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TASCHENBUCH
 
McLain 2 - Sam McLain: Verrat
Verfasser: Jaden Quinn [Jaden] (3) und Jaden Quinn [Quinn] (3)
Verlag: Eigenverlag (14423)
VÖ: 30. Oktober 2019
Genre: Thriller (5985)
Seiten: 626 (Taschenbuch-Version), 468 (Kindle-Version)
Themen: Brüder (822), Geschäftsleute (589), Labor (45), Neuanfang (872), Verrat (921)
Reihe: McLain (3)
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»Ich wollte einen Neuanfang. Ein Leben ohne die Erinnerungen an das Labor. Das war ein Fehler.«

Um ein neues Leben zu beginnen, hat sich Sam McLain von allem losgesagt. Selbst von seinem Bruder Blake. Doch Sams Vergangenheit lässt sich nicht einfach abschütteln. Schon bald trifft er auf einen alten Feind. Im Versuch, das Richtige zu tun, bleibt Sam nur eine Wahl: der Verrat an seinem Bruder …
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LESEPROBE
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     Sam weinte hemmungslos, als er endlich aufgab. »Ich tu es, aber bitte lass mich gehen!«
     »Weißt du, was ich mit dir mache, wenn du mich anlügst?«
     Sam schüttelte den Kopf. Er hörte, wie Jack sich bewegte, dann klickte etwas neben Sams Ohr, was sich verdächtig nach einem Springmesser anhörte. Jacks Lieblingswaffe, die er immer zog, wenn jemand eine Grenze übertreten hatte. Jack hatte sie noch nie eingesetzt, dennoch hatte keiner es je gewagt, ihn weiter herauszufordern, sobald er sie in der Hand hielt. Die unausgesprochene Drohung und das Wissen um die rasiermesserscharfe Klinge direkt neben seinem Gesicht gaben Sam den Rest.
     »Ich lüge dich nicht an, Jack! Ich verspreche es. Ich sage ihm alles, was du zu mir gesagt hast!«
     Das Zittern wurde heftiger, als Jack von ihm abließ und sich seine Schritte entfernten. Dann wurde die Tür geöffnet. Wie ein Ertrinkender stolperte Sam auf den Lichtstrahl zu, obwohl er Jacks bedrohliche Silhouette daneben ausmachen konnte.
     »Lass uns zu Blake gehen, damit du ihm ein kleines Geschenk überreichen kannst.«
     Durch den Schleier aus Tränen sah Sam nur Schemen vor sich auftauchen, während er vor Jack her taumelte. Sie hielten kurz an. Jack redete mit jemandem und drückte ihm dann eine Spritze in die Hand.
     »Du weißt, was zu tun ist!«
     Erst als Jack ihn in einen Raum stieß, begriff Sam, dass er bei Blake war. Er rappelte sich auf und stürzte auf seinen Bruder zu.
     »Sammy!« Blake sprang von der Pritsche und kam ihm entgegen. Im nächsten Augenblick fand Sam sich in den schützenden Armen seines Bruders wieder, und alle Dämme brachen.
     »Hey, ist ja gut«, hörte er Blake sagen. »Du bist wieder hier. Es ist alles in Ordnung.«
     Ausnahmsweise zeigte die vertraute Stimme seines Bruders keine Wirkung.
     »Was haben sie dir getan?«, wollte Blake wissen.
     Sam hörte ihn kaum. Er war zu keinem klaren Gedanken fähig, wollte nur weg von der Angst, der Dunkelheit und Jack. Immer wenn er glaubte, sich beruhigt zu haben, begann er erneut zu weinen. Er klammerte sich so fest an Blake, dass er fürchtete, ihm wehzutun. Loslassen konnte er nicht.
     »Sam!« Blake drückte ihn ein Stück von sich fort, um ihn ansehen zu können. Sorgenfalten überzogen sein Gesicht, als er ihn von oben bis unten musterte. »Erzähl es mir«, flüsterte er.
     Sam streckte bebend die Hand aus. »Jack hat gesagt, er akzeptiert kein Nein. Du sollst die Spritze nehmen, sonst ... sonst nimmt er mich wieder mit.« Wieder begann er zu schluchzen. »Ich will nicht zurück!« Er schniefte. »Aber ... aber ich will auch nicht, dass du ...«
     Blake starrte auf die Spritze, dann wieder in das Gesicht seines Bruders. Als Sam sah, wie seine Worte auf Blake wirkten, wäre er am liebsten zurück zu Jack gelaufen, um ihm zu sagen, er solle ihm noch einen Finger brechen.
     Eine ungewohnte Leere lag in Blakes Blick, dahinter die unausgesprochene Frage, warum er das von ihm verlangte.
     Sams Hand begann zu zittern, als hätte sie ein Eigenleben. Drückende Stille erfüllte den Raum. Nach einer kleinen Ewigkeit schwand der seltsame Ausdruck in Blakes Augen und er griff nach der Injektion.
     Während Blakes Hand sich um die Spritze schloss, wollte Sam sie zurückziehen, doch er konnte sich nicht regen. Er registrierte erst, dass Blake ihn abermals an sich gezogen hatte, als er dessen beruhigenden Geruch und seine leise Stimme wahrnahm.
     »Es ist okay, Sammy. Er wird dir nicht mehr wehtun. Nicht heute.«
     Sam löste sich aus Blakes Arm und kroch auf das Bett seines Bruders. Dort quetschte er sich in die Ecke, bis er das Gefühl hatte, kaum noch sichtbar zu sein.
     »Es tut mir leid«, wimmerte er.
     Obwohl Blake es zu verbergen versuchte, bekam er mit, wie sich die Nadel in dessen Armbeuge senkte und er den Kolben herunterdrückte. Tief in sich wusste Sam, er hatte seinen Bruder verraten.


Kapitel 1: Denver September 2014


Sam fuhr aus dem Schlaf. Sein Herz raste unter den Nachwirkungen des Albtraumes, und erst als seine bebenden Hände den Lichtschalter fanden und die trübe Glühbirne aufflammte, beruhigte er sich ein wenig. Dennoch irrte sein Blick unruhig durch den Raum, doch alles war beim Alten.
     Der Fernseher lief mit abgestelltem Ton, wie immer wenn Jeb getrunken hatte und auf dem Sofa eingeschlafen war. Sein leises Schnarchen drang über die Lehne zu Sam herüber, zusammen mit dem unverkennbaren Geruch von Alkohol.
     Der Gestank, der ihn sonst so anwiderte, ließ Sam erleichtert ausatmen. Bewies er doch, dass er noch immer in der heruntergekommenen Wohnung war, die er sich mit seinem alkoholabhängigen Mitbewohner teilte. Schwer atmend erhob er sich von der durchgelegenen Matratze, die auf dem Boden des Wohnzimmers lag. Abermals sah er sich um. Er musste sicher sein, dass Jack, der ihm wieder einmal in seinem Traum heimgesucht hatte, fort war. Weit fort in der Vergangenheit, in der er hoffentlich bleiben würde.
     Beinahe wäre er über eine von Jebs leeren Wodka–Flaschen gestolpert, als er sich zum Waschbecken durchkämpfte und sich eine Handvoll Wasser ins Gesicht schaufelte. Die Schatten der Angst schwanden, nicht so die Schuld. Sein Blick irrte zu seinem Handy, das neben seiner spärlichen Schlafstätte am Boden lag.
     Sechs Wochen war es inzwischen her, dass er seinen Bruder im Streit verlassen hatte. Der Wunsch, Blake zu beweisen, dass er alleine klarkam, war so groß gewesen, dass Sam sich geweigert hatte ihn anzurufen. Selbst als er mehrere Nächte unter einer Brücke zubringen musste, weil ihm das Geld ausgegangen war. Da er keinen festen Wohnsitz angeben oder Zeugnisse vorlegen konnte, war es nicht einfach gewesen, Arbeit zu finden. Erst hier in Denver hatte er schließlich Glück gehabt und durfte in einer Diskothek die Toiletten schrubben. Obwohl es eine widerliche Arbeit war, das Erbrochene der Partygäste zu beseitigen, war er noch immer zu stolz gewesen, um zu Blake zurückzukehren.
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