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Die Legende der Assassinen 2 - Resistance
Verfasser: Amy Erin Thyndal (5)
Verlag: Dark Diamonds (155)
VÖ: 26. September 2019
Genre: Fantasy (10085), Jugendliteratur (5995) und Romantische Literatur (17497)
Seiten: 313
Themen: Auftragsmörder (344), Bedrohung (279), Krieg (1162), Krieger (744), New York City (1217), Rebellion (423)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Die Legende der Assassinen (2)
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Die Fortsetzung der dramatischen Legende der Assassinen! Darf man im Krieg den Feind lieben?

**Wenn sich dein Herz nach dem Feind sehnt…**
Die Welt, wie Esme sie einst kannte, gibt es nicht mehr: Die Straßen ihres geliebten New York sind wie leergefegt und die Bedrohungen des Krieges scheinen hinter jeder Ecke zu lauern. Die ehemaligen Beschützer der Menschheit sind wild entschlossen sich ihre Freiheit mit allen Mitteln zu erkämpfen. Doch inmitten der tobenden Rebellion wird es für Esme immer schwieriger zu entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Denn ihr verräterisches Herz sehnt sich nach Atair, dem anziehenden Soldaten mit den silbernen Augen. Und das, obwohl er sie schon einmal gefangen genommen hat und damit ihr größter Feind sein sollte…

"Rasant und fesselnd ab der ersten Seite – erlebe den Aufstieg der Assassinen und entdecke die mächtigste Waffe eines jeden Kriegers: das Herz einer Frau! Amy Erin Thyndals neue Reihe »Die Legende der Assassinen« entführt die Leserinnen in eine aufregende Welt mit atemberaubenden Charakteren und einem eindrucksvollen Setting." - Amazon
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amy Erin Thyndal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amy Erin Thyndal gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Als sie meinen Blick auf das Buch bemerkt, meint sie: »Das Risiko, dass uns der Strom ausgeht und wir digitale Aufzeichnungen verlieren, ist zu groß.«
     »Okay?«, erwidere ich und lege mich auf das Feldbett. Scheinbar ist das mit den ausgehenden Benzinvorräten weniger weit hergeholt, als River es vorhin hat klingen lassen.
     »Wie ist dein voller Name und Geburtsdatum?«, erkundigt sich Dr. Clarke.
     »Esmeralda Lolita Saragoza, 8. Dezember 2101.«
     Sie nickt und notiert sich meine Daten.
     »Beruf und Familienstand vor der Rebellion? Blutgruppe?«
     »Menschenrechtlerin der Human Rights Foundation, ledig. AB, glaube ich.«
     »Verwandte oder Bekannte, deren Daten ich hier für Sie einholen könnte?«
     Nach kurzem Zögern zucke ich mit den Schultern. Ganz ehrlich, so viele Bekannte habe ich nicht, bei denen ich Hoffnung auf Überleben hätte. Dennoch nenne ich die Namen meiner beiden ehemaligen Mitbewohnerinnen und den meines Chefs, der schließlich zur Zeit des Angriffs zu Hause war, aber Dr. Clarke schüttelt nur den Kopf.
     Als sie offensichtlich noch auf mehr wartet, fahre ich fort: »Meine Familie lebt in Spanien und meine beste Freundin kam während der ersten Schlacht ums Leben.«
     »Das tut mir leid«, entgegnet die Ärztin.
     Sie legt das Notizbuch beiseite, um mich prüfend anzusehen.
     »Kommen wir zum eigentlichen Thema«, meint sie, »ist es für dich in Ordnung, wenn ich die Ergebnisse später notiere, damit auch die anderen Ärzte eine mögliche Behandlung an deinen Gesundheitszustand anpassen können?«
     Seltsame Frage, wieso sollte es für mich nicht in Ordnung sein? Ich nicke.
     Dr. Clarke steht auf, um eine Blutdruckmanschette um meinen Arm zu legen, sie aufzupumpen und die Luft wieder abzulassen. Als Nächstes misst sie meine Temperatur und leuchtet mir kurz in die Augen und in den Mund.
     »Gut. Hast du irgendwelche Schmerzen oder körperliches Unwohlsein, das ich genauer untersuchen sollte?«, will sie wissen.
     »Nein«, erwidere ich.
     »Du scheinst körperlich völlig gesund«, erklärt sie. »Die Frage ist, willst du, dass ...« Sie macht eine Kopfbewegung zum gynäkologischen Untersuchungsstuhl.
     »Ähm, wieso?«, frage ich verwirrt. »Ich war erst vor einem Monat bei meiner Frauenärztin.«
     Dr. Clarke scheint erleichtert, seufzt aber und sagt dann sanft: »Ich meine keine Vorsorgeuntersuchung, sondern möchte mögliche Verletzungen erkennen und gegebenenfalls behandeln.«
     »Verletzung?«, frage ich irritiert.
     »Esme, ich mache mir keine Illusionen. Ich kenne deine Geschichte nicht, aber jede einzelne Frau, die nach dem dritten Tag der Belagerung noch hier eintraf, musste behandelt werden.«
     Erst da verstehe ich entsetzt, was sie meint.
     »Achso«, wehre ich vehement ab, »nein, mich hat niemand angerührt.«
     Erleichterung und Erstaunen mischen sich in Dr. Clarkes Blick.
     »Das ist ebenfalls sehr ungewöhnlich«, bemerkt sie und mustert mich noch einmal prüfend. Ich erwidere ihren Blick, bis sie schließlich entscheidet, dass ich tatsächlich die Wahrheit sage.
     »Darf ich dich dann fragen, wie es dir ergangen ist?«
     Ich zögere und erinnere mich daran, dass ich niemandem erzählen darf, dass Atair mich freigelassen hat. Bis auf diesen Umstand gibt es jedoch nicht wirklich etwas, das ich geheim halten müsste ... Außer vielleicht der gegenseitigen Anziehung zwischen Atair und mir.
     »Ich habe im Empire State Building gearbeitet«, erzähle ich, »und aß gerade zu Mittag, als wir Schüsse hörten. Der Ausgang war blockiert und so habe ich mich stundenlang unter einem Schreibtisch versteckt, bis ich dachte, es wäre vorbei. Als ich dann fliehen wollte, entdeckte mich ein Assassine, der zuvor ebenfalls im Empire State arbeitete und mich täglich kontrollierte. Er nahm mich gefangen und brachte mich in sein Quartier, wo er mich festhielt. Allerdings schadete er mir nicht, sondern behauptete, er wolle mich ... beschützen.«
     »Bemerkenswert«, sagt die Ärztin erstaunt. »Beschützen? Einen Menschen?«
     Ich nicke und eine plötzliche Welle der Sehnsucht macht sich in mir breit, als ich an Atair denke.
     »Er hat Gefühle für mich«, erkläre ich wehmütig.
     Dr. Clarke hebt beide Augenbrauen. »Ich wusste nicht, dass diese Wesen überhaupt Gefühle außer Blutdurst kennen.«
     »Doch«, entgegne ich leise. Atair kannte sie offensichtlich.
     »Aber ich wollte mein Leben nicht in Gefangenschaft verbringen und als der Assassine mich zu einem Außeneinsatz mitnahm, floh ich hierher«, ende ich.
     Dr. Clarke scheinen die Worte zu fehlen, sie sieht völlig verblüfft aus. Dann nimmt sie wieder ihr Notizbuch zur Hand und schreibt meine Geschichte nieder – jedoch knapper, als ich sie erzählt habe, wie ich bemerke.
     »Ich würde dir empfehlen deine Sympathie für den Assassinen besser zu verstecken«, meint sie schließlich, als sie fertig ist. Sie blickt mich an und in ihren Augen lese ich Mitgefühl neben ihrer Verwunderung.
     »Der Hass auf die Assassinen ist zu groß. Viele würden dich verurteilen.«
     Ich nicke und denke daran, wie einfach es doch mit Atair war. Wie realistisch die Vorstellung wirkte, mit einem Assassinen in Frieden leben zu können – eine Vorstellung, die offensichtlich nicht nur an den Assassinen, sondern auch an den Menschen scheitern würde.


2


Als Dr. Clarke und ich wieder in den Vorraum des Behandlungszimmers zurückkehren, sind River und Lee in ein angeregtes Gespräch vertieft, währenddessen River mit ihren langen Haaren spielt. Als Dr. Clarke sich jedoch verhalten räuspert, springt sie auf und würdigt Lee keines weiteren Blickes. Sie bedeutet mir mit einer Kopfbewegung, zu gehen, und geht voraus aus dem Zimmer, einen ihr sehnsüchtig nachblickenden Lee zurücklassend.
     »Schon süß«, meine ich, als ich sie auf dem Gang wieder eingeholt habe. Sie scheint es sehr eilig zu haben, sich von dem Arzthelfer zu entfernen.
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