Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
45.566 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Harry Steinke«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Lumera-Expedition 1 - Survive
Verfasser: Jona Sheffield (4)
Verlag: Belle Epoque (173) und Eigenverlag (19911)
VÖ: 9. September 2019
Genre: Science Fiction (2776)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 424 (Taschenbuch-Version), 426 (Kindle-Version)
Themen: 21. Jahrhundert (271), Agenten (1061), Expedition (213), FBI (534), Klimawandel (50), Planeten (521), Raumschiffe (545), Weltraum (947)
Reihe: Lumera-Expedition (3)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,63 (87%)
1
60%
2
22%
3
15%
4
1%
5
0%
6
1%
Errechnet auf Basis von 229 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Absoluter Klimakollaps, todbringende Regierungsverschwörungen und der Aufbruch zu einem weit entfernten Planeten. Eine faszinierende Dystopie über den verzweifelten Kampf ums Überleben und den Fortbestand der Menschheit.

Wassermassen überschwemmen die Küsten. Ganze Länder werden von der Landkarte getilgt. Weltweit fliehen die Menschen ins Innere der Kontinente. Im Jahr 2042 gibt es nur noch eine Jahreszeit: den Sommer. Die Nahrung wird immer knapper, Krankheiten breiten sich aus, immer mehr Menschen sterben.

Ausgerechnet jetzt will die Regierung allen Bürgern Brainbots injizieren. Die winzigen Roboter sollen vor Krankheiten schützen. Julia Jennings, Milliardenerbin und Freiheitskämpferin, ahnt, dass mehr dahintersteckt. Ihr Vater, Peter Jennings, erlebt die Folgen des Eingriffs selbst auf dramatische Weise. Auch FBI-Agent John Stanhope ist sich nicht sicher, ob der Staat die Klima-Apokalypse abwenden kann.

Die letzte Hoffnung der Menschheit könnten gigantische Raumschiffe sein, die Kurs auf ein anderes Sonnensystem nehmen. Ankunftsziel ist der Planet Lumera. Ankunftszeit: das 24. Jahrhundert. Kann sich die Menschheit retten und den Fortbestand sichern? Oder ist sie sich selbst ihr größter Feind?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jona Sheffield für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jona Sheffield gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sie war ein Morgenmuffel, was man von ihrem Freund nicht gerade behaupten konnte. Bis vor einigen Jahren hatte er in New York eine Kampfsportschule geleitet. Auch danach hatte er dafür gesorgt, dass er körperlich fit blieb. Jeden Morgen ging er um halb sechs joggen, weil es später zu heiß dafür gewesen wäre. Danach verbrachte er ein bis zwei Stunden in seinem kleinen Kraftraum. Mit seinem ehemaligen Mitarbeiter und langjährigen Kumpel Gerrit traf er sich außerdem alle paar Tage, um seine Fertigkeiten als Nahkämpfer nicht einrosten zu lassen.
     Ethan erzählte Julia immer wieder davon, wie gern er wieder eine Kampfsportschule eröffnen würde. Mit Gerrit, das stand sowieso fest. Ethan war immer so unglaublich optimistisch. Einerseits beneidete Julia ihn darum, andererseits tat ihr seine leicht kindliche Naivität auch ein wenig leid, denn für ihn wäre der Schlag umso härter, wenn er sich nach einiger Zeit eingestehen musste, dass sich seine Visionen und Träume doch nicht verwirklichen ließen.
     Julia hörte, wie Ethan der Haushalts-KI den Befehl gab, die Dusche im Wassersparmodus anzuschalten. Die KI der Smart-Home-Steuerung hatte natürlich alle wichtigen Daten gespeichert und konnte von jedem Raum aus benutzt werden.
     »Wassertemperatur auf zweiundzwanzig Grad senken«, sagte Julia.
     »Soll die Voreinstellung von 36,5 Grad ignoriert werden?«, fragte Sophia, wie Ethan die KI getauft hatte.
     »Ja, ignorieren.«
     »Julia!«, gellte Ethans Stimme aus dem Badezimmer. »Wir haben doch nur vierzig Liter am Tag!«, rief er. Leiser vernahm sie seinen Befehl an die Haushalts-KI: »Neustart.«
     »Sorry, aber das musste jetzt sein«, kicherte Julia. Sie hörte, wie der Zerstäuber für einige Sekunden mehrere Wasserstöße auf Ethans durchtrainierten Körper abgab. »Kein Föhn«, erklang seine Stimme aus der Duschkabine. Julia stellte sich ihren Freund unter der Dusche vor. Allein der Gedanke daran weckte wieder ihre Lust. Obwohl sie schon so viele Jahre mit dem blonden, stets energiegeladenen Mann zusammen war, überkam sie noch immer ein Bauchkribbeln, wenn sie an ihn dachte.
     Schon kam Ethan wieder ins Zimmer, stellte sich vor sie hin und schüttelte seine triefnassen Haare. Dann umarmte er sie, klitschnass wie er war.
     »Ihhh, du Ferkel!«, kiekste Julia und stieß ihren Freund von sich weg. Ethan lachte, schüttelte noch einmal seine nassen Haare, was sie an einen Hund erinnerte, der gerade aus dem Wasser gesprungen war.
     Nachdem Ethan wieder im Badezimmer verschwunden war, fragte Julia den Wetterbericht ab.
     »Außentemperatur dreißig Grad. Maximaltemperatur im Laufe des Nachmittags bis zu vierunddreißig Grad. Abends nur wenig Abkühlung und stark windig mit Orkanböen. Prognose für die kommende Woche: weiterhin trocken. Die Waldbrandgefahr liegt bei Zehn von Zehn Punkten.«
     Da konnten Julia und Ethan sich kaum Hoffnungen machen, mittels des Regenfängers im Garten die tägliche Verbrauchsmenge an Wasser aufzubessern. In den letzten zwei Wochen hatte es überhaupt nicht geregnet. Mit Glück gab es vielleicht einmal im Monat Niederschläge, dann aber meist in Verbindung mit derart heftigen Stürmen, dass Julia dem Regen nur wenig Gutes abgewinnen konnte. Dass der Regenfänger danach gefüllt war, wirkte sich zwar positiv auf ihre Verbrauchsmenge aus, den Pflanzen und Tieren brachten solche Platzregen allerdings nicht viel.
     Ethans lauter Gesang riss Julia aus ihren Gedanken. Er konnte einen mit seinen fröhlichen Ausbrüchen wirklich anstecken. Sie erinnerte sich gut daran, wie sie zusammengekommen waren. Wie er bei ihrer ersten Verabredung ihr Gesicht mit beiden Händen umfasst und sie geküsst hatte. Diese Erinnerung leuchtete immer wieder in ihren Gedanken auf. Je schlechter es ihr in diesen harten Zeiten ging, umso häufiger dachte sie an diese schönen Momente zurück.
     Sie schaute auf den kleinen holografischen Wecker auf ihrem Nachttisch. 9:23 Uhr. Sie hatte wieder viel zu lange geschlafen. Aber sie konnte derzeit abends nicht in den Schlaf finden. Ihr Kopf ließ sich einfach nicht ausschalten und lief gerade dann auf Hochtouren, wenn sie es am wenigsten brauchte. Es war zu viel passiert in den letzten sieben Jahren.
     Julia dachte oft an die Vergangenheit. Sie und Ethan hatten vor Jahren New York City verlassen. Der Hudson und die Bay hatten den Wasserpegel einfach in die Stadt gedrückt Die eilends vom Staat eingesetzten, elektrisch betrieben Taxi-Boote waren eine annehmbare Lösung, die aber von Wucherpreisen und wenig zuverlässigen Diensten geprägt waren. Einfach war das Leben hier nur noch für Privilegierte mit großem Vermögen. Zunächst hatte die Jentecs Inc., die Firma, die ihr krebskranker Vater den Geschwistern Julia und Jason Jennings vermacht hatte, noch ihren Hauptsitz in Manhattan. Julia, studierte Psychologin, arbeitete zu der Zeit noch als Chief Human Ressource Officer in dem Konzern und verantwortete somit den gesamten Personalbereich. Deshalb blieben sie vorerst in New York. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Bruder, bei dem es um Julias Stimmrecht im Aufsichtsrat der Firma und um Verantwortlichkeiten innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches ging, verließ sie die Firma schließlich. Und nicht nur die Firma, sondern auch New York. Den Kontakt zu ihrem Bruder brach sie daraufhin ebenfalls ab.
     Sie dachte danach oft an Jason und fragte sich, was er wohl machte. Doch sie verzichtete darauf, sich nach ihm zu erkundigen. Zu groß war ihre Sorge, dass der Konflikt in die Verlängerung ginge. Ihr letzter Informationsstand, war die Schließung des jahrzehntelangen Hauptsitzes der Jentecs Inc.. Der Überschwemmungsschutzwall »Big U«, der insbesondere Manhattan vor dem ansteigenden Meeresspiegel schützen sollte, war seiner Aufgabe schnell nicht mehr gewachsen gewesen. So wurden zunächst Manhattan und später die gesamte Stadt nach und nach geräumt. Aus New York wurde in nur wenigen Jahren eine Geisterstadt.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz