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Heimat-Saga 1 - Heimat ist ein Sehnsuchtsort
Verfasser: Hanni Münzer (12)
Verlag: Pendo (108) und Piper (2011)
VÖ: 1. Oktober 2019
Genre: Historischer Roman (4988)
Seiten: 576 (Broschierte Version), 640 (Taschenbuch-Version), 577 (Kindle-Version)
Themen: Bauernhof (175), Heimat (203), Kinder (543), Komponisten (36), Sehnsüchte (530), Wettkämpfe (251), Zwanziger Jahre (304)
Reihe: Heimat-Saga (Hanni Münzer) (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (7)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 31. Dezember 2019 um 23:42 Uhr:
» Spannender Auftakt einer Saga über eine schlesische Familie

Breslau: Zwischen den beiden Weltkriegen muss der junge Komponist Laurenz Sadler den elterlichen Bauernhof übernehmen, da er der einzige überlebende Sohn seiner Eltern ist. Er kommt mit seiner frisch angeheirateten Frau Annemarie zurück – und ahnt nicht, dass sie ein großes Geheimnis verschweigt. Bald stellen sich zwei Töchter ein, die hochbegabte Kathi und die an einer seltenen Krankheit leidenden Franzi. Wie alle anderen Familien im Ort muss auch die Familie Sadler sich in stürmischen Zeiten behaupten…

Das Leben einer schlesischen Familie dicht an der polnischen Grenze gibt viel Stoff her für eine Geschichte, die zu Herzen geht. Das Buch ist der Auftakt einer Familiensaga, die mit viel Hintergrundwissen vom Leben im schlesischen Grenzgebiet erzählt. Die Protagonisten haben eigentlich nicht viel am Hut mit dem Krieg, der ihren Frieden bedroht, und dennoch werden die Bewohner des Örtchens Petersdorf hineingezogen in den Sturm, der über die Welt hinwegzieht. Die einzelnen Protagonisten sind sehr individuell gezeichnet, man merkt die Liebe zum Detail, die die Autorin Hanni Münzer beim Schreiben des Romans begleitet hat. Eine Karte sowie ein Personenregister helfen beim ersten Orientieren im Buch, weitere wichtige Hintergrundinformationen werden nach der Erzählung selbst noch angefügt. So entwickelt sich eine Geschichte, die sich in die historischen Gegebenheiten einfügt und einen Einblick gibt in das Leben einer schlesischen Familie mit all den Wirren des Krieges. Die Geschichte wird fortgeführt, der nächste Band ist bereits in Arbeit, und am liebsten möchte man sofort weiter lesen.

Diese spannende Geschichte zeigt Geschichte hautnah und ist sehr flüssig geschrieben, so dass ich sie gerne weiter empfehle. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.«
  14      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 27. November 2019 um 9:23 Uhr (Schulnote 2):
» Dieses Buch dreht sich um die Familie Stadler, die auf einem Bauernhof in Schlesien nahe der polnischen Grenze zu Hause ist. Für Laurenz dreht sich alles um Musik. Er verliebt sich auf den ersten Blick in Annemarie, die ein gefährliches Geheimnis mit sich herumträgt. Als der Bruder von Laurenz stirbt, bleibt dem inzwischen verheirateten Musiker nichts anderes übrig, als auf den Hof zurückzukehren. Mit der Zeit findet er immer mehr Gefallen daran, den Hof zu bewirtschaften. Aber die politischen Verhältnisse haben auch Einfluss auf das Leben in der Grenzregion. Die hochintelligente Tochter Kati gewinnt einen Mathematikwettbewerb und zieht so das Augenmerk auf die Familie. Annemarie versucht ihr Geheimnis zu wahren und die Familie zu schützen.
Ich mag die Bücher von Hanni Münzer und auch dieses hat mir gut gefallen. Es zeigt realistisch die Verhältnisse in einer schwierigen Zeit. Selbst in so einem kleinen Dorf wie Petersdorf muss bestimmt die Politik, auch wenn man sich gerne heraushalten möchte. Es gibt Neid, Intrigen und Bespitzelung. Wem kann man noch trauen?
Die Charaktere sind gut und individuell gestaltet. Jeder hat seine Eigenarten. Die Eltern von Laurenz machen Annemarie das Leben schwer. Seine Töchter sind so unterschiedlich; während Kati hochintelligent ist, leidet Franzi an einer seltenen Krankheit. Laurenz selbst hatte sich sein Leben eigentlich ganz anders vorgestellt, doch er ist glücklich mit seiner Familie. Aber Annemaries Geheimnis ist gefährlich, doch sie kämpft, um ihre Familie zu schützen. Gut gefallen hat mir die junge Lehrerin, die nur eines will und das ist, die Kinder neugierig zu machen und zu fördern.
Eine interessante Familiengeschichte, die in einer schwierigen Zeit spielt.«
  15      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 31. Oktober 2019 um 11:16 Uhr (Schulnote 2):
» Schlesien im Jahr 1928: Als Laurenz Sadler in Breslau der jungen und scheuen Annemarie begegnet, ist es für ihn Liebe auf den ersten Blick. Die beiden heiraten, vom gefährlichen Geheimnis Annemaries ahnt er nichts. Doch eine familiäre Katastrophe zwingt Laurenz, Breslau zu verlassen und den elterlichen Hof zu übernehmen. Der jüngste Sohn des Landwirts wollte selbst nie Bauer werden, sondern als Komponist und Dirigent arbeiten. Dennoch findet er mit Annemarie und zwei außergewöhnlichen Töchtern sein Glück: der hochbegabten Kathi und der chronisch kranken Franzi. Als Kathi mit 15 Jahren einen landesweiten Schülerwettbewerb gewinnt, zieht sie die Aufmerksamkeit Berlins auf die Familie. Ihre Mutter handelt, um ihre Kinder zu schützen – und tritt damit eine Lawine tödlicher Ereignisse los…

„Heimat ist ein Sehnsuchtsort“ ist der erste Band der neuen Heimat-Saga von Hanni Münzer.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus zwei Teilen („Frieden“ und „Krieg“). Sie sind in insgesamt 64 Kapitel mit einer angenehmen Länge untergliedert sind, denen jeweils Zitate fiktiver oder realer Persönlichkeiten vorangestellt sind. Die zwei Teile des Romans werden von einem Prolog und einem Epilog umrahmt. Die Handlung umfasst die Zeit von 1928 bis 1946. Der Aufbau funktioniert gut.

Der Schreibstil ist anschaulich und atmosphärisch. Die Geschichte nimmt nur langsam Fahrt auf, wird aber zunehmend spannender. Der Einstieg fiel mir nicht schwer.

Die Hauptcharaktere sind sehr interessant. Sie werden authentisch dargestellt. Die Entwicklung der Protagonisten lässt sich gut nachverfolgen. Bei der Vielzahl an Personen ist die Übersicht über alle genannten Charaktere, die am Anfang des Romans steht, jedoch sehr hilfreich.

Der Inhalt des Romans ist von der Familiengeschichte der Autorin inspiriert. Immer wieder wird deutlich, dass die Geschichte nicht nur auf Erzählungen, sondern auch auf fundierter Recherche der Schriftstellerin fußt. Da ich bereits viel Literatur zu den zwei großen Weltkriegen und den Jahren dazwischen kenne, war nicht alles gänzlich neu für mich. Vor allem für Leser, die weniger historisch bewandert sind, ist das Zusatzmaterial allerdings ein großes Plus. Es gibt eine Zeittafel mit den wichtigsten politischen Ereignissen jener Jahre, ein Glossar, Landkarten und weitere Extras. Gerne gelesen habe ich auch die Nachbemerkung der Autorin, die unter anderem erklärt, was auf Fakten und was auf Fiktion basiert. Interessant finde ich außerdem, dass man durch den Roman einiges über die seltene Krankheit Sklerodermie erfährt, die mir bis dato unbekannt war.

Trotz der fast 600 Seiten ist die Lektüre kurzweilig und abwechslungsreich. Weniger gut gefallen hat mir jedoch, dass der Band in sich nicht abgeschlossen ist und einige lose Enden übrig bleiben.

Das optisch ansprechende Cover trifft meinen Geschmack. Der Titel klingt ein wenig schwülstig, passt inhaltlich aber gut.

Mein Fazit:
„Heimat ist ein Sehnsuchtsort“ ist trotz kleinerer Schwächen alles in allem ein gelungener Auftaktband der neuen Heimat-Saga von Hanni Münzer.«
  11      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 27. Oktober 2019 um 21:01 Uhr:
» Heimat ist ein Sehnsuchtsort – Heimat Saga Band 1 von Hanni Münzer ist ein Buch aus dem Penno Verlag und umfasst 576 Seite.
Das Cover ist schon sehr ansprechend mit der Frau auf dem schlichten Hintergrund, die die Arme in Erwartung ausbreitet – schlicht und einfach aber vielsagend.
Die Geschichte:
Bereits der Prolog mit einer Szene irgendwo in Russland und den dortigen geheimnisvollen Ereignissen setzt bereits zu Beginn den Spannungsbogen, der immer wieder erneuert wird.
Laurenz ist der jüngste der Familie Sadler, einer Landwirtsfamilie. Er darf in Breslau Musikstudieren, für die er lebt, da genügend andere Brüder da sind, die den Hof übernehmen können und wollen. Das Schicksal und der erste Weltkrieg bedingen dann doch, dass Laurenz der einzige überlebende Sohn ist, der das Landgut übernehmen soll. Er kehrt mit Annemarie, seiner großen Liebe, zurück, die ein Geheimnis wart, dem er nicht auf den Grund geht. Im Jahr 1928 wird dann Katharina als Kind der Liebe geboren und wächst auf dem Hof auf. Immer wieder wird der Bogen zu der geheimnisumwitterten Annemarie geschlagen…..

Wichtige Protagonisten in dem Buch sind:
Laurenz Sadler – der jüngster der Sadler-Söhne und der einzig Überlebende. Begeisterter Musiker, der sich allerdings seinem Schicksal hingibt und sich als Landwirt, trotz fehlender Grundlagen, sehr gut profiliert.
Annemarie Sadler – die geheimnisumwitterte Ehefrau und die große Liebe von Laurenz Sadler.
Katharina Sadler kurz Kathi – die erste Tochter der Sadlers, ein begabtes Mädchen mit großen Zielen (sie möchte auf den Mond fliegen).
Anton Luttich, der Bürgermeistersohn – schon früh der beste Freund von Kathi, die alles gemeinsam machen.
Elsbeth Luttich, die Bürgermeisterfrau – allseits gefürchtete Tratsche in Petersdorf. Bösartige Frau und perfekte Nationalsozialistin, Anhänger von Hitler mit ganzem Herzen.

Mit dem Roman ist Hanni Münzer ein brillanter, spannender und sehr anschaulicher Roman gelungen.
Der Ort des Geschehens, Schlesien am Rande von Polen, in der Zeit vor und zu Beginn des zweiten Weltkrieges.
Die Protagonisten sind umwerfend beschrieben und ziehen den Leser im wahrsten Sinne in die Geschichte hinein.
Es ist trotz der Seitenzahl von 567 Seiten ein Roman, der kurzweilig und spannend ist. Zu keinem Zeitpunkt kommt Langeweile oder Desinteresse auf. Von Beginn an wird man im Spannungsbogen gehalten: was ist in Russland passiert, was hat Annemarie damit zu tun, was wird aus den beiden Töchtern Kathi und Franzi, wie geht es weiter ….?????
Der einzige große Nachteil ist, dass ich jetzt auf den nächsten Teil warten muss – ein perfekt gelungenes Buch.«
  15      0        – geschrieben von titana99
Kommentar vom 25. Oktober 2019 um 11:48 Uhr (Schulnote 1):
» SCHLESISCHE FAMILIENGESCHICHTE
„Heimat ist ein Sehnsuchtsort" erzählt eine dramatische, schicksalhafte Geschichte, die 1928 in einem kleinen schlesischen Örtchen in der Nähe von Gleiwitz, ihren Anfang nimmt. Die Chronik des Vorkriegs- und Kriegsgeschehens erfolgt insbesondere anhand der Personen, die mit der Bauernfamilie Sadler zu tun haben.

Laurenz Sadler lernt seine Annemarie durch einen unachtsamen Zusammenstoß auf der Straße kennen. Der verträumte Musikstudent verliebt sich Knall auf Fall. Allerdings verhindern mehrere Tragödien auf dem elterlichen Bauernhof seine Komponistenkarriere. Laurenz muss den Hof tatkräftig und in voller Verantwortung übernehmen. In großem Abstand bekommen sie zwei außergewöhnliche Töchter. Die erstgeborene Katharina ist hoch begabt, vielseitig talentiert. Franziska leidet unter einer seltenen Erkrankung, die sie zu einer hochsensiblen, empfindsamen Seele macht. Die Gemeinschaft auf dem Sadlerhof ist geprägt von einem harmonischen Zusammenspiel in den Verantwortlichkeiten für Mensch und Tier, von gegenseitigem Respekt, Fürsorglichkeit, Liebe und Verständnis. Bevor die braune Gefolgschaft Hitlers von der dörflichen Idylle Besitz ergreift, sorgt eine Bewohnerin mit ihrem abgrundtief schlechten Charakter, ihrem Haß und Neid für ständigen Unfrieden. Auf die Familie Sadler hat sie es im besonderen Maße abgesehen und ihre giftigen Attacken finden einen guten Nährboden bei den Nazis. Das Unheil nimmt seinen Lauf...

Ich fand es sehr beeindruckend, wie die Autorin Hanni Münzer ihre Protagonisten durch die Handlung führt und mit den relevanten, geschichtlichen Ereignissen in Verbindung bringt. Da wären der Überfall auf Polen, die geheimen Forschungen an der V2-Rakete, die polnische Widerstandsbewegung, Agententätigkeit u.v.mehr. Daraus entstand ein unglaublich lebendig wirkender Ablauf, in dem sich alle Personen bewegen. Bis in die kleinste Nebenrolle erfahren die Akteure eine detailreiche Zeichnung ihrer Charaktere. Auch die Handlungsabläufe sind sorgfältig erdacht. Nichts scheint mir dem Zufall überlassen. An einigen Stellen ist es mir etwas zu viel des Guten (z. B. die Umstände, um Kathi als Hochbegabte nach Berlin zu holen oder die Wandlung des Fräulein Liebig, die Verhörmethoden im Hause Sadler...). Die tragischen Momente überwiegen und doch gibt es immer wieder Hoffnung, kleine Lichtblicke im immer trister werdenden Alltag. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Dieser Humor und der Zusammenhalt läßt die Menschen vieles ertragen und immer wieder nach Auswegen in dieser trostlosen, vom Werteverfall, Tod und Verderben gekennzeichneten Zeit suchen.

Fazit:
Es ist trotz der angesprochenen Kritikpunkte ein lesenswertes, bewegendes Buch mit starken Charakteren, das mich neugierig macht auf die Fortsetzung. Ich möchte gern verfolgen, wie es im zweiten Band der epischen Saga mit der Familie Sadler weitergeht.
Erwähnenswert ist die Karte von Schlesien in den Grenzen von 1914 vorn im Buch. Eine ausführliche „Dramatis Personae" gibt Auskunft über die Personen.

Ich bewerte diesen Roman mit fünf von fünf Sternen und empfehle ihn für alle Leser, die es lieben, historische Fakten fantasiereich verpackt zu erleben.«
  17      0        – geschrieben von hennie
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