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Draconis Memoria 3 - Das Imperium aus Asche
Verfasser: Anthony Ryan (7)
Verlag: Klett-Cotta (263)
VÖ: 26. Oktober 2019
Genre: Fantasy (11615) und Jugendliteratur (6759)
Seiten: 688 (Gebundene Version), 689 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (947), Diebe (403), Drachen (823), Kapitän (79)
Reihe: Draconis Memoria (3)
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Lesermeinungen (4)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. Dezember 2019 um 1:05 Uhr (Schulnote 2):
» Herausragende Fantasy in einem alternativen Zeitalter der Entdeckungen

Es ist sehr leicht eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, das man grottenschlecht fand. Wenn ich aber erklären soll, was mir an einem Buch gut gefallen hat, sitze ich oft da und finde die richtigen Worte nicht. Die Rezension fällt mir umso schwerer, je besser ich ein Buch finde. Ich pausiere dann auch bei der Lektüre nicht so oft, um mir kritische Anmerkungen zu machen, sondern rase durch und stehe am Ende mit nichts da außer einem „Wow“ und einem diffusen Gefühl von Dankbarkeit, dass mir jemand so wundervolle Stunden in einer anderen Welt geschenkt hat.

Genau so ging es mir mit dieser Reihe von Anthony Ryan. Aufmerksam wurde ich auf das Buch und den Autor erst durch diesen dritten Band. Der Klappentext war nicht sonderlich spannend, aber aus Langeweile beschloss ich, einfach einen Blick hineinzuwerfen. Nach zwanzig Minuten hatte ich mir auch noch die ersten beiden Bände gekauft (auf Englisch) und innerhalb von wenigen Wochen die komplette Reihe verschlungen. Ich muss sagen, dass ich seit längerem nur noch wenig Fantasy lese, obwohl das eines meiner liebsten Genres ist, weil ich ein wenig übersättigt war von immer denselben Geschichten, die nur mit anderen Namen und kleinen Änderungen in den Details ewig gleich erzählt wurden. Was mich an diesem Buch sofort fasziniert hat, war das Setting: Die beschriebene Welt ähnelt nicht unserem Mittelalter, sondern fällt eher in das Zeitalter von Abenteurern, Langstreckenseefahrt, Handelsgesellschaften und Industrialisierung. Dazu fand ich, dass Drachen – eigentlich auch ein eher klischeehaftes Fantasy-Element – hier kreativer eingesetzt wurden.

Sehr wichtig ist mir persönlich auch der Schreibstil, mittlerweile sogar wichtiger als eine Genrezuordnung. Ich kann anderen, die Anthony Ryans Stil als langatmig, schwafelig oder übertrieben beschreiben, überhaupt nicht zustimmen. Die Erzählung war lebendig, authentisch, an den richtigen Stellen poetisch und rundum einfach so fesselnd, dass man gar nicht merkt, wie man plötzlich 2000 Seiten verschlungen hat und sich nicht erinnern kann, wann man das letzte Mal etwas gegessen oder mal Freunde und Familie angerufen hat. Dabei wurde die Spannung durch die altbewährte Technik aufrechterhalten, durch wechselnde Kapitel aus der Perspektive der vier Protagonisten den Leser immer noch ein Kapitel weiterlesen zu lassen, nur um herauszufinden, was mit einer bestimmten Figur jetzt noch passiert. Clay und Lizanne waren für mich von Anfang an interessante und glaubwürdige Figuren, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Mit Hilemore bin ich nur langsam warm geworden und fand bis zum Schluss seine Kapitel am wenigsten interessant. Mit der Perspektive von Sirus bekam man auch Einblicke in die Geschehnisse der Gegenseite, des Weißen Drachen und seiner Armee. Es war zunächst nicht leicht Sirus selbst einzuordnen, aber er hat sich zu einer komplexen Figur entwickelt, die mich sehr fasziniert hat und die ich nicht hätte missen wollen. Eine Sache hat mir außerdem besonders gefallen: Auf der Rückseite wird das Buch mit Game of Thrones verglichen und ich sehe warum, aber bin froh, dass es sich doch deutlich davon unterscheidet. Es fehlen nämlich die komplexen Intrigen, die mir sonst den letzten Nerv rauben, weil Anthony Ryan andere Methoden beherrscht, Spannung zu erzeugen. Toll und hilfreich war außerdem die Personenliste mit Erläuterungen.

Da ich alle Bücher in einem Rutsch gelesen habe, war mein erster Impuls die volle Punktzahl zu geben. Das würde ich auch tun, wenn es um die ganze Reihe ginge. Sie hat mich überrascht, überzeugt, fasziniert und mich zurück in die Welt der Fantasy gebracht. Was jedoch speziell den dritten Band konkret angeht, habe ich das Gefühl, dass er etwas schwächer war als die anderen. Es könnte daran liegen, dass ich ihn im Vergleich zu den anderen beiden auf Deutsch gelesen habe, vielleicht spricht hier auch nur die Bitterkeit aus mir, dass die Geschichte jetzt vorbei ist. Das Setting, für mich eine der Stärken des Buches, kam hier vielleicht ein wenig zu kurz, weil der Fokus eher auf militärischen Auseinandersetzungen auf See lag. Hin und wieder habe ich die Expeditionen in den Dschungel schmerzlich vermisst. Insgesamt hätte ich mir zudem für die ganze Reihe detailreichere und vielleicht auch einfach mehr Karten gewünscht als die, die man bekommt. Es sind zwar vier Stück, aber sie sind alle sehr schlicht gehalten, was sehr, sehr schade ist. Immerhin spielt das Ganze in einer Zeit, die an Abenteuer, Reisen und Entdeckungen denken lässt.

Ich würde empfehlen, die Bücher auf Englisch zu lesen, wenn man sich das sprachlich zutraut, denn die Übersetzung ist nicht schlecht, aber kommt doch nicht ganz an Ryans Originalton heran. Dafür muss ich im Gegenzug ein Lob an den Verlag aussprechen, denn das deutsche Cover hat mir viel besser gefallen als das englische. Als Fazit kann ich nicht nur diese Reihe jedem Fan von epischer Fantasy empfehlen, besonders, wenn man mal etwas Neues lesen will, auch allgemein möchte ich – allen voran mich selbst – dazu auffordern, öfter über Klappentexte hinwegzusehen, die allzu oft langweilig oder irreführend sind und über den Schreibstil nichts aussagen können. Ohne einen Blick in die Leseprobe wäre mir mein persönliches Lesehighlight von 2019 entgangen.«
  21      0        – geschrieben von Favourite trash - favourite treasure
Kommentar vom 10. November 2019 um 15:48 Uhr:
» tolles Ende

"Das Imperium aus Asche" ist nach "Das Erwachen des Feuers" und "Das Heer des Weißen Drachen" der dritte und letzte Teil einer Fantasy-Trilogie.

Im Krieg des weißen Drachen wird Freiheit mit Blut und Feuer bezahlt. Die zu erbringenden Opfer sind hoch. Alles steht auf dem Spiel. Einziger Hoffnungsschimmer: ein uraltes und vergessenes Wissen.

