Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.330 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »alice592«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Die Legende der Assassinen 2 - Resistance
Verfasser: Amy Erin Thyndal (5)
Verlag: Dark Diamonds (155)
VÖ: 26. September 2019
Genre: Fantasy (10097), Jugendliteratur (6004) und Romantische Literatur (17517)
Seiten: 313
Themen: Auftragsmörder (344), Bedrohung (280), Krieg (1163), Krieger (744), New York City (1217), Rebellion (423)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Die Legende der Assassinen (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Eine Durchschnittsnote wird erst angezeigt, wenn 10 Stimmen abgegeben wurden.
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Die Fortsetzung der dramatischen Legende der Assassinen! Darf man im Krieg den Feind lieben?

**Wenn sich dein Herz nach dem Feind sehnt…**
Die Welt, wie Esme sie einst kannte, gibt es nicht mehr: Die Straßen ihres geliebten New York sind wie leergefegt und die Bedrohungen des Krieges scheinen hinter jeder Ecke zu lauern. Die ehemaligen Beschützer der Menschheit sind wild entschlossen sich ihre Freiheit mit allen Mitteln zu erkämpfen. Doch inmitten der tobenden Rebellion wird es für Esme immer schwieriger zu entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Denn ihr verräterisches Herz sehnt sich nach Atair, dem anziehenden Soldaten mit den silbernen Augen. Und das, obwohl er sie schon einmal gefangen genommen hat und damit ihr größter Feind sein sollte…

"Rasant und fesselnd ab der ersten Seite – erlebe den Aufstieg der Assassinen und entdecke die mächtigste Waffe eines jeden Kriegers: das Herz einer Frau! Amy Erin Thyndals neue Reihe »Die Legende der Assassinen« entführt die Leserinnen in eine aufregende Welt mit atemberaubenden Charakteren und einem eindrucksvollen Setting." - Amazon
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amy Erin Thyndal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amy Erin Thyndal gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     In ganz Nord- und Südamerika laufen die Assassinen laut River Amok. Noch gibt es zahlreiche menschliche Verteidigungsstützpunkte, vor allem in den Staaten sieht es außer in New York und Washington ganz gut aus, schließlich war die Assassinen-Dichte in allen anderen Bundesstaaten geringer. Es ist erleichternd zu hören, dass wir trotz allem Anschein nicht die letzten Menschen auf der Welt sind. Ebenso ist es eine Erleichterung zu wissen, dass Europa nach wie vor sicher ist. So verrückt wir Amerikaner die europäischen Länder in den letzten Jahrzehnten auch hielten, weil sie auf den Schutz gentechnisch manipulierter Sklaven verzichteten, so weise und voraussehend wirken die Europäer plötzlich.
     River führt mich weiter durch einen kleinen Garten, der von einer Wand begrenzt wird, die voller Vermisstenanzeigen ist. Mit Sharpie direkt auf den Beton gekritzelt oder auf Papier, das darauf geklebt wurde, stehen hier zahlreiche Namen und Botschaften. Einige wenige sind durchgestrichen, doch die meisten sind noch immer mit Datum und Zimmernummer des Suchenden versehen.
     »Hier leben inzwischen mehrere tausend Menschen und jeder hofft seine Freunde und Verwandten unter den Anwesenden zu finden«, erklärt River und nimmt sich Zeit, die Nachrichten durchzusehen. Obwohl ich nicht annehme meinen Namen hier zu finden, tue ich es ihr nach und lese einen Namen nach dem anderen. So viele Vermisste – so viele Menschen, die wahrscheinlich tot oder gefangen sind. Letzte Woche hatte New York noch dreißig Millionen Einwohner, doch hier befinden sich keine dreißigtausend, wie River mir erzählt.
     Da ich die Nachrichten zu deprimierend finde, betrachte ich stattdessen River, die noch immer eine nach der anderen liest. Ihr sonst so fröhliches und starkes Wesen ist verschwunden, stattdessen wirkt sie niedergeschlagen, als sie den Finger hebt und über eine Nachricht an der Wand streicht.
     »Harper Leyton«, steht da, »gesucht von River Leyton«.
     Ihre Schwester? Mutter? Cousine? Mitgefühl steigt in mir auf. Obwohl ich neugierig bin, frage ich nicht nach – River hat mich bisher auch noch mit keinen Fragen bedrängt.
     »Eigentlich lebt meine Schwester in Ontario, aber ich dachte mir, es kann nicht schaden«, meint River nach einer Weile des Schweigens, »sie ist alles, was von meiner Familie noch übrig ist – meine Eltern wurden ermordet, als sie die Assassinen von unserem Haus weglockten, um mich zu beschützen.«
     Sie sagt es, als würde sie über das Wetter sprechen, ohne jegliches Gefühl in der Stimme, ohne zu zeigen, was ihr diese Geste bedeutet. Aber ich kann spüren, wie schwer es ihr fällt, darüber zu sprechen, also lege ich tröstend den Arm um sie. Wir kennen uns erst seit wenigen Stunden und dennoch wallt der Beschützerinstinkt in mir auf. Verspätet fällt mir auf, dass sie mich wohl an Livy erinnert, mit ihrem starken Charakter und der Begeisterungsfähigkeit.
     »Ich bin sehr froh, dass meine Familie in Europa lebt«, sage ich, »obwohl ich sie womöglich nie wiedersehen werde.«
     »Danke«, meint River. Sie lächelt, bevor sie das Thema wechselt: »Komm, dort entlang geht es zu den Sanitäranlagen.«
     Ich nehme meinen Arm wieder zurück und wir gehen weiter, um wie versprochen die Duschen zu begutachten. Toiletten gibt es in den Wohntrakten in jedem Stockwerk, wie River mir auch noch einmal zeigt, als wir dorthin zurückgehen, um mir mein Zimmer zuteilen zu lassen.
     »Toiletten und Waschbecken werden täglich von einem Freiwilligendienst gereinigt«, erklärt River, »um die Zimmer müssen sich die Bewohner aber selbst kümmern und der Flurdienst rotiert.«
     Sie führt mich zu einem Raum, über dem »Hausmeister« geschrieben steht. Auf ihr Klopfen öffnet eine ältere Frau, die lächelt, als sie River erblickt.
     »River«, grüßt sie, »wieder Probleme mit der Nachttischlampe?«
     River erwidert ihr Grinsen.
     »Nein, zum Glück nicht. Ich habe eine Neue mitgebracht, die noch ein Bett braucht.«
     Nun bemerkt die Dame auch mich und mustert mich kritisch von oben bis unten.
     »Ihr solltet beide mehr essen«, verkündet sie River, bevor sie sich umdreht und in ihrem Zimmer nach etwas sucht. Durch die offene Tür sehe ich eine Mischung aus Schlaf- und Arbeitszimmer: Auf der einen Seite stehen ein Bett, neben dem über einen Stuhl Kleider geworfen sind, während auf der anderen ein Schreibtisch vor Zetteln und Post-its nur so überquillt. In diesem Chaos sucht die Frau nun nach etwas und verschlimmert es dabei nur, indem sie Papiere auf Haufen schiebt, diese wieder zerstört und Post-its scheinbar zufällig von einem Zettel auf den anderen klebt.
     »Maeve war mal Hausmeisterin und kümmert sich hier um alles«, flüstert River mir zu, während die ältere Frau beschäftigt ist, »sie kann ein wenig sonderbar sein, aber eigentlich ist sie sehr lieb.«
     Schließlich findet Maeve ein DIN-A3-Blatt, auf dem mit Bleistift mehrere Flurpläne eingezeichnet sind. Sie mustert ihn kurz, bevor sie das nächste Blatt hervorzieht, das genau gleich aussieht. Erst bei genauerem Hinsehen erkenne ich, dass in den einzelnen Zimmern Namen notiert sind.
     O je, wie viele Pläne muss sie haben, wenn sie für die Unterbringung von mehreren tausend Menschen verantwortlich ist?
     Nachdem Maeve den vierten Plan beiseitegelegt hat, scheint sie ungeduldig zu werden.
     »River, wie viele Menschen schlafen in deinem Zimmer?«, will sie von meiner Begleiterin wissen.
     »Drei.«
     »Wieso fragst du mich dann überhaupt?«, grummelt die ältere Frau. »Nehmt euch eine weitere Matratze und legt sie dazu, vier sind noch nicht zu viel für ein Zimmer.«
     »Ist gut, Maeve«, entgegnet River, »du kannst es ja später eintragen.«
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz