Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
43.523 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »engholm5«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
BROSCHIERT
 
HÖRBUCH
 
HB-DOWNLOAD
 
Der Verein der Linkshänder
Verfasser: Håkan Nesser (34)
Verlag: btb (461)
VÖ: 23. September 2019
Genre: Kriminalroman (7093)
Seiten: 608 (Broschierte Version), 609 (Kindle-Version)
Themen: Ermittlungen (1198), Inspektor (195), Kommissare (1828), Leichen (1930), Linkshänder (1), Mörder (515)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von einem Blogger
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,78 (84%)
1
39%
2
44%
3
16%
4
0%
5
1%
6
0%
Errechnet auf Basis von 152 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Verein der Linkshänder« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (1)     Tags (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. November 2019 um 13:53 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Als eine Leiche auftaucht, die vor Jahren für den Mörder von 4 Menschen gehalten wurde und festgestellt wird, das er zur gleichen Zeit umgekommen ist, steht fest, dass der Mörder von damals nicht gefasst wurde. Der Fall wird neu aufgerollt.
Meine Meinung:
Interessante aufgebaute Geschichte, die einen immer mehr in den Bann zieht. Ich habe bisher nur selten etwas des Autoren gelesen und frage mich jetzt warum eigentluch. Der Schreibstil ist gut, teilweise vielleicht ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, aber insgesamt sehr gut lesbar. Die Story war gzt und interessant und logisch aufgebaut. Die Protagonisten haben mir gut gefallen und es gab echte Typen wie zum Beispiel Van Veeteren und seine Frau, die sich gerne mal kabbeln und das hat mir sehr gut gefallen.
Fazit:
Gute Unterhaltung«
  11      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 15. November 2019 um 9:41 Uhr (Schulnote 1):
» Meisterhaft aufbereiteter Cold Case

Kommissar Van Veeteren steht kurz vor seinem 75. Geburtstag. Da tritt ein ehemaliger Kollege auf ihn zu und berichtet von einem alten, scheinbar gelösten Fall, der nun neu überdacht werden muss: Vor gut zwanzig Jahren waren vier Menschen in einer Pension in Oosterby bei einem Brand ums Leben gekommen, alle vier waren Mitglied beim „Verein der Linkshänder“ gewesen. Verdächtig war damals das fünfte Mitglied des Vereins, das unauffindbar verschwand. Nun aber ist seine Leiche aufgetaucht, und schnell ist klar, dass der Mord am seinerzeit Verdächtigen zum selben Zeitpunkt stattfand wie der verheerende Brand vor 21 Jahren. Kommissar Van Veeteren und seine Frau Ulrike Fremdli gehen während der Ermittlungen in Urlaub – ausgerechnet in den Ort, in dem die Tat damals geschah. Und sie machen sich Gedanken darüber, gemeinsam mit den ermittelnden Beamten.

Schon den Ansatzpunkt finde ich spannend: Einen Kommissar a.D. einen Cold Case abarbeiten zu lassen, den er selbst mit seinem Kollegen nicht richtig gelöst hat. Eigentlich tut er ja die ganze Zeit so, als wollte er gar nicht mehr an den Fall heran, weil er ja kein Kommissar mehr ist. Dafür steigt seine Frau mit in die Ermittlungen ein. Dieses Miteinander der beiden alten Eheleute hat mir besonders gut gefallen, wie sie sich neckisch kabbeln und dabei wunderbar ergänzen. (Ist das nicht genau das, was wir uns für unser Alter selbst wünschen?) Aber auch mit den ermittelnden Kommissaren ist die Zusammenarbeit sehr entspannt und dennoch sehr ergiebig, hier arbeiten alle Hand in Hand. Und lösen dabei einen Fall auf, der tatsächlich unlösbar erschien, weil so viele unbekannte Koordinaten hineinspielen. In mehreren zeitlichen Ebenen erhält der Leser Einblick in die Geschichte, wobei die Informationen, die zur Auflösung beitragen, nur nach und nach auftauchen. So hatte ich viel Spaß beim Raten und habe relativ spät den Täter ahnen können. Und auch wenn die Ermittlungen eher langsam, fast widerwillig zustande kommen, ist dieses gebremste Tempo für mich genau richtig. Das bietet genügend Raum, um den immer mal wieder sehr humorvollen Grundton der Erzählung zu genießen und sich über die überraschenden Entwicklungen des Falls seine eigenen Gedanken zu machen. Auch wenn ich Kommissar Van Veeteren bisher nur auf meiner Wunschliste stehen hatte, bin ich sehr gut in diese Geschichte hineingekommen, das Buch lässt sich gut ohne weitere Vorkenntnisse zum bisherigen Leben des Kommissars lesen.

Diese faszinierende Erarbeitung eines längst abgeschlossenen Falles hat mir besonders viel Vergnügen bereitet. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe begeisterte 5 von 5 Sternen.«
  13      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 6. November 2019 um 20:36 Uhr (Schulnote 2):
» Der Verein der Linkshänder, Kriminalroman von Hakan Nesser, 604 Seiten, erschienen im btb-Verlag
Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti auf der Spur eines Mörders der alle zum Narren hält.
Van Veeteren bereitet sich darauf vor, seinen 75. Geburtstag zu feiern, da konfrontiert ihn sein Nachfolger Kommissar Münster mit einem Fall aus der Vergangenheit. 21 Jahre zuvor sind bei einem Brand in Oosterby, vier Menschen ums Leben gekommen, sie alle waren Mitglieder im Verein der Linkshänder. Da das fünfte Mitglied fehlte wurde es kurzerhand als Täter identifiziert. Doch 21 Jahre später ist dessen Leiche ebenfalls nicht weit entfernt von der Brandstätte aufgefunden worden, offensichtlich zur gleichen Zeit ermordet. Es liegt der Verdacht nahe, dass sich der wahre Mörder noch auf freiem Fuß befindet. Da Van Veeteren ganz in der Nähe seinen Geburtstag begehen will, liegt es nahe ein wenig zu ermitteln. Gelingt es ihm zusammen mit Inspektor Barbarotti den Cold Case zu lösen?
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, die in 63 Kapitel aufgeteilt sind. Da jedes Kapitel mit Ort und Datum versehen ist, war es leicht den Überblick zu behalten. Der Autor bedient sich der auktorialen Erzählweise, lässt jedoch im dritten Teil, eine Figur einige Tagebucheinträge aus der Ich-Perspektive erzählen. Der Leser ist somit den ermittelnden Beamten immer einen Schritt voraus. Besondere Ausdrücke, Gedanken, fremdsprachliche Phrasen sind kursiv gedruckt und als solche deutlich hervorgehoben. Die Erzählung umfasst einen Zeitraum von 1969 bis in die Gegenwart, deshalb wechselt sie immer wieder zwischen drei Zeitebenen. Humorvolle Dialoge und ein flüssiger Erzählstil machen müheloses Lesen leicht. Die relativ große Schrift tut das Ihrige dazu. Die Spannung wird langsam, aber stetig aufgebaut, nur zu Beginn des zweiten Teiles, als das Setting wechselt hatte ich einen kleinen Hänger. Doch die Spannung und der knifflige Fall haben mich sofort wieder gefesselt. Immer wieder verfällt der nun schon etwas betagte Protagonist in psychologische Gedanken, die sein Alter und seine eigene Endlichkeit betreffen, das hat mir weniger gefallen, die etlichen Vorgängerbände die ich mit diesem Kommissar gelesen habe fand ich deshalb besser. Durch die verschiedenen Zeitebenen und die Menge an Charakteren kam ich etwas zäh in Lesefluss. Sehr gut fand ich das Zusammenspiel, der verschiedenen Nesser-Kommissare Münster, Van Veteeren und Barbarotti, eine wirklich gelungene Idee. Der Plot war stets nachvollziehbar und die handelnden Charaktere gut gezeichnet und authentisch. Meine Lieblingsfigur war Ulrike Fremdli, die Partnerin von Van Veeteren, sehr interessant war, dass sie m. E. noch viel mehr Spaß an den Ermittlungen als V.V. hatte. Der Umgang der beiden miteinander, hat mir sehr viel Freude bereitet und so liefern sie sich des Öfteren heitere Dialoge, z.B. auf Seite 138: „Sitzt du da und gähnst während ich versuche, dich zu unterhalten?“ Ich habe nicht gegähnt, nur ein wenig an Sauerstoffmangel gelitten.“ „Und was soll da bitteschön der Unterschied sein?“ “Darüber streiten sich die Geister.“ Zwischendurch hätte der Krimi vielleicht ein wenig gekürzt werden können, da immer wieder Nebensächlichkeiten ausführlich beschrieben werden, doch insgesamt ist es ein gelungener Krimi, der besonders durch seinen raffinierten Plot besticht. Im ersten Teil dachte ich den Täter und die Hintergründe schon ausgemacht zu haben, jedoch hat mich die Lösung absolut überrascht. Eine Empfehlung von mir, gute Unterhaltung ist garantiert, dafür von mir Note 2.«
  17      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 5. Oktober 2019 um 8:39 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Rätsel, über das lange Zeit Gras gewachsen ist.

Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti sind die in Deutschland wohl bekanntes Ermittler aus der Feder von Håkan Nesser. In dem 608-seitigen Krimi „Der Verein der Linkshänder“, im September 2019 bei btb erschienen, ermitteln sie gemeinsam.

Der inzwischen pensionierte, fast 75-jährige Van Veeteren wird von seinem ehemaligen Kollegen auf einen seit Jahren als gelöst geltenden Fall aufmerksam gemacht, der erneut an Aktualität gewinnt: 1991 waren in Oosterby vier Mitglieder des „Vereins der Linkshänder“ ums Leben gekommen. Ein fünftes Mitglied galt seitdem als verschwunden und wurde entsprechend als Täter identifiziert. Nun ist dessen Leichnam aufgetaucht – offensichtlich zur gleichen Zeit ermordet wie die anderen. Gemeinsam mit seiner Frau, Ulrike, macht sich Van Veeteren an die Recherchen. Kurze Zeit später wird Inspektor Barbarotti in Schweden zu einer Männerleiche gerufen. Als Zusammenhänge zwischen beiden Fällen ersichtlich werden, werden die Ermittlungen zusammengeführt.

Der Roman insgesamt ist recht komplex aufgebaut und wird auf verschiedenen Ebenen erzählt, die alles verbindende Größe sind Van Veeterens Ermittlungen am Cold Case: Im ersten Teil des Romans gibt es immer wieder Rückblenden in die späten Fünfziger- bis Sechzigerjahre, als Jugendliche den „Verein der Linkshänder“ gründen und durch die unruhigen Jugendjahre führen, sowie das Jahr des Mordes in Oosterby. Der zweite Romanteil wirft einen Blick nach Schweden, wo Barbarotti ermittelt. Im dritten Teil treten Tagebucheinträge hinzu, die den Leserinnen und Lesern Einblicke in das Leben eines überlebenden Mitglieds des „Vereins der Linkshänder“ gewähren. Außerdem ermitteln die Teams aus Maardam und Kymlinge hier gemeinsam. Dieser eher vielschichtige Aufbau lässt die Lesenden über weite Strecken dem Wissen der Ermittler/innen voraus sein, legt mögliche Zusammenhänge offen und führt somit zu Spuren, von denen die Romancharaktere selbst noch keine Ahnung haben. Auf der anderen Seite führt dieses aber auch dazu, dass man als Leser/in das Offensichtliche aus den Augen verliert, sodass mich das Ende überraschen konnte.

