Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.340 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »John Sprenger«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Die Legende der Assassinen 2 - Resistance
Verfasser: Amy Erin Thyndal (5)
Verlag: Dark Diamonds (156)
VÖ: 26. September 2019
Genre: Fantasy (10114), Jugendliteratur (6016) und Romantische Literatur (17539)
Seiten: 313
Themen: Auftragsmörder (344), Bedrohung (283), Krieg (1168), Krieger (744), New York City (1219), Rebellion (423)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Die Legende der Assassinen (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Eine Durchschnittsnote wird erst angezeigt, wenn 10 Stimmen abgegeben wurden.
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Die Fortsetzung der dramatischen Legende der Assassinen! Darf man im Krieg den Feind lieben?

**Wenn sich dein Herz nach dem Feind sehnt…**
Die Welt, wie Esme sie einst kannte, gibt es nicht mehr: Die Straßen ihres geliebten New York sind wie leergefegt und die Bedrohungen des Krieges scheinen hinter jeder Ecke zu lauern. Die ehemaligen Beschützer der Menschheit sind wild entschlossen sich ihre Freiheit mit allen Mitteln zu erkämpfen. Doch inmitten der tobenden Rebellion wird es für Esme immer schwieriger zu entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Denn ihr verräterisches Herz sehnt sich nach Atair, dem anziehenden Soldaten mit den silbernen Augen. Und das, obwohl er sie schon einmal gefangen genommen hat und damit ihr größter Feind sein sollte…

"Rasant und fesselnd ab der ersten Seite – erlebe den Aufstieg der Assassinen und entdecke die mächtigste Waffe eines jeden Kriegers: das Herz einer Frau! Amy Erin Thyndals neue Reihe »Die Legende der Assassinen« entführt die Leserinnen in eine aufregende Welt mit atemberaubenden Charakteren und einem eindrucksvollen Setting." - Amazon
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amy Erin Thyndal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amy Erin Thyndal gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Was?«, fragt sie unschuldig. »Wer? Dr. Clarke?«
     »Lee sieht ziemlich gut aus«, stelle ich fest. Es ist die Wahrheit – Lee ist vielleicht etwas schlaksig, aber attraktiv mit den stahlblauen Augen und dem blonden Haar, das ihm in sein markantes Gesicht fällt.
     »Lee?«, hakt sie erschrocken nach, die Stimme eine Oktave höher. Sie mustert mich irritiert – Moment, macht sie sich Sorgen, ich könnte ihn ihr ausspannen? Ist ja nicht so, als wäre mein Herz derzeit nicht anderweitig beschäftigt. Lee ist definitiv nicht mein Typ, stattdessen träume ich von dunklen Haaren, silbernen Augen und unwiderstehlichen Grübchen.
     Ach, Atair. Wenn mein Assassine wüsste, was er mit mir gemacht hat ...
     River scheint zu dem Schluss zu kommen, meine Aussage zu ignorieren, und führt mich stattdessen zurück ins Foyer, um die Treppe auf der anderen Seite zu nehmen. Als wir im sechsten Stock ankommen, verfluche ich meine Kurzsichtigkeit, vor dem Aufstand nicht mehr Sport getrieben zu haben. Sogar River ist außer Atem, obwohl sie der Figur nach regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen sein muss.
     »Da entlang«, keucht sie und geht mit mir an mehreren Soldaten vorbei in den nächsten nichtssagenden Flur, diesmal deutlich langsamer als zuvor.
     »Das sind die Büros der Ratsmitglieder«, erklärt sie, als wir uns wieder etwas erholt haben, »es gibt derzeit insgesamt dreiundzwanzig. Zu jeder Zeit hat einer von ihnen Sprechstunde, falls ein Notfall auftritt, und auch, um Neuankömmlinge zu begrüßen.«
     Wir bleiben an einer Tür stehen, über der »Waters« geschrieben steht. Ein Zettel mit der Aufschrift »Sprechstunde« wurde mit Klebeband auf sie geheftet. River klopft vorsichtig und öffnet, nachdem von drinnen ein »Herein« ertönt.
     »Ich warte draußen«, verkündet sie mir und winkt mich dann hinein. Schon wieder lässt sie mich allein – welche unangenehmen Fragen erwarten mich diesmal? Doch ich straffe die Schultern und betrete das Büro, das tatsächlich so aussieht, als hätte es mit seinem ausladenden Schreibtisch und den zahlreichen Bücherregalen vor der Rebellion demselben Zweck gedient.
     Als ich jedoch die Person hinter dem Schreibtisch sehe, reiße ich ungläubig die Augen auf. Den dunkelhäutigen Mann, dessen erstaunter Gesichtsausdruck meinen widerspiegelt, hätte ich unter Hunderten wiedererkannt. Schließlich hat er versucht mein Leben zu retten.
     »Cade?«, frage ich mit vor Überraschung hoher Stimme und frage mich, ob ich vielleicht noch träume.
     »Du ... Ich weiß nicht einmal deinen Namen«, erwidert er fassungslos, »aber ich bin froh, dass du es geschafft hast!«
     Er grinst breit und bedeutet mir mich ihm gegenüber zu setzen.
     »Ich dachte, du wärst tot«, meine ich und kann immer noch kaum glauben, dass er hier ist, »schließlich hast du dich von einem Balkon im hundertdritten Stock gestürzt.«
     Cade erhebt sich, um hinter sich aus einem Schrank zwei Tassen zu nehmen und uns darin Kaffee einzuschenken. Der geliebte Geruch verstärkt nur noch den Eindruck, dass ich träume.
     »Es tut mir leid, dass ich dich zurückgelassen habe«, entschuldigt er sich ernst, als er mir die Tasse in die Hand drückt, »ich sah keine andere Möglichkeit. Ich wusste, dass sich unter dem Balkon eine Plattform befindet, auf die ich mich gerade so retten konnte.«
     Wow. Selbst wenn ich von so etwas gewusst hätte, nie hätte ich mich getraut einen derartigen Fluchtweg anzutreten.
     Cade schaut mich noch immer zerknirscht an und erst jetzt fällt mir auf, dass er echte Schuldgefühle zu haben scheint. Dabei bin ich ihm nicht im Geringsten böse – es schien, als wären wir dank Atair beide dem Tod geweiht, ich kann es ihm nicht verdenken, dass er sich selbst gerettet hat.
     »Schon in Ordnung«, nehme ich aber seine Entschuldigung an, damit er sich besser fühlt, »ich habe es überstanden.«
     »Das erfüllt mich mit großer Erleichterung«, gesteht Cade.
     Einen Moment lang schweigen wir und genießen den Kaffee, bevor er fragt: »Was ist mit dir geschehen, ähm ...?«
     »Esme«, stelle ich mich vor und überlege, wo ich anfangen soll. Dr. Clarkes Warnung, meine Gefühle für Atair nicht offen zu zeigen, hallt mir noch in den Ohren und da mein Assassine versucht hat Cade umzubringen, wird dieser womöglich zu den Menschen gehören, die das weniger toll finden.
     Also schule ich meine Stimme und meinen Gesichtsausdruck in Neutralität und blicke in meinen Kaffee, damit auch meine Augen nichts verraten können.
     »Der Assassine, der uns angriff, wollte mich nicht töten, sondern nahm mich gefangen«, erkläre ich, »bei einem Außeneinsatz, auf den er mich mitnahm, entkam ich ihm heute Morgen allerdings.«
     Cade schweigt. Als ich aufblicke, um seine Reaktion zu sehen, kämpfen in seinem Gesicht Mitgefühl, Sorge und Bewunderung miteinander.
     »Es tut mir so leid«, entschuldigt er sich noch einmal.
     Ich kann nicht länger mit ansehen, wie er das schlechteste von Atair denkt, also sage ich: »Er hat mir keine Gewalt angetan, keine Sorge. Eine Gefangene zu sein, war nicht unbedingt angenehm, aber zumindest war ich in dieser Hinsicht sicher.«
     Cade atmet überrascht und erleichtert auf, doch die Schuldgefühle in seinen Augen bleiben.
     »Gut«, entgegnet er nur. Es ist fast unerträglich, wie leid es ihm tut – vielen anderen erging es in den letzten Tagen deutlich schlimmer als mir. Atair war kein schlechter Beschützer und ein Teil von mir bereut es nicht im Geringsten, von ihm gefangen genommen worden zu sein und ihn besser kennengelernt zu haben. Nicht, dass ich das irgendjemandem hier erzählen könnte, ohne für verrückt gehalten zu werden.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz