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Leas Spuren
Verfasser: Bettina Storks (6)
Verlag: Diana (361)
VÖ: 14. Oktober 2019
Genre: Gegenwartsliteratur (3511)
Seiten: 464
Themen: Besatzung (39), Gemälde (258), Journalisten (1192), Kunstraub (44), Paris (716)
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Lesermeinungen (4)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. November 2020 um 23:37 Uhr (Schulnote 1):
» Die Autorin Bettina Storks ist es wunderbar gelungen, einen historischen Roman ihrer Leserschaft spannend näher zu bringen. Ihr Schreibstil ist angenehm flüssig und man fliegt nur so über die Zeilen.


Die Geschichte von Marie und Nicolas entführt uns ins Paris 2016 und Paris zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ein Teil der Geschichte spielt auch in Stuttgart. Wir begeben uns auf eine Zeitreise, die manchmal sehr bedrückend ist, uns aber immer wieder Hoffnung macht, dass es am Ende gut aus geht. In dem historischen Roman, Leas Spuren, befinden wir uns auf einer Achterbahn, die mit vielen Gedanken gefüllt ist und auch von vielen Emotionen begleitet wird. Es ist mitunter schwer, den Roman zeitweise aus der Hand zu legen.

Marie: Von Beruf Historikerin, sie gerät durch ihre Großtante Charlotte in die Geschichte und muss sich plötzlich sehr persönlich mit dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen auseinandersetzten. Durch ihre organisierte Art gelingt es ihr sehr gut, den Überblick nicht zu verlieren. Während der Suche, des Gemäldes, lernt sie Nicolas immer besser kennen. Ihre anfängliche Abneigung Nicolas gegenüber ändert sich im Laufe der Geschichte.

Nicolas: Journalist und seine Familie stammt aus Paris, sein Opa ist der Auftraggeber, er gewöhnt sich immer mehr an die Zusammenarbeit mit Marie, und auch seine anfängliche Zurückhaltung gegenüber Marie ändert sich im Laufe der Geschichte. Die beiden entwickeln sich zu zwei guten Privatdetektive.

Diese Geschichte enthält noch viele andere durchaus liebenswerte Charaktere. Wir begeben uns an Orte in Paris und Stuttgart, die einen hohen Wiedererkennungswert haben. Für mich hat der Roman, Leas Spuren, mehr wie fünf Sterne verdient. Er ist für alle Leserinnen und Leser ein Muss, die gerne historische Romane lesen. Es wird nicht das letzte Werk gewesen sein, was ich von Bettina Storks gelesen habe. Von mir gibt es 5 Sterne.«
  19      0        – geschrieben von leseHuhn
Kommentar vom 11. Januar 2020 um 17:42 Uhr (Schulnote 1):
» In Stuttgart erhält Marie den Brief eines Notars aus Paris. Ihre Anwesenheit bei einer Testamentseröffnung ist erwünscht. Die Verbindungen nach Frankreich liegen weit in der Vergangenheit, dennoch besteigt Marie den Zug, um den Termin wahrzunehmen.

Sie erfährt, dass sie eine Wohnung im 11. Arrondissement gemeinsam mit Nicolas Blanc geerbt hat. Allerdings sind damit einige Verpflichtungen verbunden. Victor Blanc, der Großvater von Nicolas möchte, dass die zwei sich gemeinsam auf die Suche nach einem besonderen Bild machen: "Mädchen im Jardin du Luxembourg" von Jakob Stern, einem jüdischen Maler. Das Gemälde ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschwunden und damals war Kunstraub ein tagtägliches Geschäft.

Sowohl Marie als auch Nicolas machen sich auf die Suche nach Hinweisen. Sowohl in offiziellen Verzeichnissen und Listen als auch in den Familien. Marie versucht ihrer Großmutter Fredi Informationen über dessen Schwester zu entlocken, diese schweigt jedoch beharrlich, wie schon immer. Auch bei Nicolas verlaufen die Gespräche sehr bescheiden.



So fügen sie die Teile mühsam zusammen, um weitere Hinweise auf Charlotte und Victor zu erhalten. Welche Verbindung hatten die beiden zueinander? Welche Rolle spielten die beiden im besetzen Paris?

Wie hat es mir gefallen?

"Das geheime Lächeln" der Autorin las ich vor ziemlich genau einem Jahr und mir gefiel das Buch sehr gut. Meine französischen Wurzeln ziehen mich immer wieder zu solchen Geschichten. Zumal auch in unserer Familie großes Schweigen über die Besatzungszeit herrscht.

In zwei Zeitebenen erzählt Bettina Storks diese Geschichte. Marie und Nicolas suchen nach Hinweisen und Informationen über ihre Vorfahren, die im besetzten Paris gelebt, geliebt und gearbeitet haben. Beide sind überrascht, welche Aufgabe ihnen auferlegt wurde und sie stürzen sich in die Arbeit, denn sie wollen wissen, wie ihre Leben miteinander verbunden sind.

Charlotte kommt in die deutsche Botschaft nach Paris. Ihr Schicksal hat mich von der ersten Seite gepackt. Sie ist so eindringlich beschrieben, dass ich schnell das Gefühl hatte, sie gut zu kennen.

Auch Nicolas fand ich sehr sympathisch, wenn es auch ein wenig gedauert hat, wie ich ihn einschätzen sollte.

Der Krieg verändert die Menschen und jeder muss für sich entscheiden, welche Wege er geht. Charlotte und Nicolas müssen täglich ihren moralischen Kompass neu ausrichten.

Neben den gefühlvollen Beziehungen spielt auch die intensive Suche nach einem Aquarell eine große Rolle. Dabei erfährt der Leser auch einiges über die Judendeportationen im Jahr 1942. Dabei waren sehr viele Franzosen willfährige Helfer der deutschen Besatzer.

Der Titel des Buches erklärt sich im Laufe der Lektüre und ich persönlich finde ihn sehr passend.

In dem Buch tauchen historische Personen auf, wird Bezug auf tatsächlich Geschehenes genommen und auch fiktionale Charaktere eingewoben. Damit eine sehr gelungene Geschichte, die gegen das "Vergessen" steht, aber nie den erhobenen Zeigefinger schwingt und kollektiv über Schuld oder Unschuld entscheidet.«
  11      0        – geschrieben von Marie's Salon du Livre
 
Kommentar vom 21. November 2019 um 14:14 Uhr (Schulnote 1):
» Die Stuttgarter Historikerin Marie Bergmann erhält einen Brief von einem Pariser Notar. Nach Rücksprache mit der Familie nimmt sie den genannten Termin mit einem seltsamen Gefühl wahr. Sie erfährt, dass sie die Hälfte einer Pariser Wohnung geerbt hat. Allerdings ist damit eine Bedingung verknüpft. Sie soll gemeinsam mit dem französischen Journalisten Nicolas Blanc, ein Enkel des Erblassers, ein verschollenes Gemälde finden und es an jemanden der jüdischen Familie Stern zurückgeben. Es wird eine schwierige Suche, die sie zurückführt in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Dabei entdecken sie nicht nur Familiengeheimnisse, sondern auch dass sie sich sehr sympathisch sind.
Dieser wundervolle Roman lässt sich sehr angenehm lesen. Er verbindet fiktive Personen mit historischen Hintergründen. Abwechselnd erfahren wir, was zu Kriegszeiten geschehen ist und wie Marie und Nicolas auf Spurensuche sind.
Maries Tante Charlotte lernt 1940 Victor Blanc an der Deutschen Botschaft kennen und lieben. Doch was hat die beiden getrennt? Marie weiß von ihrer Großmutter Fredi nur, dass Charlotte sehr früh in Stuttgart gestorben ist. Aber Auch Nicolas weiß von Victor, mit dem er eng verbunden war, nicht sehr viel. Wird es gelingen, den Auftrag von Victor zu erledigen? Hat jemand der Familie Stern überlebt?
Die Personen sind sehr gut und lebendig dargestellt. Ich mochte sowohl das Paar Charlotte und Victor, als auch Marie und Nicolas. Allerdings war auch hier der Handlungsstrang der Vergangenheit der interessantere. Ein wesentlicher Teil ist hier der Kunstraub der Nazis im besetzten Paris.
Besonders beeindruckt hat mich Olivier Porte, der sein ganzes Leben dem Auffinden von Vermissten aus der Kriegszeit verschrieben hat und der Marie einen Hinweis geben konnte. Es ist so viel Tragisches, was Marie und Nicolas herausfinden und was einem wirklich nahegeht.
Diese tiefgründige Geschichte ist sehr emotional, aber sie ist auch sehr spannend. Für mich ein absolutes Highlight!«
  14      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 14. Oktober 2019 um 19:27 Uhr:
» Marie Bergmann bekommt aus Frankreich eine Nachricht eines Pariser Notars.
Sie macht sich von Stuttgart auf den Weg bezüglich einer Erbschaftsangelegenheit.
Zu Hause zerbrechen sich alle den Kopf, wer der verstorbene Victor Blanc ist.
Selbst ihre Oma kann keine Angaben machen.
In der Kanzlei trifft sie auf Nikolas Blanc, den Enkel des Verstorbenen.
Ein profitables Erbe erwartet beide, wenn sie ein verschollenes Gemälde finden und es an die jüdischen Erben zurückgeben.
Marie bittet ihre Oma um Hinweise.
Diese möchte mit den damaligen Ereignissen nichts zu tun haben.
Maries Recherchen führen in die Kriegswirren des zweiten Weltkrieges.
Sie forscht weiter nach, um Antworten zu erhalten. Sehr zum Verdruss ihre Familie.
Welches Geheimnis umgibt ihre Großtante Charlotte und Victor?
Was hatte es mit den Kunsträuben auf sich?

Bettina Storks hat hier einen einen spannenden Roman geschrieben, der sich in den Kriegswirren des zweiten Weltkriegs ereignete.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen.
Eine sehr ausgeprägte bildhafte Sprache lässt einen regelrecht alles vor die Augen führen.
Die Gemälde sind so beschrieben, dass man fast den Pinselstrich spürt.
Es wird in zwei Zeitebenen erzählt.
Zum einen aus der Sicht von Charlotte und Victor während den Kriegsjahren, zum anderen aus der heutigen Sicht von Marie und Nikolas, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Durch diesen Wechsel bleibt die Spannung immer erhalten.
Die Charaktere sind authentisch und mit Leben gefüllt.
Charlotte besticht durch ihr eidetisches Gedächtnis und Intelligenz.
Marie ist ihr sehr ähnlich.
Auch bei Victor und Nikolas gibt es
Gemeinsamkeiten.
Ein sehr schöner einfühlsamer Roman in den Kriegswirren.
Fazit: sehr emotionsvoll, spannend und fesselnd ist dieser Roman.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung«
  15      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
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