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Lumera-Expedition 1 - Survive
Verfasser: Jona Sheffield (4)
Verlag: Eigenverlag (19538)
VÖ: 9. September 2019
Genre: Science Fiction (2738)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 424 (Taschenbuch-Version), 426 (Kindle-Version)
Themen: 21. Jahrhundert (269), Agenten (1048), Expedition (212), FBI (529), Klimawandel (48), Planeten (513), Raumschiffe (535), Weltraum (922)
Reihe: Lumera-Expedition (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Absoluter Klimakollaps, todbringende Regierungsverschwörungen und der Aufbruch zu einem weit entfernten Planeten. Eine faszinierende Dystopie über den verzweifelten Kampf ums Überleben und den Fortbestand der Menschheit.

Wassermassen überschwemmen die Küsten. Ganze Länder werden von der Landkarte getilgt. Weltweit fliehen die Menschen ins Innere der Kontinente. Im Jahr 2042 gibt es nur noch eine Jahreszeit: den Sommer. Die Nahrung wird immer knapper, Krankheiten breiten sich aus, immer mehr Menschen sterben.

Ausgerechnet jetzt will die Regierung allen Bürgern Brainbots injizieren. Die winzigen Roboter sollen vor Krankheiten schützen. Julia Jennings, Milliardenerbin und Freiheitskämpferin, ahnt, dass mehr dahintersteckt. Ihr Vater, Peter Jennings, erlebt die Folgen des Eingriffs selbst auf dramatische Weise. Auch FBI-Agent John Stanhope ist sich nicht sicher, ob der Staat die Klima-Apokalypse abwenden kann.

Die letzte Hoffnung der Menschheit könnten gigantische Raumschiffe sein, die Kurs auf ein anderes Sonnensystem nehmen. Ankunftsziel ist der Planet Lumera. Ankunftszeit: das 24. Jahrhundert. Kann sich die Menschheit retten und den Fortbestand sichern? Oder ist sie sich selbst ihr größter Feind?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jona Sheffield für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jona Sheffield gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Wieder hatte Dr. Silverman den Würfel aktiviert. Das Hologramm, das Peter nun zu sehen bekam, raubte ihm fast den Atem. Er sah sich selbst in einem Krankenhausbett liegen. Um das Bett herum standen Apparaturen. Er sah große Monitore, und ein Schlauch ragte aus seinem Mund. Peter schüttelte nur ungläubig den Kopf.
     »Und was würden Sie mir als nächstes erzählen, wenn ich Ihnen glaubte?«
     »Sie haben 367 Jahre im Kryoschlaf verbracht. Wir schreiben jetzt das Jahr 2384. In den letzten paar Jahren hat die Wissenschaft den Durchbruch in der Kryotechnologie geschafft. Sie ist gegenwärtig so unproblematisch wie eine Blinddarm-OP. Deshalb können wir Sie nun ohne jedes Risiko wieder ins Leben zurückholen.«
     »Waaas?« Peter lief völlig aufgelöst im Raum umher und knetete seine Hände. Er fühlte sich unendlich verloren. Zuletzt hatte er dieses Gefühl verspürt, als er die Diagnose erhielt, dass er sterben werde.
     »Wie ist das möglich? Wie haben Sie das geschafft? Und Manhattan gibt es noch? Ich meine, ich kann da einfach so weiterleben?«, fragte Peter, während er zur antiken Kommode ging und sich einen Whiskey einschenkte. Er leerte das Glas in einem Zug. Jetzt stellte er zudem fest, dass nicht alles in der Wohnung so war, wie er es kannte. Das Muster an der Kommode war falsch, einige Bilder hingen am falschen Platz oder zeigten ihm fremde Motive. Die Badezimmertür befand sich viel zu weit rechts. Schnell schenkte er sich einen zweiten Whiskey ein. Dr. Silverman sprach aber bereits weiter und lenkte Peter davon ab, nach weiteren Auffälligkeiten zu suchen.
     Es erschien abermals ein menschliches Hologramm über dem Würfel. Daneben sah Peter so etwas wie einen Miniroboter. Was sollte das werden?
     »Dass Sie heute wieder leben können, verdanken wir der mittlerweile gängigen Nanotechnologie. Zunächst einmal ist es mit der heutigen Technik problemlos möglich, Sie wieder, sagen wir mal, ›aufzutauen‹, ohne dabei Ihre Organe zu beschädigen.
     Und mit Nanotechnologie meine ich Miniroboter auf Molekülgröße - also unvorstellbar klein -, die wir in Ihren Körper eingeschleust haben«, erklärte der Arzt und zeigte auf den holografischen Roboter, der Peter unangenehm an eine Spinne erinnerte. Die holographische Illustration zeigte, wie die winzigen Nanobots in großer Zahl mit einer Spritze in einen Menschen injiziert wurden. Peter kam sich vor wie ein Schuljunge, dem man die grundlegendsten Naturgesetze anhand von Bildern erklären musste.
     Dr. Silverman sprach unterdessen weiter: »Die Nanobots konnten Ihre Krebszellen zerstören, und wir konnten auch die alten Zellstrukturen zur Gänze wiederherstellen. Für diesen Prozess haben wir Sie jetzt noch etwas in einem künstlichen Koma schlafen lassen, damit Ihr Körper ausreichend Zeit zur Erholung hatte. Sie sind jetzt gesund.«
     »Großer Gott, ich weiß nicht, was ich sagen soll ... ich kann es noch immer nicht glauben.«
     »Nun, sie werden wieder ein normales Leben führen können. Alles andere kann später noch ausgiebig besprochen werden.«
     Peter verschluckte sich fast an seinem Whiskey, während er Dr. Silverman anstarrte. Ihm kam die ganze Situation unwirklich vor. »Und was genau passiert jetzt?«
     Dr. Silverman lächelte. »Die Healthbots befinden sich nach wie vor in Ihrem Körper und leisten dort ihre Arbeit. Sie selbst haben dadurch keine Nachteile. Ganz im Gegenteil: Die Bots halten Sie gesund und helfen Ihrem Körper bei der Zellteilung. Und das führt neben Ihrer Wiederauferstehung zum zweiten Wunder: Sie werden künftig nicht mehr altern. Sie bleiben, zumindest körperlich gesehen, von nun an 35 Jahre alt. So alt wie Sie waren, als Sie verstarben. Auch der Krebs wird nicht zurückkehren. Sie sind jetzt kerngesund und bleiben es auch.«

»Ähm, Dr. Silverman, wie lange muss ich hier in der virtuellen Realität bleiben? Und was ist mit meiner Familie? Wo sind sie alle?«
     Silvermans Blick wanderte zu dem Bild über der Kommode. Schließlich blickte er wieder zu Peter und sagte: »Mr. Jennings, ich werde Sie gleich verlassen. Dann werden wir Sie zurück ins Leben holen, ins echte Leben. Ich muss Sie allerdings vorwarnen: Sie werden noch sehr schwach sein, und Ihr Hals wird ihnen noch Schmerzen bereiten, weil wir Sie lange über einen Tubus beatmen mussten. Aber das wird alles schnell vorübergehen. Bleiben Sie einfach ganz ruhig, wenn wir Sie wecken. Wir werden Sie unverzüglich mit Schmerzmitteln versorgen, sollte das nötig sein.«
     Wich ihm Dr. Silverman etwa aus?
     »Meine Familie?«, bohrte Peter weiter nach.
     »Ihr Sohn wird zu Ihnen stoßen, sobald Sie wieder ansprechbar sind. Er ist jetzt dank der Healthbots 37 Jahre alt. Zumindest physisch. Als Sie starben, war er ja noch ein Kind von zehn Jahren. Aber ich denke, Sie werden ihn erkennen. Ihr Sohn wird Ihnen alles Weitere erklären. Meine Zeit hier ist leider auch sehr begrenzt. Ich habe noch mehr Patienten. Aber ich werde Sie gleich wiedersehen, wenn wir Sie geweckt haben. In Ordnung?«
     Dr. Silverman erhob sich im selben Moment wie Peter. Er folgte dem Arzt zum Aufzug. Tausend Fragen brannten ihm noch auf der Zunge, aber er schwieg darüber. Dafür war später noch genügend Zeit.
     Der dunkelhaarige Mann mit dem ebenso dunklen Teint trat in den Aufzug. Sogleich schlossen sich die Türen hinter ihm, und Peter war wieder alleine. Noch immer verwirrt über diesen Auftritt und die Flut an Informationen ging Peter zurück zum Tisch. Jetzt konnte er nur abwarten.
     Doch er kam nicht mehr dazu, sich zu setzen. Auf einmal war alles um ihn herum in ein grelles Licht getaucht, als raste eine gleißend helle Sonne auf ihn zu. Oder war die Sonne in seinem Kopf? Peter schrie vor Schmerzen laut auf. Ihm war, als explodierte sein Kopf.
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