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Lumera-Expedition 1 - Survive
Verfasser: Jona Sheffield (4)
Verlag: Belle Epoque (173) und Eigenverlag (19916)
VÖ: 9. September 2019
Genre: Science Fiction (2776)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 424 (Taschenbuch-Version), 426 (Kindle-Version)
Themen: 21. Jahrhundert (272), Agenten (1062), Expedition (213), FBI (535), Klimawandel (50), Planeten (521), Raumschiffe (545), Weltraum (947)
Reihe: Lumera-Expedition (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Absoluter Klimakollaps, todbringende Regierungsverschwörungen und der Aufbruch zu einem weit entfernten Planeten. Eine faszinierende Dystopie über den verzweifelten Kampf ums Überleben und den Fortbestand der Menschheit.

Wassermassen überschwemmen die Küsten. Ganze Länder werden von der Landkarte getilgt. Weltweit fliehen die Menschen ins Innere der Kontinente. Im Jahr 2042 gibt es nur noch eine Jahreszeit: den Sommer. Die Nahrung wird immer knapper, Krankheiten breiten sich aus, immer mehr Menschen sterben.

Ausgerechnet jetzt will die Regierung allen Bürgern Brainbots injizieren. Die winzigen Roboter sollen vor Krankheiten schützen. Julia Jennings, Milliardenerbin und Freiheitskämpferin, ahnt, dass mehr dahintersteckt. Ihr Vater, Peter Jennings, erlebt die Folgen des Eingriffs selbst auf dramatische Weise. Auch FBI-Agent John Stanhope ist sich nicht sicher, ob der Staat die Klima-Apokalypse abwenden kann.

Die letzte Hoffnung der Menschheit könnten gigantische Raumschiffe sein, die Kurs auf ein anderes Sonnensystem nehmen. Ankunftsziel ist der Planet Lumera. Ankunftszeit: das 24. Jahrhundert. Kann sich die Menschheit retten und den Fortbestand sichern? Oder ist sie sich selbst ihr größter Feind?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jona Sheffield für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jona Sheffield gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Peters Verwirrung wuchs. Die Aussage dieses vorgeblichen Arztes ergab keinen Sinn. Nervös fuhr er sich mit der Hand durch sein dichtes Haar. Irgendetwas war anders. Aber was? Jetzt hatte er es: Er hatte tatsächlich Haare über seiner Schläfe. Als er die Stelle das letzte Mal berührt hatte, befanden sich dort noch eine geschwollene Narbe und kurzgeschorene Haare. Was war mit seiner Krebserkrankung?
     »Was geht hier vor? Ich verstehe das nicht. Ich bin doch krank oder nicht? Ich ... lebe ich noch?«
     »Ganz ruhig, Mr. Jennings. Das will ich Ihnen erklären. Setzen Sie sich doch bitte erst hin.« Peter schüttelte den Kopf. In seinem Penthouse hatte nur er zu bestimmen, ob er sich setzte! Am liebsten hätte er den Kerl fortgejagt, doch dieser ... dieser Arzt könnte ihm helfen herauszufinden, was hier gespielt wurde.
     »Der Hausherr zieht es vor zu stehen.« Seine Stimme klang alles andere als selbstbewusst.
     Dr. Silverman zuckte mit den Schultern. »Nun gut, wie Sie wollen. Also, um vorne anzufangen: Sie scheinen sich daran zu erinnern, dass Sie im Jahr 2016 an Krebs erkrankt sind. Liege ich da richtig?«
     Peter nickte verhalten.
     Dr. Silverman fuhr fort: »Das könnte Sie jetzt umhauen, und Sie werden sich vielleicht wünschen, sich doch hingesetzt zu haben, aber: Sie sind an Ihrer Erkrankung im Jahr 2017 gestorben.«
     Stille.
     Zwar wurde Peter von diesen absurden Worten nicht von den Beinen geholt, doch er stand wie erstarrt da. Der Nebel in seinem Kopf verdichtete sich. Dr. Silverman musterte ihn aufmerksam. Sein Blick war unangenehm, irgendwie ... forschend. Peter war schließlich doch danach, sich zu setzen. Er erntete einen erleichterten Blick von Dr. Silverman, als er die Sitzgruppe mit großem, hellem Esstisch ansteuerte. Der Arzt setzte sich ihm gegenüber. Er beförderte einen kleinen schwarzen Würfel zutage und legte ihn vor sich und Peter auf den Tisch. Augenblicklich schwebte ein fast lebensgroßes Hologramm eines menschlichen Körpers darüber. Peter riss die Augen auf. Was war das denn jetzt?
     »Mr. Jennings, Ihr Körper wurde unmittelbar nach Ihrem Tod im Jahre 2017 mittels Kryokonservierung eingefroren. Das heißt, dass Ihr Körper nach Ihrem Tod sofort präpariert und in flüssigem Stickstoff auf gut zweihundert Grad unter null heruntergekühlt wurde«, erklärte der angebliche Arzt nüchtern.
     Über dem Würfel war nun so etwas wie eine längliche Box zu sehen. Der Körper, der noch immer über dem Würfel schwebte, wurde in eine Flüssigkeit gelegt, die sich in der Box befand. Peter kannte ähnliche Bilder bereits. Er erinnerte sich daran, sich vor seinem Tod ausführlich mit dem Prozess der Kryokonservierung auseinandergesetzt zu haben.
     »Ihr Körper konnte auf diesem Weg für eine lange Zeit unversehrt erhalten werden. So lange, bis die Technologie eine Reanimierung Ihres Körpers ohne Folgeschäden möglich machen konnte. So hatten sie es in ihrem Testament verfügt.«
     »Also«, setzte Peter an, »und ich wache auf und bin in meiner Wohnung, ja? Tut mir leid, aber das glaube ich Ihnen nicht. Mir hat heute Morgen irgendjemand was in den Kaffee getan. Anders kann es nicht sein.«
     »Mr. Jennings, wenn jemand in einem mentalen Zustand wie dem Ihren von uns geweckt wird, ist es unser Bestreben, die betreffende Person vorsichtig auf die Gegenwart vorzubereiten. Die Welt hat sich sehr verändert, Mr. Jennings. Technik, Kommunikation und Gesellschaft sind nun völlig anders als Sie es gewohnt sind. Deshalb erkläre ich Ihnen die Dinge hier, in vertrauter Umgebung. Hier fühlen Sie sich wohl. Das ist uns wichtig, da uns Ihr Gesundheitszustand am Herzen liegt. Kommen Sie bitte mit. Ich zeige Ihnen etwas, das Sie mit eigenen Augen sehen müssen, dann fällt es Ihnen bestimmt leichter, mir zu glauben. Aber machen Sie sich auf eine Überraschung gefasst.«
     Dr. Silverman ließ das Hologramm wie von Zauberhand wieder verschwinden, erhob sich und ging durch die geöffnete Tür der Fensterfront hinaus auf die bestimmt vierzig Quadratmeter große Dachterrasse des Wolkenkratzers. Peter folgte ihm zögerlich. Er war auf der Hut vor dem aalglatten Mann. Wer wusste schon, was dieser im Schilde führte. Vielleicht wollte er ihn vom Dach stoßen. Draußen angekommen blieb Peter wie angewurzelt stehen. Normalerweise war hier oben der konstante, wenn auch recht leise Geräuschpegel der geschäftigen Straßen Manhattans zu hören, aber es war still. Zu still. Er schaute nach rechts. Dort, wo sonst die oberen Stockwerke des Nachbargebäudes zu sehen waren, war nichts.
     Peter trat zum gläsernen Geländer der Dachterrasse. Alles war weg. Manhattan war nicht mehr da. Die gesamte Umgebung war in blassblaues Licht getaucht, das sich scheinbar in der Unendlichkeit verlor. Nur sein Balkon, seine Wohnung, der fremde Mann und er selbst waren existent. Peter schnappte panisch nach Luft, stieß sich vom Geländer ab und fiel hin. Seine Beine versagten ihm den Dienst.
     »Langsam, langsam; ich weiß, das ist schwer zu fassen. Kommen Sie, ich helfe Ihnen«, sagte der Arzt. Mit kleinen Schritten führte ihn Dr. Silverman wieder ins Haus. Hier fühlte sich Peter sicherer.
     Nachdem er die Sprache wiedergefunden hatte, sagte er: »Okay, sagen wir mal, ich glaube Ihnen. Wo bin ich hier, wenn das nicht Manhattan ist?«
     »Sie befinden sich in einer virtuellen Realität. Wir haben sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Sohn Jason und anhand von Fotos erschaffen. Tatsächlich befindet sich Ihr Körper noch im Koma. Wir haben Ihr Bewusstsein hierher transferiert, damit ich Ihnen alles erklären und Sie auf die für Sie neue Realität vorbereiten kann. Glauben Sie mir, das ist die beste Methode. Sie müssen sich ja einer ganz neuen Wirklichkeit stellen.«
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