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New York Lovestorys 2 - Dance with me
Verfasser: J. Vellguth (20)
Verlag: Books on Demand (2370) und Eigenverlag (14233)
VÖ: 14. Oktober 2019
Genre: Jugendliteratur (6105) und Romantische Literatur (17914)
Seiten: 292
Themen: Broadway (4), Entscheidungen (1575), Katzen (533), New York City (1247)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: New York Lovestorys (J. Vellguth) (2)
Charts: Einstieg am 22. Oktober 2019
Zuletzt dabei am 25. Oktober 2019
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »New York Lovestorys 2 - Dance with me« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei J. Vellguth für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu J. Vellguth gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

1

Listen to the Music – The Doobie Brothers


Wasser prasselte in ihr Gesicht und Rachel versuchte immer noch zu verstehen, was sie gestern Abend eigentlich geritten hatte, auf die Bühne zu gehen.
     Natürlich hatte sie keine andere Wahl gehabt, die Show musste schließlich weitergehen.
     Trotzdem, bei der Erinnerung fuhr in ihrem Magen eine ganze Nilpferdherde Achterbahn.
     Mit einem tiefen Seufzen wischte Rachel ihr inneres Zwiegespräch beiseite, stieg aus der Dusche und trocknete sich mit einem extrafluffigen Handtuch ab.
     Dann schlüpfte sie in ihr mohnrotes Lieblingskleid, band das Haar zu einem langen Pferdeschwanz nach oben und setzte ein Lächeln auf. Wäre doch gelacht, wenn sie das bleierne Gefühl in ihren Muskeln nicht irgendwie vertreiben könnte – zusammen mit der Nilpferdherde.
     Yoga klang nach einer guten Idee, und mit ein wenig Kritik konnte sie schließlich umgehen.
     Das hieß noch lange nicht, dass sie ein Totalversager war.
     Vielleicht ein bisschen.
     Sie konnte ja nicht mal ihre Zehenspitzen berühren.
     Rachel schüttelte ihren Kopf.
     Vielleicht doch kein Yoga.
     Rachel trat ans Wohnzimmerfenster, schob den weißen Rahmen hoch und ließ die laue Sommerbrise und das mittlerweile so vertraute Summen der Stadt herein. Die vereinzelten Autos vor ihr auf der Straße wurden untermalt vom wassergrauen Motorrauschen der Sixth Avenue im Hintergrund.
     Rachel nannte es liebevoll den Soundtrack von New York.
     Tatsächlich halfen die warmen Sonnenstrahlen und das vertraute Geräusch ein wenig, um die Stimmen in ihrem Kopf zu dämpfen.
     Direkt vor ihr erhob sich zwischen rostrotem Backstein und beigefarbenen, mit Stuck verzierten Fassaden ein mächtiger Ahornbaum. Das Grün seiner Blätter leuchtete im goldenen Licht der Sommersonne und malte wippende Schatten auf den Bürgersteig.
     Sie schloss kurz die Augen und atmete tief durch.
     Nein, Regie-Assistenz, besser bekannt als Mädchen-für-alles, war ganz sicher nicht ihr Traumjob. Trotzdem, wie sollte sie ihrem Dad erklären, dass sie auch noch diesen Job und damit den letzten vorhandenen Zugang zum Broadway verloren hatte?
     Noch hast du gar nichts verloren.
     Die Nilpferde in ihrem Bauch waren leider ganz anderer Ansicht.
     Wieso musste alles immer noch schlimmer werden?
     Hatte der Unfall vor einem Jahr noch nicht gereicht?
     Es war Zeit für ein bisschen Glück in ihrem Leben.
     Vielleicht hatte Natty recht. Ihre Freundin und Verwalterin des Stadthauses mit dem etwas anderen Mietvertrag war überzeugt, dass Rachel durch ihren Einsatz die Vorstellung gerettet hatte, ganz egal wie sehr Ihre-Hoheit-und-hochwohlgeborene-Diva sich auch darüber aufregen mochte.
     Eigentlich dürfte Rachel gar nicht gefeuert werden. Im Gegenteil, vielleicht war sogar eine Gehaltserhöhung möglich.
     Auf jeden Fall würde sie positiv bleiben und sich nicht unterkriegen lassen, solange sie nichts Näheres wusste.
     Sie lehnte sich auf die Fensterbank, summte leise die Melodie von Listen to the music, blickte aus dem ersten Stock auf die Straße hinunter und entdeckte ... einen verdammt gut aussehenden Männerrücken im schicken Anzug. Er stand vor dem Ahornbaum und blickte in die Äste hinauf, als hätte er etwas verloren.
     Der Wind zupfte verspielt an seinem kurzen, samtschwarzen Haar und das war mehr Ablenkung, als sie sich hätte wünschen können.
     Sie lächelte, lehnte sich weit nach vorne und rief: »Hübsche Aussicht, nicht wahr?« Dabei meinte sie nicht unbedingt den Baum.
     Überrascht löste der Mann seinen Blick aus der Baumkrone und sah zu ihr empor.
     Breite Schultern, schmale Taille, vielleicht ein wenig zu kantig im Gesicht. Aber seine dunklen Augen wirkten freundlich und fast schon besorgt.
     Bauch: Der gefällt mir.
     Kopf: Ich dachte, du bist mit Nilpferden beschäftigt.
     Bauch: Die machen gerade Kaffeepause.
     »Ich liebe ja die alten Bäume in der Stadt«, sagte sie und sah kurz in das rauschende Grün hinauf.
     Er hob in sehr charmanter Weise eine dunkle Augenbraue. »Ich bin eher überrascht, dass die überhaupt hier wachsen können«, brummte er.
     Meine Güte, welche Laus war dem denn über die Leber gelaufen?
     Heute war wohl nicht nur bei ihr ein Tag-der-Nilpferde.
     Sie könnte ihn aufheitern.
     Rein fürs Karma natürlich.
     Und weil sie dann keine Zeit hätte, an Nilpferde zu denken.
     »Eigentlich ist das ganz logisch«, antwortete Rachel absichtlich ein wenig altklug.
     Das Statement hatte den gewünschten Erfolg: Er sah sie überrascht an.
     Sie lächelte kess. »Im Wald wäre er nur einer unter vielen. Vielleicht hätte er sogar Minderwertigkeitskomplexe, weil er zu kleine Blätter hat oder einen zu dicken Stamm. Aber hier«, sie machte eine dramatische Pause. »Hier wird er von jedem bewundert.«
     »Für mich wirkt er einfach nur einsam«, sagte der Fremde düster. Was bloß hinter seiner seltsamen Stimmung steckte?
     Sie machte eine wegwerfende Handbewegung. »Deshalb hat er sich doch direkt vor unser Haus gestellt. Außerdem leistest du ihm ja Gesellschaft. Irgendetwas muss er richtig machen.« Sie grinste herausfordernd.
     Er hob wieder seine Braue und dann fing er an zu lachen. Ein ehrliches, freundliches und tatsächlich amüsiertes Lachen, das den grumpig-verrückten Kerl komplett verschwinden ließ. Plötzlich schien die Sonne ein wenig wärmer auf Rachels Haut.
     »Eigentlich starre ich nicht den Baum an«, erklärte er. »Sondern seinen Besucher.« Damit deutete er in die Zweige hinauf. »Ich hab überlegt, wie ich die Katze da herunterbekomme.«
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