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Cassardim 1 - Jenseits der Goldenen Brücke
Verfasser: Julia Dippel (5)
Verlag: Planet! (192)
VÖ: 17. Oktober 2019
Genre: Fantasy (11814), Jugendliteratur (6885) und Romantische Literatur (20577)
Seiten: 528
Themen: Altern (89), Familiengeheimnisse (417), Geburtstag (273), Gedankenkontrolle (1), Gefangenschaft (463), Regeln (400)
Charts: Einstieg am 25. Oktober 2019
Höchste Platzierung (5) am 28. Oktober 2019
Zuletzt dabei am 2. November 2019
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Cassardim 1 - Jenseits der Goldenen Brücke« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (13)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. Mai 2020 um 16:05 Uhr (Schulnote 1):
» Amaia hat gespürt, dass sie anders ist als andere Menschen, denn ihre Familie altert langsamer. Daher hat Amaia zum achten Mal ihren sechzehnten Geburtstag gefeiert. Sie hat auch keine Ähnlichkeit mit ihren fünf Geschwistern. Doch warum das alles so ist, wei0 sie nicht. Sie hat das unstete Leben ihrer Familie satt. Antwort auf ihre Fragen bekommt sie, nachdem ihre Brüder einen Gefangenen mitbringen. Noár ist geheimnisvoll und gefährlich. Als Amaias Familie Gefahr droht, bringt sie Noár weg von der Menschenwelt in das Reich der Toten Cassardim. Hier findet sie ihre Antworten und verliert ihr Herz.
Ich lese wirklich selten Fantasy, aber Julia Dippel hat mich mit dieser Geschichte so gepackt, dass ich schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung warte.
Der Schreibstil ist einfach toll und diese außergewöhnliche Welt fantasievoll und gut beschrieben. Auch die Charaktere sind interessant und vielschichtig angelegt. Ich mag die Protagonisten Amaia und Noár. Amaia ist einfach nur sympathisch. Sie ist noch jung und hat daher Entwicklungsmöglichkeiten. Außerdem ist es für sie schwer, sich in Cassardim mit seinen eigenen Regeln einzugewöhnen. Noár ist ein wirklich interessanter, mysteriöser Typ, auch wenn er ziemlich arrogant daherkommt. Aber er beschützt Amaia. Es wundert mich gar nicht, dass sie bei ihm schwach wird.
In dieser Geschichte gibt es immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass man sich nicht sicher sein kann, wie es weitergeht. So bleibt es spannend bis zum Schluss.
Ein spannender Fantasyroman, der mit wirklich gut gefallen hat.«
  7      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 3. April 2020 um 14:02 Uhr (Schulnote 1):
» Es gibt nichts, was nicht möglich ist – Cassardim besticht mit extrem viel Originalität und entführt einen in eine fantastische Welt voller Wundert und Rätsel.
Sprachlich konnte mich die Autorin schon mit ihrer Izara-Reihe überzeugen und auch in diesem Buch zeigt sie wieder ihr Können. Bildreich, stimmungsvoll, leidenschaftlich, aber vor allem wortgewandt entführt sie uns in eine Welt, in der nichts unmöglich ist. Ich bin immer wieder fasziniert, wie reich und vielfältig ihre Vorstellungskraft ist. Doch nicht nur das Setting und die Handlung haben mich begeistert. Auch die Figuren sind wie immer sehr eigen. Sie haben Ecken und Kanten, sind geheimnisvoll und man weiß nicht bei allen direkt, ob sie einem sympathisch sind. Aber genau das macht sie für mich so unglaublich faszinierend. Natürlich gibt es Figuren wie Amaia oder Zoey, die man direkt ins Herz schließt, aber auch die vielen Nebencharaktere haben ihren besonderen Reiz.
Ein weiteres Highlight war für mich die Liebesgeschichte, die sich anbahnt, aber die Story nicht kitschig belastet, sondern angenehm unterstreicht.
Spannende Action gepaart mit einer Menge Gefühl, dazu etliche Geheimnisse und Rätsel und all das durchzogen mit einer humorvollen Note – eine perfekte Mischung, die einem die Seiten nur so zwischen den Fingern hindurchgleiten lässt.
Auch wenn mich das Cover, mein einziger Kritikpunkt übrigens, nicht vollkommen überzeugen konnte, die Geschichte hat das definitiv wettgemacht.
Klare Leseempfehlung!«
  9      0        – geschrieben von Martina Suhr
 
Kommentar vom 8. Dezember 2019 um 12:42 Uhr (Schulnote 1):
» Amaia ist etwas ganz Besonderes. Das ahnt sie, aber weiß nicht, wieso. Sie altert kaum, wechselt oft ihren Wohnort, muss strenge Regeln einhalten. Eines Tages bringen ihre Eltern einen geheimnisvollen Gefangenen in ihr Heim.

Aber warum wird ihr Gedächtnis ständig gelöscht, warum wird der Gefangene gefoltert, wer bedroht das Mädchen und ihre Geschwister?

Die Umstände erfordern eine überstürzte Flucht, eine unglaubliche Reise beginnt.

Julia Dippel beschreibt nicht nur diese Reise, sondern auch die Geschehnisse im Reich Cassardim mit überbordender Phantasie, ersinnt die unwahrscheinlichsten Abenteuer, bizarre Gestalten, schildert Intrigen und Verrat. Die Einwohner, die Cassarden, sind Hüter der Ordnung, Wächter der Unterwelt und Richter der Toten. Welches Los wird ihnen beschieden?

Die weibliche Hauptfigur Amaia ist sehr sympathisch, kümmert sich liebevoll um ihren kleinen Bruder, muss schwerwiegende Entscheidungen treffen und übernimmt Verantwortung. Aber gegen die Liebe ist sie nicht gefeit. Nur: was soll sie gegen den ständig mitmischenden Supermann machen?

Liebe und Humor kommen also nicht zu kurz, Freundin Zoey ist ein amüsanter Sidekick. Helden und Schurken spielen eine Rolle, das Ganze meist sehr unterhaltsam.

Eine farbenfrohe Fantasygeschichte von Planet! aus dem Thiemann Esslinger Verlag, märchenhaft und schön.«
  11      0        – geschrieben von SanneL
Kommentar vom 2. Dezember 2019 um 16:21 Uhr (Schulnote 2):
» Eine spannende Geschichte

Gerade mal sechzehn Jahre ist Amaia – allerdings bereits zum achten Mal. Warum sie und ihre Familie so langsam altern und weshalb sie sich nicht ähnlich sehen, das möchte sie doch gerne herausfinden. Doch es wird alles für die Geheimhaltung dieser Tatsache getan: Umzüge, Stenge Regeln, incl. Gedankenkontrolle. Doch als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen nach Hause bringen, sieht sie eine Chance. Es ist der geheimnisvolle und gefährliche Noâr, der genausowenig menschlisch ist wie sie. Doch dann gibt es einen Angriff und nur Noâr kann sie retten und flieht mit ihnen nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia endlich ihre Antworten findet, während Intrigen, Armeen, lebendig gewordene Landschaften, unwirkliche Kreaturen ihr das Leben schwer machen. Und dabei verliert sie auch noch ihr Herz.

Meine Meinung
Ich kenne die Izara-Bände von Julia Dippel – noch – nicht, denn sie liegen noch auf meinem SUB. Oder sagt man bei E-Books LUB? (Liste ungelesener Bücher). Auf jeden Fall noch ungelesen, wobei ich hoffe, dass ich demnächst mal dazu komme. Das vorliegende Buch ließ sich – auch bedingt durch den angenehmen Schreibstil und null Unklarheiten im Text - sehr gut, leicht und flüssig lesen. Die Autorin hat es verstanden, von Anfang an Spannung aufzubauen, die auch nie absank. Sie hielt sich bis zum Ende. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonistin sehr gut hineinversetzen. In der Hauptsache in Amaia, die sich als etwas entpuppte, an das ich nicht gedacht hatte. Gegenüber Noâr war ich genauso unsicher, wie Amaia selbst. Mal sah es so aus, als wolle er sie, dann wieder das Gegenteil. Man konnte sich auf nichts verlassen, außer dass er ihr immer half, wenn sie Hilfe brauchte. Wie bereits gesagt, war das Buch spannend vom Anfangan und fesselte mich am Ende so sehr, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen und mich genauso gut unterhalten. Daher bekommt es von mir eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Ich gehe davon aus, dass es mindestens eine Trilogie geben wird und freue mich auf die weiteren Bände.«
  14      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 22. November 2019 um 21:25 Uhr (Schulnote 1):
» Cassardim Jenseits der goldenen Brücke ist der erste Band der Autorin Julia Dippel in dem sie über die Welt Cassardim schreibt. Amaia und ihre Geschwister altern viel langsamer als andere Menschen und dies müssen sie verbergen. Strenge Regeln und Gedankenkontrolle durch die Eltern sowie ständige Umzüge belasten Amaia sehr. Sie versucht heraus zu finden was ihre Familie verheimlicht und sieht sich plötzlich mit einer Welt jenseits ihrer Vorstellungskraft konfrontiert. Ihre Welt gerät aus den Fugen und sie muss sich einer Verantwortung stellen an der sie zerbrechen könnte.

Die Autorin erschafft mit Cassardim eine interessante und vielseitige Welt im Reich der Toten. Verschiedene Völker kümmern sich um den Übergang der Seelen und tragen dabei noch ihre eigenen Konflikte aus. Die Charaktere sind gut gezeichnet und gerade der Hauptakteur Noar lässt einen immer wieder zweifeln auf welcher Seite er steht. Tiere und Landschaften werden bildhaft beschrieben ohne das es ausschweifend wirkt. Auch die Interaktion der einzelnen Charaktere hält die Geschichte in einen stetigen Fluss, mit gut gesetzten Spannungsbögen, ohne aufgesetzt zu wirken.
Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar über die verschiedenen Völker und Personen, ich empfehle da nicht direkt am Anfang hineinzusehen, da einige der Infos zu den Personen erst im laufe der Geschichte ans Tageslicht kommen und man würde sich um einige Überraschungsmomente bringen wenn man die Infos vorher liest.

Insgesamt fand ich den Einstieg in die Welt von Cassardim lesenswert und freue mich schon auf die Fortsetzung.«
  13      0        – geschrieben von manu63
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