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Eddie Beelitz 3 - Jenseits von tot
Verfasser: Lucie Flebbe (17)
Verlag: Grafit (119)
VÖ: 17. Oktober 2019
Genre: Kriminalroman (7215)
Seiten: 288
Themen: Ermittlungen (1225), Geheimnisse (4085), Kommissare (1875), Leichen (1959), Pflegeheim (113), Staatsanwälte (107)
Reihe: Eddie Beelitz (3)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. Januar 2020 um 19:51 Uhr (Schulnote 1):
» Mit dem Krimi "Jenseits von tot" legt die Friedrich-Glauser-Preisträgerin Lucie Flebbe den dritten und letzten Teil ihrer Trilogie um die Kriminalkommissarin Edith "Eddie" Beelitz und den Security-Experten Joseph "Zombie" Rheinhart vor, der - ebenso wie ihre fesselnde Reihe um die Amateurdetektivin Lila Ziegler - wieder in Bochum, mitten im Revier, spielt.

Privat läuft es für Kriminalkommissarin Eddie Beelitz. Dem beruflichen Vorankommen allerdings steht ihre Teilzeitregelung im Weg. Das ändert sich schlagartig, als auf einem alten Zechengelände eine Leiche gefunden wird und die Staatsanwältin Eddie ausdrücklich ins Ermittlerteam beruft. Nachforschungen ergeben, dass die Tote, die in der Immobilienbranche arbeitete, etliche Feinde hatte. Zudem stößt Eddie auf eine Intensivpflege-Wohngemeinschaft, in der die Mutter der Ermordeten untergebracht werden sollte. Da die Polizei dort alles andere als willkommen ist, bittet Eddie ihren Freund Jo Rheinhart alias »Zombie« um Hilfe, der den Leiter der Einrichtung kennt. Als Zombie während der Ermittlungen auf einen alten Feind trifft, holt ihn sein dunkelstes Geheimnis ein. Wird ihm seine Vergangenheit zum Verhängnis?

Das Cover hat definitiv einen hohen Wiedererkennungswert. Es sticht ins Auge und hebt sich von der Masse der Kriminalromane ab, die man in den Buchhandlungen findet. Nicht zuletzt durch die verwendeten Farben strahlt der letzte Band der Reihe einen gewissen Optimismus aus, spiegelt aber auch die Zerrissenheit und Verletztlichkeit der Protagonisten. Auf den ersten Blick will die krakelige Kinderzeichnung am äußeren Bildrand gar nicht zu einem packenden Krimi passen. Sie strahlt etwas Kindliches und Unschuldiges aus, und ihre Bedeutung erschließt sich im Laufe der Lektüre.
Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen. Viele Figuren kannte ich aus den vorausgegangenen zwei Bänden, insoweit war es wie ein Wiedersehen mit guten Bekannten. Das Geschehen wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der Polizistin Eddie Beelitz und des Security-Experten und ehemaligen Boxers Joseph Rheinhart vermittelt, die sich während der Ermittlungen in komplizierten Mordfällen in den Bänden "Jenseits von Wut" und "Jenseits von Schwarz" kennen- und lieben gelernt haben.


Eddie Beelitz und Joseph Rheinhart sind zwei starke Protagonisten, die sich definitiv jenseits des Mainstreams bewegen. Allen Widerständen zum Trotz ist es ihnen gelungen, mit ihren Kindern eine kleine glückliche Patchwork-Familie in einem etwas gewöhnungsbedürftigen, stabilen sozialen Umfeld zu gründen, die gegen den alltäglichen Rassismus kämpft.


Nach einem schwierigen Wiedereinstieg ins Berufsleben hat Eddie gelernt, sich nicht mehr von ihren männlichen Kollegen unterbuttern zu lassen. Auch in ihrem Privatleben versucht sie, gegen ihr ausgeprägtes Helfer-Syndrom anzugehen Zombie hat die Schatten der Vergangenheit weitgehend hinter sich gelassen. Er ist kein einfacher Mensch. Wie sein Spitzname "Zombie" andeutet, sieht der dunkelhäutige, groß gewachsene Mann durch seine eigenwilligen, entstellenden Tattoos furchterregend aus, und man könnte glatt vor ihm davonlaufen. Psychisch gesehen, ist er angeschlagen. Er hat negative Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen aufgrund seiner Hautfarbe und schwierigen Familienverhältnisse gemacht und schleppt viele Altlasten und ein hohes Aggresionspotential mit sich herum. Trotzdem ist er ein liebevoller Partner, und er opfert sich für seine Familie auf, die alles andere als "gewöhnlich" ist.

Der neue Roman "Jenseits von tot" ist sehr vielschichtig. Lucie Flebbe ist es gelungen, nicht nur einen fesselnden, gut recherchierten Krimi, sondern gleichzeitig die private Liebesgeschichte ihrer Protagonisten glaubhaft fortzuschreiben. Ganz nebenbei werden noch soziale und gesellschaftliche Missstände wie die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Missstände in der Pflege thematisiert. Dieser letzte Fall führt weit in die Vergangenheit zurück und bringt Eddie und Zombie an ihre Grenzen, und sie gehen nicht ganz unbeschädigt aus ihm heraus. Als liebenswerte Helden jenseits des Mainstreams, die man in sein Herz geschlossen hat, wünscht man ihnen eine glückliche gemeinsame Zukunft.

Alles in allem gibt es eine klare Lese-Empfehlung von mir - und 5 Sterne. Natürlich wünsche ich mir viele weitere Bücher von Lucie Flebbe. Was sonst. :-)«
  23      0        – geschrieben von Bücherfairy
Kommentar vom 8. November 2019 um 21:18 Uhr (Schulnote 1):
» Gibt es Dinge, die einem mehr Angst machen als der Tod?

Der heiß erwartete dritte Band von Lucie Flebbe ist endlich da und wir können als Leser die Schicksale der Protagonisten weiter verfolgen. Schnell ist man wieder in dem Mix aus den verschiedensten Charakteren und deren Schicksalen. Eddie hat sich mit Jo/Zombie arrangiert und ihren großen Eichentisch in dessen Küche aufgestellt. Aus ihrer Erfahrung heraus bewahrt sie sich aber ihre Selbständigkeit, sie hat ihre Wohnung behalten und fährt mit dem alten Auto herum. Das macht es für Zombie schwierig, der ihr eigentlich gern einen Heiratsantrag machen möchte, aber nicht weiß wie. Ich glaube, der Leser weiß da auch keinen Rat außer abzuwarten.
In die Familiensituation kommt ein Anruf, der Eddie zu einem Tatort ruft, auf ausdrücklichen Wunsch der Staatsanwältin, die das Ermittlungsgeschick der alleinstehenden Mutter erkannt hat und fördert.
Zombie schickt Eddie los, denn auch er weiß, dass sie gut ist und nur durch ihre Machokollegen gemobbt wird.
Eine Tote in einer alten Fabrikhalle. Sie wurde auf eine besondere Art umgebracht. Als Eddie Zombie davon berichtet, ist seine Reaktion ziemlich heftig und wirft eine weitere Frage auf. Er kann ziemlich genau sagen, wie der Mord passiert ist und im Verlauf der Ermittlungen trifft Eddie auf ehemalige Bekannte und Feinde von Zombie. Einer davon ist sogar der Hauptfeind und Zombie muss all seine Kraft zusammennehmen, um nicht auszurasten. Wird er das lange aushalten?
Außerdem muß Zombie, über dem das Damoklesschwert eines Aneurysmas im Kopf schwebt, auf eine Wachkomastation. Ist es noch Leben, wenn man nichts mehr tun kann? Sein persönlicher Horror.
Schließlich erkennt Eddie, dass sie in ein Netz von Gaunern geraten ist, die keine Skrupel kennen und vor Mord nicht zurückschrecken.
Wieder ein spannender und sozialkritischer Krimi. Die Handlung entwickelt sich in verschiedenen Richtungen und zwischendurch entwickelt sich auch das Leben der Familien ringsum. Wieviel kann man helfen? Soll man einer Frau helfen, ihr Kind behalten zu können, obwohl sie keine Anstalten macht, sich um ihr Kind zu kümmern?
Lucie Flebbes Romane sind so viel mehr als nur ein Krimi, neben der Spannung ist es immer wieder ein Genuss, das Milieu ringsum mitzuerleben. Einmal angefangen kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Schließlich ist es schade, dass diese drei Teile schon vorbei sind und der Leser nicht nur am Ende des Krimis angekommen ist, sondern auch am Ende der Geschichte um Eddie. Sie wird nun ihren Weg ohne uns gehen müssen.
Hoffentlich gibt es bald neues von der Autorin zu lesen.«
  14      0        – geschrieben von Rhea
Kommentar vom 8. November 2019 um 15:36 Uhr (Schulnote 1):
» Grandioser Abschluss der Trilogie um Eddie Beelitz und Zombie

Mit diesem Buch legt die Autorin Lucie Flebbe den grandiosen Abschlussband ihrer Trilogie um die Teilzeitpolizistin Edith "Eddie" Beelitz und den Securitymann Joseph "Jo" Rheinhart alias Zombie vor und konnte mich dabei abermals auf ganzer Linie überzeugen.
Auch wenn man das Buch grundsätzlich auch lesen und nachvollziehen kann, ohne die bisher erschienen Bücher zu kennen, empfielt es sich doch, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um sie in Gänze genießen zu können.

Nachdem Eddie und Zombie im zweiten Band zueinander gefunden haben, leben sie mit ihren Kindern aus früheren Beziehungen nun als fast perfekte Patchworkfamilie zusammen. Als auf einem ehemaligen Zechengelände die Leiche einer Frau gefunden wird, die für eine Bochumer Wohnungsbaugesellschaft gearbeitet und sich durch ihre Arbeit eine Menge Feinde geschaffen hat, wird Eddie auf Bitten der zuständigen Staatsanwältin ins Ermittlerteam berufen. Eine der zahlreichen Spuren führt zu einer etwas zwielichtigen Intensivpflege-Wohngemeinschaft, bei der auch ein alter Bekannter von Zombie mitmischt. Das Widersehen erinnert Zombie an ein fast schon vergessenes Geheimnis aus seiner Vergangenheit und erweckt dadurch seine inneren Dämonen, die er gerade so halbwegs unter Kontrolle gebracht hat, wieder zum Leben.


Wie schon in den ersten beiden Bänden erzählt Lucie Flebbe ihre Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Eddie und Zombie und bietet so einen umfassenden Blick auf das Geschehen. Neben einer geschickt aufgebauten und am Ende überraschend, aber dennoch absolut schlüssig aufgelösten Geschichte überzeugt das Buch auch diesmal wieder durch einen packenden und sehr lebendigen Schreibstil, seine detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten und die vielschichtig angelegten und gut chrakterisierten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen..

Auch wenn die ersten beiden Bände der Trilogie die Messlatte für den Abschlussband schon ganz schön hoch gehängt hatten, schafft dieser Band doch noch einmal eine Steigerung in Sachen Spannung und Dramatik und sorgt so für einen mehr als gelungenen und zugleich konsequenten Schlusspunkt der Geschichte um Eddie und Zombie.«
  14      0        – geschrieben von ech68
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