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Witte und Fedder ermitteln 4 - Juister Taucher
Verfasser: Sina Jorritsma (25)
Verlag: Klarant (594)
VÖ: 4. November 2019
Genre: Kriminalroman (6467)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 119 (Kindle-Version)
Themen: Inseln (1412), Kommissare (1592), Leichen (1734), Nordsee (258), Ostfriesland (446), Tagebücher (351), Tauchen (40), Todesliste (23), Yacht (50)
Reihe: Witte und Fedder ermitteln (4)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2019 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der gewaltsame Tod eines Tauchers schockt die ostfriesische Insel Juist. Anstatt mit seinen Freunden heute zu einem Tauchgang aufzubrechen, liegt Pascal erschlagen in einer mutwillig versenkten Yacht. Die Inselkommissare Antje Fedder und Roland Witte nehmen die Gruppe ins Visier und stoßen auf merkwürdige Reaktionen auf den Tod des Freundes. Am verstörendsten jedoch ist die Notiz, die sie im Tagebuch des Opfers entdecken: Ich bin der Nächste auf der Liste. Geht es um eine Todesliste? Treibt ein Serienmörder sein Unwesen auf der idyllischen Nordseeinsel? Und wer ist die attraktive Frau, die ein so auffälliges Interesse an der versenkten Yacht zeigte und dann spurlos verschwand? Gerade beginnen die Ermittler, das Puzzle zusammenzusetzen, da erreicht sie die nächste Schreckensnachricht …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Jorritsma gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1


»Meine Yacht wurde versenkt!«
     Diesen Satz gab ein junger Mann von sich, als er morgens um halb neun in die Juister Polizeiwache stürmte. Kommissarin Antje Fedder blickte auf. Sie hatte gerade überlegt, ob sie ihren Kollegen anrufen sollte. Roland Witte war nämlich spät dran, denn der Dienst begann um acht Uhr.
     Doch nun konzentrierte sie sich auf den Besucher. Er war ihr unbekannt, aber das hatte auf einer Touristeninsel mit ständig wechselnden Urlaubern nichts zu bedeuten. Der Mann war groß und athletisch gebaut, er trug eine zerschlissene Jeans und ein Sweatshirt mit einem aufgedruckten Anker. Die tiefe Gesichtsbräune ließ darauf schließen, dass er sich oft im Freien aufhielt. Er schien also ein passionierter Wassersportler zu sein. Antje konnte seine Aufregung verstehen, denn solche Hobby-Fahrensleute waren oft mit ihrem Boot regelrecht verheiratet. Wenn es beschädigt wurde, empfanden sie es fast so schlimm wie eine Verletzung bei einem geliebten Menschen.
     Als Polizistin hatte Antje gelernt, einen kühlen Kopf zu bewahren. Sie deutete auf ihren Besucherstuhl.
     »Moin, ich bin Kommissarin Fedder. Nehmen Sie doch bitte Platz.«
     Der Melder starrte sie an, als ob er einen Geist sehen würde.
     »Haben Sie nicht gehört, was ich gesagt habe? Sie müssen etwas unternehmen!«
     Seine Stimme klang schrill, er schien wirklich sehr nervös zu sein. Antje blieb freundlich:
     »Ich werde auch tätig werden, aber zunächst benötige ich einige Fakten.«
     »Ja, selbstverständlich. Entschuldigen Sie bitte, ich stehe ein wenig neben mir. Die Gundis ist ein Erbstück, sie gehört beinahe zur Familie.«
     Die Kommissarin hatte bereits ihren Notizblock aufge-schlagen.
     »Ich nehme an, Gundis ist der Name Ihrer Yacht?«
     Der Mann nickte. Antje schätzte ihn auf Anfang dreißig, also ungefähr ihr eigenes Alter. Sie hakte nach: »Und Sie sind ...?«
     »Ich heiße Ole Kramm. Einige Freunde und ich wollten zum Tauchen hinausfahren. Die anderen schlafen noch, also bin ich schon mal allein zum Yachthafen gegangen, um das Boot vorzubereiten. Und da musste ich feststellen, dass irgendein Dreckskerl die Gundis versenkt hat!«
     Während Kramm sprach, war er sehr blass geworden. Es kam Antje so vor, als ob er gleich vom Stuhl kippen würde. Sie schaute ihn besorgt an.
     »Wie wäre es mit einer Tasse Tee?«
     Der Melder öffnete den Mund. Sie machte sich schon auf eine schroffe Antwort gefasst. Aber Kramm schien zu begreifen, dass sie es nur gut mit ihm meinte.
     »Ja, das ist sehr nett von Ihnen.«
     Die Kommissarin stand auf und ging zu der kleinen Teeküche hinüber. Die Juister Polizeiwache an der Carl-Stegmann-Straße war in einem Einfamilienhaus unter-gebracht. Die Amtsräume befanden sich im Erdgeschoss, während Antje das erste Stockwerk als Dienstwohnung nutzen durfte.
     Sie hatte immer noch den Nachgeschmack von ihrem eigenen Morgentee auf der Zunge, den sie wie immer mit Sahne und Kandis genossen hatte. Die kräftige Assam-Mischung würde ihrem Besucher hoffentlich guttun.
     Wo bleibt Roland nur?, fragte sie sich innerlich. So spät war ihr Kollege noch nie zum Dienst erschienen. Ob er an diesem schönen Spätsommermorgen einfach verschlafen hatte? Jetzt war jedenfalls keine Zeit, um den Kommissar anzurufen. Kramm benötigte momentan ihre volle Aufmerk¬¬sam¬keit.
     Antje kehrte mit Tee, Sahne und Kluntjes zu dem Besucher zurück. Er bediente sich und nahm ein paar Schlucke, bevor er die Tasse wieder abstellte.
     »Und Sie sind sicher, dass Ihr Boot versenkt und nicht gestohlen wurde?«, vergewisserte sie sich. Der Tee schien Kramm wirklich gutzutun, jedenfalls hatte er schon wieder etwas Farbe bekommen.
     »Ja, allerdings! Wäre die Gundis geklaut worden, dann müsste ihr Liegeplatz ja leer sein! Aber sie befindet sich noch dort, allerdings ist fast der ganze Schiffsrumpf unter Wasser. Würde das Boot nicht durch die Taue gehalten, wäre es wahrscheinlich noch tiefer abgesoffen.«
     Kramm schien mit den Tränen zu kämpfen. Die Gundis musste für ihn wirklich eine große Bedeutung haben. Als Tochter eines pensionierten Seemanns wusste Antje, dass gerade bei einer älteren Yacht auch ohne Fremdeinwirkung Wasser eingedrungen sein konnte. Sie wollte sich den Schaden auf jeden Fall vor Ort ansehen.
     Die Kommissarin stand auf. Sie ging in den Flur, holte ihre Gummistiefel und zog diese an, nachdem sie ihre Halb¬schuhe abgelegt hatte.
     »Wollen Sie an Bord der Gundis gehen, Frau Fedder?«
     »Ja, ich will mir die Sache aus der Nähe anschauen. Sind Sie eigentlich mit dem Fahrrad gekommen?«
     Er nickte.
     »Meine Freunde und ich haben ein Ferienhaus gemietet, da waren die Leihräder im Preis inbegriffen.«
     »Warum wohnen Sie nicht auf der Yacht?«, wollte Antje wissen.
     »Das Boot ist nur mit zwei Kojen ausgestattet, und wir sind insgesamt vier Taucher. Außerdem kann meine Schwester nicht gut schlafen, wenn das Boot schwoit.«
     Antje wusste, dass die Schiffsbewegungen manchen Menschen Probleme bereiteten. Sie hatte damit zum Glück nie Schwierigkeiten gehabt. Als die Kommissarin und Kramm die Polizeiwache verlassen wollten, wurde die Tür aufgestoßen.
     Ein Blick in das Gesicht ihres Kollegen beantwortete für Antje die Frage, weshalb Roland Witte so spät dran war. Der Kommissar hatte am Vorabend offensichtlich zu tief ins Glas geschaut. Seine Haut war fahl, er hatte dunkle Ringe unter den geröteten Augen. Eigentlich trank er nie über den Durst. Die Kommissarin ärgerte sich über ihn, denn sie konnte Unzuverlässigkeit nicht ausstehen. Einige Jahre lang war sie ganz allein »Dorfsheriff« auf Juist gewesen, bevor die Polizeiführung die Planstelle für Roland geschaffen hatte. Zu der Zeit hätte sie es sich einfach nicht erlauben können, ihre Pflichten zu vernachlässigen. Ja, sie war sauer auf ihren Kollegen, obwohl sie ihn eigentlich sehr gern mochte. Entsprechend schroff fiel die Begrüßung aus.
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