Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.321 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »SheilaEnglish«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Sheltered in blue 2 - Wenn Erinnerungen lähmen
Verfasser: Svea Lundberg (17)
Verlag: Eigenverlag (13833)
VÖ: 1. Oktober 2019
Genre: Romantische Literatur (17497)
Seiten: 306 (Taschenbuch-Version), 295 (Kindle-Version)
Themen: Geheimnisse (3638), Homosexualität (2003), Kollegen (292)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Sheltered in blue (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Oktober 2019 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,50 (90%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
50%
2
50%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Eine Durchschnittsnote wird erst angezeigt, wenn 10 Stimmen abgegeben wurden.
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Sheltered in blue 2 - Wenn Erinnerungen lähmen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Blogger (3)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Svea Lundberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Svea Lundberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Während ich in meine Socken und Schuhe schlüpfe, schiele ich zum wiederholten Mal auf sein Handgelenk. Ganz sicher, das ist nicht dasselbe Datum wie bei Jochen und unseren anderen Kollegen.
     »Jan? Darf ich dich was fragen?«
     »Klar.«
     So klar ist das nach meinem Empfinden und nach seinem anfänglichen Verhalten mir gegenüber zwar nicht, doch nun begegnet er entspannt und auffordernd meinem Blick, als ich mich wieder vollends aufrichte.
     »Das Tattoo an deinem Unterarm ...«
     Sein Lächeln schwindet.
     »... ist nicht ganz dasselbe wie bei den anderen, richtig?«
     Kein Nicken. Seine Miene versteinert.
     Ich sollte die Klappe halten. Ganz sicher. Dennoch hake ich weiter nach: »Was hat dieses Datum mit André zu ...«
     Im Bruchteil einer Sekunde schnellt Jan nach vorne. Dem Himmel sei Dank funktionieren meine Reflexe im Ernstfall offensichtlich in seiner Gegenwart. Ich blocke seinen Schlag, fange seine Hand ab, ehe sie auch nur in die Nähe meines Gesichtes, oder meiner Kehle, oder wo auch immer sie landen sollte, kommen kann. Seinem Angriff nehme ich den Schwung, indem ich die Richtung seines Körpers mitgehe. Mit dem Rücken pralle ich gegen eine der Spindtüren. Das Krachen, als diese zufliegt, hört sich schlimmer an, als der Aufprall tatsächlich war.
     Schwer atmend stehen wir uns gegenüber. Sein Blick bohrt sich in meinen. Ich halte stand.
     »Wag es ja nicht ...« Seine Stimme ist nur ein Flüstern. Dennoch messerscharf. In seinen Augen liegt ein Funkeln, das weit entfernt von Begeisterung ist. Schmerz und Zorn spielen um seinen Mund.
     »Was?«, zische ich ihm ebenso giftig entgegen. »Was ist dein scheiß Problem?«
     »Du bist mein scheiß Problem.« Die Worte prallen an mir ab. Stattdessen frisst sich die gequälte Verletzlichkeit in seiner Miene in mein Inneres. Seine Fassade bekommt Risse. Wird spröde. Genau in diesem Moment, da er mich so zornerfüllt ansieht.
     »Du kommst hierher, nimmst den freien Platz ein, der dir nicht zusteht, und wühlst in Sachen herum, die dich einen Dreck angehen. Frag mich. Nie. Wieder. Nach André. Verstanden?«
     Seine Stimme bricht bei den letzten Worten beinahe. Wird rau und bebt. Ebenso wie seine Hand, die ich noch immer mit meiner fixiert halte. Wir starren uns an. Sekundenlang. Sein Atem strömt stoßweise über meine Lippen. Meiner über die seinen. Wir sind uns so verdammt nahe in diesem Moment. Körperlich wie emotional, denn mit jedem zittrigen Atemzug seinerseits reißen seine Mauern weiter ein. Unter der offensiven Wut bricht Schmerz hervor. Ich kann es sehen, in jedem einzelnen Moment, in dem er mich fixiert. Mir am liebsten eine reinhauen oder an die Gurgel gehen will. Es jedoch nicht schafft, obwohl ich ihn nur noch locker halte.
     In meinen Ohren dröhnt mein eigener Herzschlag und ich bin mir seltsam sicher, dass seines genauso rast. In einem schmerzhaften Ritardando immer wieder denselben Namen pocht.
     An-dré. An-dré. An-dré.
     Immer und immer wieder.
     Langsam verstärke ich meinen Griff um seine Hand. Übe nur wenig mehr Druck aus. Ziehe seine Hand näher und er folgt mit seinem ganzen Körper. Ist mir mit einem Mal so nahe, dass ich ...
     Scharf ziehe ich den Atem ein.
     ... seine Erektion an meinem Oberschenkel spüren kann. Einen winzigen Moment nur, ehe Jan sich abrupt von mir losmacht und sich abwendet. In einer fahrigen Bewegung greift er nach seiner Sporttasche. Umklammert sie, ohne irgendetwas daraus hervorzuholen. Seine Schulterlinie ist angespannt, sein Atem geht flach. Seine gesamte Körperhaltung schreit nach Abwehr. Nach mit äußerster Mühe hochgezogenen Mauern.
     Langsam stoße ich mich vom Spind in meinem Rücken ab, schlüpfe wortlos in meinen Pullover, raffe meine Sachen zusammen und wende mich meinerseits ab. Jan braucht Abstand. Ein paar Minuten für sich, dessen bin ich mir sicher.
     »Ich warte draußen«, lasse ich ihn leise wissen, ehe ich die Umkleide und schließlich das Studio verlasse.
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz