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New York Lovestorys 2 - Dance with me
Verfasser: J. Vellguth (20)
Verlag: Books on Demand (2363) und Eigenverlag (14227)
VÖ: 14. Oktober 2019
Genre: Jugendliteratur (6105) und Romantische Literatur (17903)
Seiten: 292
Themen: Broadway (4), Entscheidungen (1575), Katzen (533), New York City (1245)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: New York Lovestorys (J. Vellguth) (2)
Charts: Einstieg am 22. Oktober 2019
Zuletzt dabei am 25. Oktober 2019
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »New York Lovestorys 2 - Dance with me« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei J. Vellguth für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu J. Vellguth gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Rachel blickte noch einmal hinauf und tatsächlich, jetzt wo sie wusste, wonach sie suchte, entdeckte sie etwa auf Augenhöhe einen flauschigen, grauen Kater in den Zweigen. »Moriarty«, flüsterte sie.
     »Bitte was?«, fragte der Mann.
     Eine Mission. Das war genau das, was sie gerade gebrauchen konnte. Dann auch noch mit einem netten jungen Mann, der bereit war, flauschige Katzen zu retten, die gar nicht ihm gehörten. »Wenn du ihn wirklich retten möchtest, hab ich eine bessere Idee, als sich mit dem Baum anzufreunden«, antwortete Rachel. »Warte und pass auf, dass er nicht abhaut.« Damit schloss sie das Fenster und verschwand in ihrer Wohnung.
     »Hey«, rief der Mann im Anzug ihr hinterher. Aber sie ließ sich nicht aufhalten. Rachel hatte nämlich genau das Richtige, um den Kater zu retten und diesen verrückten Tag vielleicht doch noch zum Besseren zu wenden.

***


Eine Windböe strich zwischen den beschaulichen, stuckverzierten Stadthäusern in Greenwich hindurch, pustete frühes Laub unter parkenden Autos hindurch, rauschte in saftig grünen Wipfeln und kitzelte durch das kurze Haar in Bens Nacken.
     Er stand vor dem vierstöckigen Gebäude mit der Nummer Hundertvierzig. Das Rot der Backsteinfassade leuchtete im Kontrast zum Zickzack der schwarzen Feuerleiter und er fragte sich, was die junge Frau bloß vorhatte.
     Er konnte nicht fassen, dass er wirklich vor dem Baum stand und wartete.
     Doch er fühlte sich sowieso schon wie die arme Katze auf dem Baum.
     In die Ecke getrieben und ohne sinnvollen Ausweg.
     Das graue Tier starrte ihn aus seinen blauen Augen an.
     Wenn Ben ganz ehrlich war, musste er sich eingestehen, dass es ihm nur recht war, dass sein Termin sich noch etwas nach hinten verschob.
     Unabhängig davon, wie wenig er von seiner Großmutter hielt – was er ihr heute mitteilen musste, würde er nur zu gerne überspringen.
     Die junge Frau, die es auf unerklärliche Weise geschafft hatte, seinen Panzer aus finsterer Stimmung für einen Augenblick zu durchbrechen, blieb verschwunden, und Ben wandte sich an das Tier im Baum. »Ich kann dich verstehen«, sagte er. Am liebsten würde er sich auch irgendwo in einen Baum setzen und nie wieder runterkommen. Er dachte unweigerlich an Männer mit langen Bärten, die nur mit Lendenschurz bekleidet in einem Baum hausten. »Aber es bringt ja nichts. Früher oder später musst du wieder in die Realität zurückkehren.« Er fragte sich, ob er gerade ernsthaft mit der Katze oder doch mit sich selber sprach. »Komm schon«, versuchte er es noch einmal. »Komm, miezi, miezi, miez.«
     Ein amüsiertes Lachen hinter ihm ließ ihn herumfahren.
     Die junge Frau stand vor ihm in einem herrlichen, sattroten Kleid, das sich an ihre weiblichen Kurven schmiegte und im Wind um ihre langen, schlanken Beine wippte. Auf ihrem Gesicht funkelte ein breites, fröhliches Lächeln, das ansteckend wirkte und sofort wieder Spalten in seine eisgraue Stimmung riss.
     Irgendwie kam sie ihm sogar bekannt vor.
     »Sehr niedlich«, sagte sie keck.
     Ihr langes, braunes Haar war zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und glänzte kupferfarben in der warmen Sonne.
     Der Panzer, den er zum Schutz um sich errichtet hatte, begann in ihrem warmen Lächeln zu schmelzen.
     Ben wünschte sich, dass heute ein anderer Tag wäre, ein ganz normaler Tag. Ein Tag, an dem sein größtes Problem darin bestand, dass die Bilanz des ersten Quartals trotz Deadline immer noch nicht fertig war. Ein Tag, an dem sein Dad noch lebte.
     Nicht einer, an dem er keine Ahnung hatte, wo er schlafen sollte.
     An einem normalen Tag würde er die Katze retten, die junge Frau auf ein Eis einladen und den Rest des Nachmittags mit einem Spaziergang im Central Park verbringen.
     Das klang nach einem guten Plan.
     Aber an so etwas war heute leider nicht zu denken.
     In der Hand hielt die junge Frau eine kleine, durchsichtige Plastiktüte, mit schrumpeligen, rotbraunen Rechtecken darin.
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