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TASCHENBUCH
 
Die Träne der Zauberschen
Verfasser: Ian Cushing (2)
Verlag: Eigenverlag (17902) und epubli (1417)
VÖ: 17. August 2019
Genre: Mystery-Roman (368)
Seiten: 460 (Taschenbuch-Version), 544 (Kindle-Version)
Themen: 17. Jahrhundert (241), Hexen (827), Hexenverfolgung (108), Rache (2017)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Träne der Zauberschen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. November 2020 um 15:41 Uhr (Schulnote 1):
» Es paßte alles, das Zusammenspiel von einem Eyecatcher als Cover, dem neugierigmachenden Klappentext und die daraus resultierenden Erwartungen wurden übertroffen. Eine düstere Geschichte, aufgeteilt in zwei Zeitstränge nehmen uns mit auf eine emotional vielfältige Reise in die Abgründe des Menschen....
Übersinnliches vermischt mit Horror, verwoben mit Grusel ist eine gelungene Mischung. Mit seinem Schreibstil nimmt der Autor den Leser in den Seiten gefangen, mitfiebernd, mitleidend, erschreckend und gleichzeitig berührend auf einer Ebene welche das Geschehen nicht immer fassen kann grinst das Böse quasi zwischen den Kapiteln hämisch lächelnd hervor..... und der Teufel lachte...
Viele Details lassen sie Geschichte regelrecht real erscheinen, die Charaktere in ihrer Darstellung und ihrem Tun sind sehr authentisch beschrieben. Viele Schicksale sorgsam miteinander verknüpft sorgen für Tragik und Dramatik in der Story.
Unerwartete Wendungen, der Irrsinn welcher unaufgeklärte Bürger zu Furien werden lässt, Machtspiele um das eigene Ego zu pflegen und den Beutel zu füllen zeigen auf wie dünn die Tünche der Menschlichkeit aufgetragen sein kann.
Mein erster Cushing, definitv nicht der letzte...
Leseempfehlung«
  10      0        – geschrieben von Lesehexe
 
Kommentar vom 6. Oktober 2019 um 14:38 Uhr:
» Wir schreiben das Jahr 1611 und Barbara, die hübsche Bäckerin führt mit ihrer Familie ein glückliches Leben. Sie ist im Dorf sehr beliebt, da sie hilfsbereit und zu jedem nett ist. Barbaras Wissen an Kräutern ist enorm und dieses Wissen gibt sie fleissig an ihre kleine Tochter Grete weiter.
Doch eines Tages ändert sich alles. Ihre Schwiegermutter stirbt und Barbara wird der Hexerei angeklagt.

2011: Die drei Freunde Jan, Marcus und Dirk verbindet eine Freundschaft von klein auf. Was keiner von ihnen ahnt ist, dass sie mit einer grausamen Vergangenheit verbunden sind. Ein unheimliches Ereignis ändert alles im Leben der drei und ein geisterhaftes Wesen schwört Rache für ein grausames Verbrechen, welches vor 400 Jahren begangen wurde.

Die "Träne der Zauberschen" ist die traurige Geschichte von Barbara, welche zu Unrecht als Hexe verurteilt wird. Man erlebt Barbara als herzensgute, fröhliche und verständnisvolle Person und wird durch die Rückblenden mit auf ihren Leidensweg genommen.

Nicht jeder möchte ihr was böses und es gibt ein paar Leute, die versuchen ihr zu helfen. Da wäre zum Beispiel Veit Vogt, dessen einziges Problem aus meiner Sicht ist, dass er zu lange gehofft hat, anstatt zu handeln.
Und trotzdem habe ich ihn in mein Herz geschlossen, weil er bis zum Schluss nicht von Barbaras Seite gewichen ist und ihr immer ein guter Freund war.

Der Bannrichter Justus Arbiter, ist das was man heut zu Tage voll Inbrunst als Arsch bezeichnen würde.
Er ist korrupt und jeder hat Angst vor ihm. Das einzige was ihn interessiert sind Münzen und er hat seine wahre Freude an den Hexenprozessen. Ihn interessiert es nicht, ob die Frauen die Wahrheit sagen und manipuliert so lange, bis ihm die Leute glauben schenken.

Im Wechsel wird erzählt, was in der Vergangenheit passiert ist und was in der Gegenwart geschieht. Was mir sehr gut gefallen hat, da man die einzelnen Charaktere nach und nach kennen lernen konnte und ihre Verbindungen miteinander entdeckt.

Die Atmosphäre ist super eingefangen und umgesetzt, die Szene im Garten triefte nur so vor Grausamkeit und die Emotionen waren regelrecht greifbar, nur um mal ein Beispiel zu nennen.

Die Story handelt von Willkür, Verrat, Folter und Mord und hat mich vor allem zum Schluss hin mehr als einmal überrascht. Was Neid und Missgunst aus einem Menschen machen kann ist furchtbar, vor allem was für schwerwiegende Folgen dabei auftreten können. Doch habt ihr euch schon mal die Frage gestellt, was wäre, wenn Gott und der Teufel einfach nur ein grausames Spiel spielen? Wenn es denn wirklich die Beiden sind...

Dieses Buch hat mich berührt und mitfiebern lassen, teils hat es mich traurig gemacht, teils wütend über so viel Engstirnigkeit. Kurzum es war emotional die reinste Achterbahnfahrt mit ganz grossem Gänsehautfaktor.

"Die Träne der Zauberschen" zählt für mich zu den Lesehighlights 2019 und ich kann dieses Buch wirklich jedem nur ans Herz legen.«
  20      0        – geschrieben von Velvet in Paradise
 
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