Der Roman selbst ist eher ein ruhiger Vertreter seiner Art, der frühere Zeiten und die Probleme sowie das Dasein der damals lebenden Jugendlichen wieder aufleben lässt, der vielmehr durch subtile Spannung denn durch Action fasziniert. Gerade diese Ruhe passt vorzüglich zu Van Veeterens gesetzterem Alter und macht dieses glaubwürdig.

Van Veeteren, der in früheren Romanen eher ruppig daherkam, hat viel an Ruhe gewonnen, er ist und bleibt ein Philosoph, wie man seinen Gedanken entnehmen kann, und gerade die Gespräche mit Ulrike sorgen auch immer wieder für einen feinen Humor, der den Leser/innen das ein oder andere Schmunzeln herauskitzeln sollte. Auch die übrigen Charaktere sind menschlich gezeichnet: Sie haben zwar ihre großen und kleinen Probleme, alles in allem erscheinen sie jedoch lebensnah, überlegt und sympathisch.

Obwohl es sich hierbei um den elften Fall für Van Veeteren und den sechsten für Barbarotti handelt, kann man diesen Band problemlos ohne Vorkenntnisse lesen, denn die Protagonisten agieren weitgehend unabhängig von ihrer Vorgeschichte.

Nessers Sprache ist flüssig und schnörkellos zu lesen, sodass man – gemeinsam mit den Spannungselementen – die etwas über 600 Seiten leicht lesen kann, ohne dass jemals ein Gefühl der Langeweile aufkommt.

Für mich war diese Lektüre ein willkommenes Wiedertreffen mit Van Veeteren und Barbarotti sowie ein kurzweiliges, aber dennoch nicht anspruchsloses Leseerlebnis, und sie hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Ein Roman, den ich allen Krimiliebhaber/innen ans Herz legen möchte.«
  20      1        – geschrieben von ElisabethB.
Kommentar vom 23. September 2019 um 16:11 Uhr (Schulnote 1):
» Der Ruheständler und ehemalige Kommissar Van Veeteren steht kurz vor seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag, als ihn ein Kollege besucht und von einem alten Fall berichtet. Vier Mitglieder des „Verein der Linkshänder“ wurden ermordet vom fünften Mitglied des Vereins. Der Täter wurde aber nie gefunden. Doch nun ist seine Leiche aufgetaucht und offensichtlich wurde er zur gleichen Zeit ermordet wie die anderen. Da ist der Polizei und somit Van Veeteren damals ein Fehler unterlaufen. Als es ein weiterer Toter auftaucht, führt Inspektor Barbarotti die Ermittlungen.
Ich habe von Håkan Nesser zuvor nur „Am Abend des Mordes“ gelesen, kannte somit Van Veeteren nicht. Aber ich mag Skandinavien-Krimis und die meist etwas düstere Atmosphäre.
Der anspruchsvolle Schreibstil von Håkan Nesser gefällt mir sehr gut, er weiß seine Leser zu packen.
Es ist eine interessante Konstellation, dass Barbarotti und Van Veeteren hier in einem Fall ermitteln, bei dem es zu verschiedenen Zeiten Tote gibt. Die unterschiedlichen Zeitstränge wechseln sich ab und so erfährt man ausführlich, was damals geschehen ist und wieso es zu diesem Irrtum kam.
Die Charaktere sind gut und authentisch gezeichnet. Van Veeteren und auch Barbarotti sind menschlich dargestellt und haben auch ihre Schwächen.
Dieser Krimi ist spannend, aber zwischendurch lässt die Spannung auch schon mal nach. Es gibt einige Verdächtige. Bei den Ermittlungen gibt es immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass man nicht zu schnell auf den Täter kommt. Trotzdem hatte ich recht schnell den Eindruck, als wäre ich den beiden Ermittlern einen Schritt voraus. Dennoch hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen.«
  18      1        – geschrieben von buecherwurm1310
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz