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KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Stress mit Rose
Verfasser: Marion Schreiner (18)
Verlag: Eigenverlag (14144)
VÖ: 31. Oktober 2019
Genre: Gegenwartsliteratur (2695)
Seiten: 469 (Taschenbuch-Version), 328 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (2311), England (1068), Geheimnisse (3692), Nationalparks (23), Neuanfang (860), Tische (1)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Marion Schreiner für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Marion Schreiner gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Rose wusste mit dem Tag nichts mehr anzufangen. Ihr Wagen stand nutzlos vor der Tür, es regnete und im Fernsehen liefen überall Weihnachtsfilme. Sie bereitete sich eine kleine Mahlzeit zu, setzte sich aufs Sofa und schaltete den Fernseher ein. Was sollte sie auch anderes tun?
     Sie drückte die Programme solange durch, bis sie den Nachrichtensender fand. Der hatte selbst zur Weihnachtszeit genug Katastrophen auf Lager. Sie lauschte den Morden und dem Terrorismus dieser Welt lieber, als den Filmen zum Fest. Sie war froh, nichts herrichten und niemanden beschenken zu müssen. Wie erleichternd! Aber auch einsam. Keine Seele scherte sich um sie zum Fest. Auch wenn ihre Mutter ihr nicht freundlich um diese Zeit begegnet war, so war sie doch wenigstens zugegen gewesen und hatte den Anschein von Weihnachten aufrecht erhalten. Keiner von beiden hatte sich vergessen gefühlt. Morgen wäre alles vorbei. Morgen.
     Gegen Abend klopfte es bei Rose an der Tür. Bestimmt war es wieder dieser Rüpel Eiven.
     Tatsächlich!
     „Rose, sind Sie daheim?“, hörte sie seine Stimme durch die Tür.
     „Verschwinden Sie!“, rief sie. Es war alles wieder wie vorher. Nichts hatte sich gebessert.
     „Machen Sie doch bitte mal auf!“
     „Warum?“
     „Weil ich noch was für Sie habe!“
     „Ich will nichts mehr von Ihnen!“
     „Schauen Sie doch erst mal!“
     „Ich will nicht! Verschwinden Sie!“
     „Nicht bevor Sie gesehen haben, was ich habe!“
     „Darauf können Sie lange warten!“
     Eiven atmete tief durch. Es war nicht möglich, ein ganz normales Gespräch mit dieser Frau zu führen. Er dachte an Jackys Worte und rief: „Wissen Sie, was meine Schwester über Sie sagt?“
     Nun horchte Rose auf. Man sprach also über sie. „Was?“, fragte sie.
     „Dass Sie nicht aus Ihrer Haut können!“
     Rose verstummte. Das war eine Frechheit!
     Eiven redete weiter: „Sie sind in Wahrheit ganz anders, als Sie sich zeigen, Rose! Ich weiß ja nicht, was Sie im Leben hinter sich haben, aber ich bin ganz bestimmt nicht Ihr Feind! Das müssten Sie doch schon gemerkt haben! Auch Jacky nicht! Und die anderen hier im Dorf auch nicht! Auch Pete vom Baumarkt nicht!“
     Aha, man sprach also schon in Minehead über sie! Wie nett!
     „Noch jemand, den Sie vielleicht vergessen haben?“, rief sie aufgebracht.
     „Nein Rose, das sind erst mal alle! Aber ich weiß ja nicht, ob Sie Ihren Kreis noch zu erweitern beabsichtigen!“
     „Das ist eine Frechheit!“, rief sie.
     „Ja Rose, Sie haben recht! Es ist eine Frechheit, wie Sie mit uns umgehen! Das finde ich auch!“
     Sie schwieg. Jetzt hatte er sie! Darauf fiel ihr keine Antwort ein. Vielleicht hatte er soeben ihre Haut ein wenig durchlöchert.
     Als er nach einer Weile nichts mehr hörte, rief er: „Rose? Sind Sie noch da?“ Nun machte er sich Sorgen. War er zu weit gegangen? Saß sie irgendwo und weinte wieder? Manchmal half das Weinen, um innerlich ein wenig aufzubrechen.
     Eiven besann sich, er sollte sich entschuldigen. „Es tut mir leid, Rose! Ich werde jetzt gehen und lasse die Sachen vor Ihrem Haus stehen. Morgen Vormittag, wenn ich zu meinem Geschäft fahre, werde ich kurz bei Ihnen vorbeischauen. Sollte dann noch alles vor der Tür stehen, werde ich es wieder einpacken und mitnehmen. Schlafen Sie gut!“
     Er stapelte vier Stühle neben dem Eingang und stellte die Sachen von Pete daneben. Der hatte sich sogar die Mühe gemacht, ihr eine Karte zu schreiben.
     Der innerliche Widerstand verbot es ihr, nachzusehen, was Eiven ihr vorbeigebracht hatte. Dieses verfluchte Weihnachtsfest! Warum mussten in dieser Zeit immer alle so nett sein?
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