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TASCHENBUCH
 
Dylan & Thor 5 - Red Rising Sun
Verfasser: Justin C. Skylark (30)
Verlag: Dead Soft (229)
VÖ: 3. Oktober 2019
Genre: Romantische Literatur (17866)
Seiten: 400 (Taschenbuch-Version), 300 (Kindle-Version)
Themen: Flucht (1534), Gefahr (876), Homosexualität (2044), Wohnmobil (19)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Dylan & Thor (5)
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"Red Rising Sun" ist der 5. Teil der Dylan und Thor Reihe und schließt nahlos an den Vorgänger "Flyktet" an. Auch Leser, die die Reihe nicht kennen, können das Buch lesen. An wichtigen Stellen werden die Hintergründe der Story erklärt.Nach der Flucht von der norwegischen Gefängnisinsel wurde Thor für tot erklärt. Unbemerkt hat er mit Dylan Europa verlassen. Ohne Ziel fahren sie mit dem Wohnmobil durch Nordamerika. Doch die Gefahr, erkannt zu werden, ist allgegenwärtig, und das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hält einige Abenteuer für sie parat. In vielen kleinen Episoden, die Kurzgeschichten gleichen, werden die Erlebnisse in Amerika teils spannend, erotisch, lustig und auch dramatisch erzählt ...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Justin C. Skylark für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Justin C. Skylark gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dylan richtete sich auf. Durch das kleine Fenster beobachtete er seinen Partner, der sich eine Zigarette ansteckte, auf dem Campingstuhl Platz nahm und nachdenklich den Kopf senkte. War er glücklich? Dylan konnte sich nicht vorstellen, dass ihre Reise, ihre Flucht ohne Ziel, das war, was sich Thor ersehnte.

***


Wie so oft erwachte Dylan mitten in der Nacht. Ein Schweißfilm lag auf seinem Gesicht und sein Herz pochte unangenehm. Der Zustand dauerte an, bis er realisierte, wo er sich befand und dass alles in Ordnung war. Mit zittrigen Händen fuhr er sich über die heißen Wangen und mahnte sich zur Ruhe. Es war dämmrig im Wohnmobil. Durch das Fenster sah er den Mond, der Licht auf ihre Bettdecke warf. Er drehte sich und angelte nach der Wasserflasche, die neben dem Bett stand. Durstig trank er mehrere Schlucke. Müde setzte er die Flasche ab und schloss die Augen. Er war diese Gedanken leid, er hasste sie.
     »Alles okay, Perk?« Thors Frage drang durch die Nacht und er klammerte sich an sie wie an einen rettenden Strohhalm.
     Dylan räusperte sich. Ihm war zum Heulen zumute, dennoch antwortete er mit fester Stimme. Die Contenance zu bewahren, war oberstes Gebot. »Ja, klar ...« Er stellte die Flasche ab, rutschte an den Rand des Bettes und strich sich Haarsträhnen aus dem Gesicht. »Ich geh mich waschen ...«

     »Seit wann stört dich mein Saft?«, raunte Thor.
     Diese Frage entlockte Dylan ein klägliches Lächeln. Fahlstrøms Anwesenheit war Balsam für seine Seele, genauso bedeutend wie das Sperma auf seiner Haut. Trotzdem klärte er die missliche Lage nicht auf. »Irgendwann muss man loslassen, oder?« Er huschte ins Bad und schaffte es rechtzeitig, die Tür zu schließen, bevor sich Tränen ihren Weg bahnten. Er drückte die Finger gegen die Augen, presste die Lippen aufeinander und biss sich auf die Zunge. Der Tag war schön gewesen. Das regnerische Wetter hatte nachgelassen. Obwohl der Frühling kalte Luft mit sich brachte, war es in der Sonne warm gewesen. Sie hatten in einem kleinen Ort gehalten und eingekauft. Abends hatte Thor gekocht. Es hatte Steak mit Bratkartoffeln gegeben. Später waren sie im Bett übereinander hergefallen. Sie hatten nicht gestritten, sondern die Nähe des anderen gesucht. Am Ende des Tages war die innere Anspannung, die Gefahr entdeckt zu werden, verschwunden. Auf dem Laken hatte es nur sie beide und ihre Leidenschaft gegeben. Erfüllt war Dylan eingeschlafen. Warum bloß hatte ihn die Furcht geweckt? Die Angst vor dem Rückfall, die Erinnerung an eine grässliche Zeit? Er sah in den Spiegel und erschrak. Ängstlich und getrieben sah er aus. Was machten die inneren Dämonen mit ihm? Wie sollte er vor ihnen fliehen? Mit den Handflächen strich er über die Lider. Er zog sie nach unten und formte eine Fratze. »Lasst mich endlich in Ruhe ...« Am liebsten wollte er sich Luft machen. Wie früher, als er wild um sich geschlagen, geschrien und eine Prügelei vom Zaun gebrochen hatte. Doch er führte sich vor Augen, dass die alten Zeiten vorbei waren. Es war viel passiert ... Er konnte und durfte nicht in ehemalige Verhaltensmuster zurückfallen.
     Konzentriert atmete er durch und richtete sich auf. Mit einer zackigen Bewegung wischte er die Tränen vom Gesicht. Vor Thor Schwäche zu zeigen, war das Letzte, was er wollte.
     Er benutzte das WC, machte sich frisch und schlich zurück ins Bett. Thor war eingeschlafen und Dylan froh, sich keinen weiteren Fragen stellen zu müssen.
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