenten (1048), Expedition (210), FBI (529), Klimawandel (48), Planeten (511), Raumschiffe (530), Weltraum (916)
Reihe: Lumera-Expedition (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Absoluter Klimakollaps, todbringende Regierungsverschwörungen und der Aufbruch zu einem weit entfernten Planeten. Eine faszinierende Dystopie über den verzweifelten Kampf ums Überleben und den Fortbestand der Menschheit.

Wassermassen überschwemmen die Küsten. Ganze Länder werden von der Landkarte getilgt. Weltweit fliehen die Menschen ins Innere der Kontinente. Im Jahr 2042 gibt es nur noch eine Jahreszeit: den Sommer. Die Nahrung wird immer knapper, Krankheiten breiten sich aus, immer mehr Menschen sterben.

Ausgerechnet jetzt will die Regierung allen Bürgern Brainbots injizieren. Die winzigen Roboter sollen vor Krankheiten schützen. Julia Jennings, Milliardenerbin und Freiheitskämpferin, ahnt, dass mehr dahintersteckt. Ihr Vater, Peter Jennings, erlebt die Folgen des Eingriffs selbst auf dramatische Weise. Auch FBI-Agent John Stanhope ist sich nicht sicher, ob der Staat die Klima-Apokalypse abwenden kann.

Die letzte Hoffnung der Menschheit könnten gigantische Raumschiffe sein, die Kurs auf ein anderes Sonnensystem nehmen. Ankunftsziel ist der Planet Lumera. Ankunftszeit: das 24. Jahrhundert. Kann sich die Menschheit retten und den Fortbestand sichern? Oder ist sie sich selbst ihr größter Feind?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jona Sheffield für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jona Sheffield gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

* * *


Peter hatte Mühe, seine Augen zu öffnen. Selbst seine Augenlider konnten das Licht nicht gänzlich abschirmen, sondern lediglich in ein helles Rot tauchen. Er fand es seltsam, gerade jetzt daran zu denken, wie gut seine Augenlider durchblutet waren. Er wollte seine Augen vor dem gleißenden Licht schützen. Gleichzeitig wollte er etwas sagen. Aber beides war ihm nicht möglich. Da bemerkte er, dass er die Luft anhielt. Hastig atmete er ein. Seine Lungen brannten, als söge er heißen Rauch ein. Was zur Hölle? Er stöhnte auf und öffnete nun doch die Augen. Eine Lampe blendete ihn.
     »Mr. Jennings, bleiben Sie ganz ruhig. Sie sind hier in Sicherheit. Wir leuchten Ihnen in die Augen, um Ihre Pupillenreflexe zu überprüfen. Seien Sie geduldig mit sich selbst. Wir haben alle Zeit der Welt; werden Sie erstmal wach.«
     Peter wollte etwas sagen, aber seine Stimme versagte.
     »Ganz ruhig. Atmen Sie tief ein und aus. Alles ist in Ordnung. Ich bin es, Dr. Silverman. Sie haben mich ja bereits kennengelernt. Mein Team und ich kümmern uns um Sie. Sie befinden sich hier auf der Krankenstation.«
     Peter wollte wieder zurück in die virtuelle Realität. Dort hatte er sich eindeutig besser gefühlt. Aber er spürte, dass er mit jedem Atemzug ruhiger wurde und dass das Atmen immer weniger schmerzte. Seine Augen gewöhnten sich langsam an das Licht.
     Vor seinem Bett standen fünf Personen in weißen Kunststoffkitteln. Mehr Menschen hätten in das kleine Krankenzimmer auch nicht gepasst. Zwei von ihnen blickten teilnahmslos ins Nichts, die anderen fanden ihn offensichtlich interessant und beobachteten ihn aufmerksam. Dr. Silverman, den Peter sofort wiedererkannte, beugte sich über ihn, nestelte an seinem Arm herum. Peter sah hinter dem Ohr des Arztes einen kleinen silbernen Knopf. Das war ihm vorhin gar nicht aufgefallen. War das etwa ein Implantat?
     Die Mimik der beiden Starrenden war nicht gänzlich teilnahmslos, sie schienen sich über irgendetwas Gedanken zu machen, wirkten dabei aber seltsam abwesend. Was war hier los? Peter hätte diese Fragen gerne gestellt, aber er konnte die dazu nötigen Worte nicht formen. Seine Stimmbänder versagten noch immer.
     Dr. Silverman bemerkte Peters Sprechversuche und legte ihm eine Hand auf die Schulter. »Die Schwester hat Ihnen etwas gegeben, um Ihre Genesung zu beschleunigen, und auch etwas, damit Sie etwas ruhiger werden. Deshalb fühlen Sie sich vielleicht noch ein bisschen wie in Watte gepackt.«
     Peter versuchte zu flüstern: »Haben ... Sie ... einen Spiegel?«
     Dr. Silverman verstand offensichtlich. Er wusste schließlich, wie Peter gestorben war, und er hatte bestimmt auch dessen Akte gelesen. In den Wochen kurz vor seinem Tod war Peter mit Morphium und Kortison vollgepumpt worden, was ihn stark aufgeschwemmt hatte. Peter brannte darauf zu sehen, ob er sich äußerlich sichtbar verändert hatte. Außerdem interessierte ihn die Narbe an seinem Kopf.
     Der Arzt ging kurz in einen kleinen Raum, der sich dem Zimmer anschloss - wahrscheinlich ein Badezimmer - und kam mit einem kleinen Kosmetikspiegel zurück. Er positionierte den Spiegel so, dass Peter sich darin betrachten konnte.
     Er sah in ein müdes Gesicht, das er ganz eindeutig als sein eigenes erkannte. Von der Krebserkrankung war nichts mehr zu sehen. Vor seinem Tod war seine Haut grau gewesen, und er hatte dicke Augenränder gehabt. Nun sah er wieder aus wie ein gesunder junger Mann. Seine blauen Augen strahlten ihn an und er brachte sogar ein Lächeln zustande.
     Seine Gefühle überwältigten ihn. Er versuchte, seinen Arm zu heben. Es war schwieriger als gedacht und ging nur sehr langsam, aber es klappte. Peter betastete sein Gesicht. Er tastete nach seinen Bartstoppeln und fasste sich in seine wirren, Haare - und stutzte. Irgendetwas Flaches und Hartes ertastete er hinter seinem Ohr. Er drehte vorsichtig den Kopf, um es im Spiegel zu erkennen, aber es war ihm nicht möglich, so sehr er sich auch den Hals verrenkte. Aber er vermutete, dass es der gleiche Gegenstand war, den er bereits bei allen hier Anwesenden gesehen hatte. Es fühlte sich wie ein Knopf an und ließ sich nicht bewegen. Erschöpft legte er die Hände wieder auf das Bett.
     Dr. Silverman beantwortete Peters fragenden Blick prompt: »Der Knopf hinter Ihrem Ohr ist ein BID. Das ist ein Chip, der mit dem Gehirn verbunden ist. Darauf befinden sich alle Ihre persönlichen Daten, die sich damals auf Ihrem Personalausweis befanden. Neben den Stammdaten aber zusätzlich auch Ihre gesamte Krankenakte. Sogar Ihre Erinnerungen werden auf dem BID gespeichert. BID steht übrigens für Brain Interaction Device. Der BID enthält außerdem alle Erinnerungen, die Sie angesammelt haben, seit Ihnen der Chip eingesetzt worden ist. Der BID ist jetzt Ihre ID. Die meisten Menschen besitzen heutzutage so einen Chip.«
     Ungläubig riss Peter die Augen auf und fasste wieder mit der Hand hinter sein Ohr. Die Bewegung kostete ihn noch immer viel Kraft.
     »Ganz ruhig Mr. Jennings. Es kann nichts passieren. Die Implantation ist ein Routineeingriff und dauert nur wenige Sekunden. Der BID interagiert mit den Brainbots, die wir in Ihrem Gehirn angesiedelt haben. Dadurch ist Ihre Gehirnkapazität nahezu unendlich groß. Der BID ist quasi die Schnittstelle, die benötigt wird, um die Brainbots nutzen zu können. Sie können mithilfe des BIDs mit anderen Personen gedanklich kommunizieren und technische Geräte steuern.«
     »Ich «, versuchte es Peter, aber die Worte blieben stimmlos. Wie sollte er all diese Neuigkeiten in seinem Kopf behalten?
     Dr. Silverman verstand offenbar.
     »Mr. Jennings, das war jetzt etwas zu viel des Guten. Jetzt lassen wir die Healthbots ihre Arbeit verrichten, dann sind Sie schnell wieder auf den Beinen. Ich muss jetzt weiter, aber wir sprechen uns später wieder. Schwester Meyer wird aber hier sein und sich um Sie kümmern.«
     Bevor Peter noch etwas flüstern konnte, verschwand der Arzt mit seinen Kollegen durch die automatische Tür.
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