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Poppy
Verfasser: Astrid Korten (19)
Verlag: Books on Demand (2424) und Eigenverlag (14423)
VÖ: 28. Oktober 2019
Genre: Thriller (5985)
Seiten: 238 (Taschenbuch-Version), 243 (Kindle-Version)
Themen: Mädchen (2242), Stiefvater (27), Umzug (344), Villas (124)
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Erklärung der Bewertungssysteme
„Nachdem du Poppy gelesen hast, möchtest du das Mädchen nie wieder allein lassen.“
Tim Roberts – Regisseur/Schauspieler

„Das ist unser neues Zuhause“, sagt Mama.
„Poppy, du musst dich nie vor mir verstecken, weißt du das denn nicht?“, sagt er.
„Der hat ein Gesicht wie eine Bowlingkugel“, sagt Oma Becker.
„Euch klar ausdrücken, Leute, sagt einfach klar und deutlich, was ihr meint“, sagt der Lehrer.
Hilfe, denkt Poppy.

Die sechsjährige Poppy lebt mit ihrer Mutter in einem heruntergekommenen Vorstadtviertel. Eines Tages ziehen sie in eine prachtvolle Villa zu dem neuen Mann ihrer Mutter.
Der neuer „Papa“ erfüllt Poppy jeden Wunsch. Er sagt, er liebt sie, kann mit ihr Erwachsenengespräche führen, und überhäuft sie mit Geschenken.
Poppys Mutter ist glücklich. Sie kann sich endlich kau-fen, was immer sie möchte.
Alles wäre gut, gäbe es da nicht die eine Sache ...

Erste Stimmen:
* BibiBooklover: Jahreshighlight!
Lesermeinungen (5)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. Dezember 2019 um 22:45 Uhr (Schulnote 1):
» EMOTIONAL TIEF BERÜHRENDES MÄDCHENSCHICKSAL
Mit dieser außergewöhnlichen, äußerst ergreifenden Geschichte hat mich Astrid Korten erneut überrascht. Wieder etwas vollkommen anderes erwartet einen. Das Besondere besteht darin, das dieser Psychothriller, den man eigentlich als Psychodrama bezeichnen sollte, authentisch ist. Es ist eine Geschichte, die das Leben schrieb. Mit „Poppy“ kommt eine reale Person zur Sprache und die Autorin hat es hervorragend verstanden, ihr Martyrium zu beschreiben.

Poppy ist erst sechs Jahre alt als ihre Mutter Patricia den bereits im Großvateralter befindlichen „Pick-up“ ehelicht. Er holte beide aus ihren ärmlichen Verhältnissen und versprach durch seinen Reichtum ein sorgloses, angenehmes Leben. „Onkelmann" wie Poppy ihn zunächst nennt, kümmert sich überaus liebevoll nur um sie, ihr gilt seine ganze „Aufmerksamkeit". Er macht mit ihr Dinge, die schon der sehr jungen Poppy suspekt vorkommen. Doch der Mutter kann sie sich nicht anvertrauen, weil die lieber die Augen und Ohren verschließt und shoppen geht...

Der Sprachstil ist den jeweiligen Altersstufen des Mädchens angepaßt. Diese Art der Schilderung, aus der Sicht des Kindes, hat mich sofort in den Bann gezogen. Einfach, aber unheimlich wirkungsvoll und ergreifend! Unglaublich, was da in der luxuriösen Villa hinter verschlossenen Türen abgeht. Der Kindesmißbrauch kommt explizit nicht zur Sprache, aber durch die Art und Weise des Umgangs und der Beschreibung der Szenen wird deutlich, was da abgeht. Der alte Mann manipuliert das kleine Mädchen von Anfang an.

Und die Mutter Patricia ist so komplex in der Verdrängung der offensichtlichen Tatsachen. Ich konnte es nicht fassen. Sie hat ein dermaßen schlichtes Gemüt, benutzt Poppy, um ein sorgloses Leben führen zu können! Für mich stellt sie sich als eine total selbstbezogene, egoistische, lebensuntüchtige, dumme Person dar. Das Kind ist vollkommen schutzlos den beiden Erwachsenen ausgeliefert! Ich bewunderte ihre innere Stärke und wie sie immer wieder für sich einen Weg fand, mit der Situation in ihrem Elternhaus zurecht zu kommen.

Das Schicksal von Poppy wurde von der Autorin sehr gut beschrieben. Die teilweise erschütternden Zusammenhänge stellte sie sehr klar dar, ohne in Details abzudriften. Behutsam und sehr feinfühlig erfolgte die Beschreibung des Leidensweges des kleinen Mädchens!


Fazit:

Die letzten Seiten des Buches inklusive der Danksagung haben mir sehr geholfen. Mich berührte dieses Schicksal sehr. Die Zeilen machten mir klar, dass Poppy für sich einen Weg aus der ganzen Misere gefunden hat. Was für eine riesige Kraftanstrengung dahinter stecken mag, kann ich nur erahnen! Ihr wünsche ich von ganzem Herzen, dass sie ihr Leben weiterhin erfolgreich meistert.

Mein Dank geht an Astrid Korten für das Niederschreiben der ergreifenden, authentischen Geschichte. Mein nachdrücklichster Wunsch:

Viele Menschen sollen dieses Buch lesen und aufmerksamer ihre Umwelt betrachten, sensibler werden für das Thema Kindesmißbrauch!

Von mir gibt es die Höchstbewertung!«
  20      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 4. Dezember 2019 um 20:02 Uhr (Schulnote 1):
» Die 6-jährige Poppy zieht mit ihrer Mutter Patricia zu einem älteren reichen Mann. Doch schon bald wird klar, dass sich der Mann, den Patricia "Pick-Up" nennt und der von Poppy "Papa" genannt werden will, viel mehr am Kind als an der Mutter interessiert ist.

Das Cover des Buches ist wieder liebevoll gestaltet und ist wunderschön. Auf den ersten Blick merkt man vielleicht gar nicht, wie passend es auch für das Buch ist.

Der Schreibstil der Autorin ist fantastisch. Die Orte und Protagonisten werden ausgezeichnet dargestellt. Da das Buch aus der Sicht von Poppy erzählt wird, passt auch dieser naive Schreibstil, der hier angewandt wird.

Die Geschichte ist nach einer wahren Begebenheit und unglaublich emotional, was der oben beschriebene Schreibstil noch verstärkt. Und dabei kommen viele verschiedene Emotionen beim Leser hoch - Wut, Trauer, aber auch ein Lächeln. Und das nicht nur weil Poppy sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und immer stärker wird. Es sind auch einige humorvolle Stellen vorhanden, was das ganze auch auflockert.

Das Verhalten von Patricia konnte ich zu keiner Sekunde nachempfinden, da es eigentlich schon fast absurd ist. Aber das Leben schreibt halt manchmal eigenwillige Geschichten.

Die Kapitel vor dem Schluss gefielen mir aus eben diesem Grund auch nicht so gut, da für dies das gleiche gilt.

Das Buch würde ich auch nicht als Psychothriller bezeichnen, denn es ist viel mehr ein Psychodrama.

Und trotzdem konnte mich die Story begeistern - es gibt Mut und zeigt gleichzeitig, dass man nicht wegschauen darf. Und das in massiver Emotionalität.

Ein deutlicher Anachronismus ist auch in dem Buch zu finden - er ist aber passend und war der Wunsch der echten "Poppy".

Fazit: Emotionale Reise durch ein tragisches Kinderleben, das trotzdem auch Humor zeigt. 5 von 5 Sternen«
  13      0        – geschrieben von SaintGermain
Kommentar vom 3. Dezember 2019 um 16:14 Uhr (Schulnote 1):
» Packendes Psycho-Drama mit einer Hauptfigur, deren Schicksal tief berührt, und einer Geschichte, die noch lange nachwirkt

Die Autorin Astrid Korten steht in erster Linie für packende Psycho-Thriller, die sich oftmals an wahren Fällen orientieren und deutlich mehr als "nur" spannende Unterhaltung bieten. Dies gilt auch für ihr neuestes Werk, das auf einem wahren Fall aus ihrer direkten Umgebung beruht und diesmal die Grenzen des Thrillergenres doch ziemlich sprengt.

Erzählt wird hier die Geschichte des Mädchens Poppy, das an ihrem sechsten Geburtstag mit ihrer Mutter die alte Wohnung in einem heruntergekommenen Vorortviertel hinter sich lässt und in die prachtvolle Villa des neuen Mannes an der Seite der Mutter zieht. Doch schnell wird klar, das der deutlich ältere Mann in Wahrheit mehr Interesse an Poppy als an ihrer Mutter hat. Für Poppy ist dieser Tag der Beginn eines Martyriums, das über viele Jahre anhalten wird und aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint.

Mit einem packenden Schreibstil lässt uns Astrid Korten am Schicksal von Poppy teilhaben und erzählt die Geschichte konsequent aus ihrer Perspektive. Besonders in den jungen Jahren erfolgen die Beschreibungen dann auch mit einer altersgerechten kindlichen Naivität, die stellenweise schwer zu ertragen ist und einen beim Lesen immer wieder innehalten und schwer schlucken lässt. Auch später, wenn Poppy immer mehr begreift, was hier gerade mit ihr passiert und verzweifelt einen Ausweg aus ihrer hoffnungslos erscheinenen Lage sucht, warten beim Lesen tief bewegende Momente, die noch lange über das Ende des Buches hinaus nachhallen. Und doch gibt es in all dieser Hoffnungslosigkeit immer wieder Momente, in denen fein eingesetzter Humor für ein befreiendes Lachen sorgt und für kurze Aufhellungen in der ansonsten tiefen Düsternis sorgt.

Ein wichtiges Buch zu einem Thema, das uns alle angeht, und das es daher verdient hat, ein breites Publikum zu finden.«
  14      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 24. November 2019 um 20:18 Uhr:
» Emotional brutal: Kindesmissbrauch

„Poppy“ lebt mit ihrer Mutter Patricia in ärmlichen Verhältnissen. Als Patricia einen reichen älteren Mann kennenlernt, scheint vieles zu schön um wahr zu sein. Sie leben in einem großen Haus, haben viel Geld und Luxus, und Poppy wird mit Geschenken überhäuft. Aber leider ist die kleine Poppy sehr weit vom Glück entfernt, denn ihr Leben wird zur reinsten Hölle, denn ihr Stiefvater beginnt sie zu missbrauchen. Über Jahre leidet Poppy Qualen und keiner scheint es zu bemerken.
Astrid Korten erzählt die Geschichte aus Sicht von Poppy in verschiedenen Altersstufen aus der Sicht von Poppy selbst.
Was es noch grausamer macht ist, dass diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht.

Meine Meinung:

Das Cover von „Poppy“ wirkt selbst so unschuldig und rein, eine kleine zerbrechliche Blume, so zerbrechlich wie ein kleines Kind.

Ich glaube bisher hat mich noch kein Buch so sehr bewegt wie die Geschichte von der kleinen Poppy. Eine reinste Achterbahnfahrt an Emotionen hat mich während dem Lesen begleitet. Trauer, Wut, Fassungslosigkeit, Ekel um nur ein paar zu nennen. Ich habe Tränen vergossen, weil mich diese Geschichte so sehr berührt hat.
Man möchte kaum glauben wie grausam Menschen sein können, aber das ist leider die brutale Realität.

Astrid Korten scheut sich nicht Tabuthemen in die Hand zu nehmen und dafür hat sie meinen größten Respekt. Es muss darüber gesprochen werden und niemand darf sich davor verstecken. Die Autorin hat hier Poppy eine Stimme gegeben, Poppy und vielen anderen Missbrauchsopfern.

Die Autorin beeindruckt mich mit ihrem fesselnden und gleichzeitig einfühlsamen Schreibstil. Sie beweist das richtige Maß an Fingerspitzengefühl. Es muss hier nicht knallhart ins Detail gegangen werden um deutlich zu verstehen, was Poppy von ihrem Stiefvater angetan wird. Auch so wird alles ganz klar und erschüttert einen bis ins Mark. Mir lief es immer wieder eiskalt den Rücken herunter.

Der kleine naive Humor, der mal kurz aufblitzt, hilft über die emotionale Brutalität hinweg zu kommen, aber ohne die Geschichte in irgendeiner Art zu verharmlosen.

Was mich ebenfalls mitgenommen hat ist, dass Poppy niemanden, wirklich niemanden hat, dem sie sich anvertrauen konnte. Wenn sich selbst die Mutter, die eigentlich der wichtigste Anlaufpunkt für ein Kind ist, sich nicht im geringsten für ihr eigenes Kind interessiert, wenn die eigene Familie nur ans Geld denkt, wie soll man dann den Mut finden, sich jemanden anzuvertrauen? Selbst als Poppy immer mehr seltsame Anzeichen aufweist, wie z.B. Essstörungen, schenkt man dem keine allzu große Bedeutung. Scham und Angst werden immer größer.
Aber liebe Missbrauchsopfer, bitte vertraut euch jemandem an. Es ist nicht eure Schuld und kein Mensch, absolut keiner, darf euch so etwas antun. Nehmt Hilfe in Anspruch.

Fazit: „Poppy“ ist nichts für schwache Nerven, aber es muss gelesen werden. Astrid Korten gibt dem so wichtigen Thema ein Gesicht und zeigt, dass man die Augen nicht verschließen darf, dass man genau hinschauen soll und wenn einem etwas merkwürdig vorkommt, macht den Mund auf und schweigt nicht.
Das Buch ist herzzerreißend und man möchte ständig hinein springen um Poppy zu umarmen und aus diesem grauenvollen Umfeld befreien. Poppy ist ein starkes mutiges Kind und junge Frau, die meinen allergrößten Respekt verdient. Auch dafür, dass sie im erwachsenen Alter diese Geschichte mit der Autorin geteilt hat.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und hoch verdiente fünf von fünf Sternen.«
  11      0        – geschrieben von LoveBambaren
Kommentar vom 22. November 2019 um 14:30 Uhr (Schulnote 1):
» Von einer heruntergekommenen Wohnung ziehen an ihrem 6. Geburtstag Poppy und ihre Mutter Patrizia zu Pick-up in sein großes braunes Schloss.
Ein tolles Fahrrad und viele Geschenke warten auf sie, aber nicht nur die Geschenke.
Pick-up ist in Wirklichkeit nicht an Patrizia interessiert, sondern nur an Poppy.
Von nun an werden Poppy am Mittwoch Freitag und Sonntag die Haare gewaschen.
Immer mehr fürchtet sie sich vor diesen Tagen. Auch vor den gemeinsamen Autofahrten mit Pick-up graust ihr.
Ihre Mutter interessiert sich nur für sich selbst und für ihre Shoppingtouren.
Das Haus verlassen darf Poppy für Schulbesuche. Diese sind auch ihre einzigste Lichtblicke.
Immer wieder möchte sie sich ihrem Lehrer anvertrauen, aber kann es nicht. Mit 14 Jahren schafft sie es endlich sich jemanden anzuvertrauen. Aber für was einen Preis?

Wow, was für ein unendlich trauriges Buch und es wurde von Astrid Korten nach einer wahren Begebenheit geschrieben.
Man leidet und fühlt von der ersten Seite an mit Poppy und möchte ihr helfen.
Es wird aus der Sicht der 6 jährigen Poppy erzählt, als der Missbrauch begann. Mit ihrer kindlichen Sprache schildert sie die Vorgänge ohne sie richtig zu begreifen.
Manchmal ist sie nahe dran, ihre Mitschüler zu fragen, ob sie sowas auch erleben.
Die Erzählung passt sich altersgerecht an und man wird immer fassungsloser.
Auch wie die Familie sich verhält, als alles ans Licht kommt, ist so widerwärtig.

Dieses Buch beinhaltet auch eine Botschaft: Schaut genau hin und wenn Euch etwas merkwürdig erscheint, geht dem auf den Grund.
An alle Poppys dieser Welt, versucht euch jemandem anzuvertrauen. Diese Poppy hier hatte 8 qualvolle Jahre.
Dieses Buch ist erschütternd, aufwühlend, erschreckend und unendlich traurig.
Es geht an die Substanz und lässt einen so schnell nicht wieder los.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.«
  16      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
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