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Menschen neben dem Leben
Verfasser: Ulrich Alexander Boschwitz (2)
Verlag: Klett-Cotta (250)
VÖ: 21. September 2019
Genre: Historischer Roman (3947)
Seiten: 303
Themen: Armut (55), Berlin (966), Krisen (53), Zwanziger Jahre (203)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. Februar 2020 um 22:06 Uhr:
» Von den sechs Büchern über die Zwanziger hört sich für mich das von Boschwitz am interessantesten an. Das ist ja mal wirklich eine sehr interessante "Vorgeschichte" und wahrscheinlich auch ein nicht alltägliches Buch von so einem Zeitzeugen. Das kommt auf meine Must Read Liste für 2020!«
  4      0        – geschrieben von Kubimat
Kommentar vom 21. Dezember 2019 um 0:37 Uhr (Schulnote 2):
» Wie ein Bild von Zille

Im Berlin der Zwanziger Jahre sind die wahren Verlierer der Wirtschaftskrise diejenigen, die durch alle sozialen Netze hindurchfallen: Kriegsheimkehrer, Bettler, Prostituierte, Verrückte. Sie versuchen sich mehr schlecht als recht durch’s Leben zu schlagen. Man kennt sich größtenteils untereinander. So bleibt es nicht aus, dass an einem Abend mehrere Leute mit verschiedenen Ideen ein einziges Ziel ansteuern: den Fröhlichen Waidmann. Zum Trinken, zum Tanzen, zur Musik, um jemand sehnsüchtig Erwartetes zu finden… Da kann es schon sein, dass die Dinge ihren eigenen Lauf nehmen.

Es ist das Berliner Lumpenproletariat, in deren Welt der Autor Ulrich Alexander Boschwitz in diesem Buch eintaucht. Keiner der Protagonisten hat es leicht, jeder muss sehen, wie er zurechtkommt. Sehr einfühlsam sind die Figuren gezeichnet, der Autor zeigt ganz besonders viel Fingerspitzengefühl, um seinen Personen Leben einzuhauchen, ihre Lebensweise darzustellen. Auch wenn einer Protagonisten ganz unten angekommen ist, bleibt der Autor sachlich und lässt ihm den nötigen Raum, um seine Ideen und seine Motivationen zu zeigen. Man fühlt sich dabei an die Bilder von Zille erinnert, nicht immer einfach zu lesen, aber sehr nah an der Realität. Dies ist bereits das zweite Buch von Ulrich Alexander Boschwitz, das mir in die Hände gefallen ist, und ich finde es herausragend geschrieben. Leider wird es keine weiteren Bücher von ihm geben, denn der Autor ist bereits 1942 noch recht jung gestorben.

Dieses Buch möchte ich sehr gerne weiter empfehlen, auch wenn es teilweise keine leichte Kost ist. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.«
  10      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 12. November 2019 um 14:09 Uhr (Schulnote 2):
» Vor einiger Zeit wurde der Roman „Der Reisende“ von Ulrich Alexander Boschwitz wiederentdeckt, den der Autor im Jahr 1938 veröffentlichte. Da mich die Geschichte gepackt hatte, war es klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte. Es wurde 1937 in Schweden veröffentlicht.
Im Berlin des Jahres 1920 ist das Leben nicht ganz einfach. Anhand von verschiedenen Personen erzählt der Autor, wie schwierig das Leben ist. Das sind die Armen, die auf der Straße leben, Kriegsheimkehrer, die unter dem Erlebten leiden, und viele andere, denen es dreckig geht. Doch es gibt auch das Berlin, wo man ausgelassen feiert und alles andere vergessen will. Der beschwerliche Alltag kommt schnell genug zurück. Manche wissen sich geschickt durchzuschlagen, anderen können kaum überleben. Die zunehmende Automatisierung der Arbeit macht für diese Menschen die Zukunftsaussichten nur noch trister. Diese Not sorgt für Spannungen in der Gesellschaft, denn wenn man nichts hat, neidet man jedes bisschen den anderen, die ein wenig mehr haben.
Das Buch bietet keine spannenden oder überraschenden Wendungen, es schildert einfach das Leben der Menschen in jener Zeit. Die Personen sind authentisch beschrieben und viele Schicksale sind einfach tragisch.
Ich habe dieses interessante und sehr authentische Zeitdokument gerne gelesen«
  7      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 2. Oktober 2019 um 13:35 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Die Protagonisten haben erwas gemeinsam und zwar dass sie es alle schwer haben in der Wirtschaftskrise. Doch aufgeben ist keine Option. Abends suchen sie ein wenig Ablenkung, tagsüber erleben sie den Alltag und manchen kämpft ums Überleben.
Meine Meinung:
Ich finde es unfassbar, wie der Autor mit mal gerade mal zweiundzwanzig Jahren ein solch großartiges Buch geschrieben hat. Der Sprachgebrauch ist ungeheuer pointiert und sehr ansprechend. Die Protagonisten werden fein beobachtet und beschrieben und man lebt und leidet mit ihnen mit. Ich frage mich gerade, wie wohl Bücher dieses Autoren im gesetzteren Alter geworden wären, wenn schon in so einem jugendlichen Alter so große Literatur entstehen konnte.
Fazit:
Großartig geschrieben«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
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