Zu Beginn fällt es schwer, sich wieder in der komplexen Geschichte zurechtzufinden - aber das hat es so auf sich, wenn man Teil 2 und Teil 3 incht unmittelbar nacheinander liest. Nach und nach kommen die Erinnerungen aber wieder zurück.
Aber wenn man sich wieder in die Geschichte eingefunden hat, überzeugt diese wie auch die Vorgänge mit Spannung, welche insbesondere auf die verschiedenen Handlungsstränge zurückzuführen sind.
Alles in allem eine wunderschöne und überzeugende Geschichte über Drachen in fremden Welten.«
  8      0        – geschrieben von book_lover
Kommentar vom 6. November 2019 um 12:11 Uhr (Schulnote 1):
» Dieser tollen Rezension ebenso wie der Bewertung kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen, denn auch mir, zu deren "Beuteschema" das Genre "Fantasy" eigentlich weniger zählt, gefiel Anthony Ryans spannender Roman "Das Imperium aus Asche", nach "Das Erwachen des Feuers: Draconis Memoria Buch 1" und "Das Heer des Weißen Drachen: Draconis Memoria Buch 2" der dritte und letzte Teil der bei "Hobbit Presse bei Klett-Cotta" erschienenen Fantasy-Trilogie "Draconis Memoria", sehr gut.
Der Originaltitel "The Empire of Ashes" wurde diesmal erfreulicherweise übersetzt beibehalten. Die Übersetzungen erfolgten von Sara Riffel und Birgit Maria Pfaffinger.
Das mit einem zum Inhalt gut passenden farbenprächtigen Cover versehene Buch umfasst gut 700 Seiten und wird der Leserschaft in drei Teilen, welche wiederum in Kapitel gegliedert sind, sowie mit einem Epilog und einem umfassenden und gut strukturierten Personenverzeichnis präsentiert, welches ich als überaus hilfreich empfunden habe.
Auf den Innenseiten des vorderen und hinteren Buchdeckels sowie unmittelbar vor dem mit einem Tagebucheintrag Lewella Tythencrofts beginnenden 1. Kapitel der Geschichte sind Landkartenskizzen abgebildet, die es uns erleichtern, den Kampf des "Weißen Drachens" zu verfolgen.«
  13      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 31. Oktober 2019 um 16:56 Uhr:
» Das Ende des weißen Drachen

Die Freiheit wird im Krieg gegen den Weißen Drachen mit viel Blut und Feuer bezahlt. Es steht alles auf dem Spiel und die Opfer, die zu bringen sing, sind sehr hoch. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer und er liegt auf uraltem vergessenem Wissen.
Der weiße Drache hat sich erhoben und seine Armee von Bestien, Drachen und Verderbten kämpft gegen die Menschen. Ihr Überleben steht auf dem Spiel. Der ehemalige Dieb und nicht registrierte Blutgesegnete Claydon Torcreek, Lizanne Lethridge die Agentin, und Kapitän Corrick Hilemore sind an ganz unterschiedlichen Gegenden der Erde unterwegs. Doch während die Welt in Flammenaufgeht, stellen sie sich der todbringen Macht entgegen.

Meine Meinung
Auch hier, bei diesem dritten Teil von Draconis Memoria muss ich wieder betonen, dass es kein Buch zum mal schnell durchlesen ist. Die vielen Protagonisten und Handlungsstränge lassen das nicht zu. Doch alle führen am Ende zusammen und alle Fragen, die noch offen waren, werden beantwortet. Mancher der mir lieb gewordenen Protagonisten musste sein Leben lassen im Kampf gegen den Weißen Drachen und sein Heer aus Drachen und Verderbten. In die Geschichte habe ich wieder schnell hineingefunden und konnte auch wieder mit den Protagonisten mitfühlen. In Clay, der einen großen Hass auf den Herrn der Drachen hatte. In Lizanne Lethridge, die ihr Leben für eine freie Welt riskierte. Und die unbedingt den Tüftler finden musste. Ob ihr das wohl gelungen ist? Und was ist mir Sirus, der zwar ein Verderbter war, aber mit dem Drachen nicht immer einer Meinung, was er sich wohlweislich nicht anmerken lassen durfte. Die Strafen, die ihn bei einem Versagen, einer verlorenen oder nicht wirklich gewonnenen Schlacht, trafen, waren schlimm. Verstanden habe ich die Menschen nicht, die trotz der offensichtlichen Bedrohung noch ihre eigenen Scharmützel austrugen. Ich habe die Protagonisten durch das Buch begleitet habe ihre Freude und auch Trauer mitgetragen, konnte mit ihnen fühlen. Der Autor hat es verstanden, die Spannung aus dem Vorgänger mitzunehmen und bis zum Ende dieses Buches zu halten. Es hat mich gefesselt und ich war richtig versunken und in seinen Bann geraten. Außerdem hat es mich sehr gut unterhalten, Daher komme ich nicht umhin, es weiterzuempfehlen sowie die volle Bewertungszahl zu vergeben.«
  15      0        – geschrieben von Lerchie
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