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TASCHENBUCH
 
Die Tote in der Tränenburg
Verfasser: Monika Loerchner (3)
Verlag: Alea Libris (9)
VÖ: 16. Oktober 2019
Genre: Fantasy (10461) und Jugendliteratur (6161)
Seiten: 248 (Taschenbuch-Version), 307 (Kindle-Version)
Themen: Geheimnisse (3737), Hexen (686), Mord (5094), Verrat (920)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monika Loerchner für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monika Loerchner gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Der Wald hinter dem Haus scheint es mit der Zeit verschlingen zu wollen:
     Erste Nadelbäume haben sich bereits weiter vorgewagt. Der kleine Hof vor dem Haus besteht aus mehr oder weniger regelmäßig verteilten Schottersteinen, eindeutig nicht die Arbeit einer Frau. Der kleine Gemüsegarten links, der Brunnen rechts und natürlich die magische Kuppel, die über alldem liegt, ist so ziemlich das Aufregendste, was sich über das Jungenheim sagen lässt.
     Außer natürlich dem Umstand, dass hier vor wenigen Stunden ein grausames Verbrechen verübt wurde.

Ich schließe die Augen. Ich schmecke es, spüre jede einzelne meiner Hautzellen vibrieren. Meine Haarwurzeln. Selbst wenn mir keine gesagt hätte, dass sich hier ein Mord zugetragen hat, hätte ich es in diesem Moment gewusst. Der Wind flüstert es mir leise ins Ohr, die Bäume rauschen voll Trauer. Sie scheren sich nicht um menschliche Belange, ihnen gilt allein die Heiligkeit des Lebens. Und die wurde aufs Schlimmste zerstört.
     Ich schüttele sacht den Kopf, um die oberflächlichen Eindrücke zu vertreiben. Ich muss genauer hinhören, hinsehen, hinfühlen, um mehr Informationen zu bekommen. Ich öffne die Augen und erlaube es meiner Magie, sich auszubreiten. Ich komme nicht durch die magische Sperre, ja, doch die Umgebung wird mir auch so vieles verraten. Meine nicht-magischen Sinne erzählen mir - wie sie es selbst einem Mann tun würden - die Geschichte eines einsamen Ortes außerhalb der nächsten Siedlung, in der die Jungen sicherlich kein allzu glückliches Dasein fristen. Dabei könnte es hier geradezu idyllisch sein: Dichter, tiefgrüner Nadelwald, dazwischen Tupfer aus Laubbäumen. Ich höre einen Bach plätschern, hier gibt es sicher reichlich Wild, und trotz des Schiefers, der vielerorts nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche lauert, ist der Boden fruchtbar und gut.
     Meine Magie zupft und zieht an mir, verlangt meine Aufmerksamkeit. Ich tauche ein und fühle den Schmerz.
     Er kommt nicht nur vom Haus, nein, die gesamte Umgebung strahlt ihn ab - Tiere, Steine, Pflanzen, selbst die Luft, die wir atmen. Ich bin nicht davon ausgegangen, einen fröhlichen Ort vorzufinden, immerhin ist dies ein Heim für unerwünschte Jungen. Doch das hatte ich nicht erwartet: Schmerz, Blut, Tränen, Geheimnisse. Und Angst. Jede Menge Angst.
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