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Spiel der Mächte - Erwachen
Verfasser: Zara Kent (2)
Verlag: Hybrid (19)
VÖ: 20. September 2019
Genre: Fantasy (10114) und Jugendliteratur (6016)
Seiten: 412
Themen: Intrigen (1043), Magie (1998), Universität (156), Verschwörungen (437)
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Endlich ist Mia alt genug, um die Wanclear University zu besuchen. Ein Ort der Magie, ein neutraler Boden für jegliche Geschöpfe, die sich der Welt der Menschen entziehen. Doch anstatt mehr über ihre rätselhaften Fähigkeiten zu erfahren, gerät sie in ein Komplott aus Verschwörungen und Intrigen.
Ein Lichtblick ist Vince, der zurückgezogen lebende Sohn des Universitätsleiters. Mia gelingt es, hinter seine legendenumwobene Hülle zu blicken. Nur wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Die Lage spitzt sich zu, als dunkle Wesen offen den Frieden herausfordern. Das Spiel der Mächte beginnt.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zara Kent für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zara Kent gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Stimmt, fällt es mir ein, wegen meines Vaters.
     Eine neuerliche Woge Energie trägt mich nach oben. Meine Finger sind aufgerissen, abgeschürft, finden kaum mehr Halt.
     Nur noch ein Stück, sage ich mir.
     Das Bein auf den Arm der Liberty-Statue ziehend, bleibe ich erst einmal liegen und atme tief ein und aus, gönne meinem Körper kurz Ruhe. Dann richte ich mich wieder auf und sehe mir den letzten Rest des Weges an, während ich mir den Schweiß von der Stirn wische. Ich kann Menschen in der Aussichtsplattform der Statue erkennen.
     Denen sollte ich mal »Hallo« sagen.
     Mein Körper rebelliert schon bei den ersten Bewegungen, doch ich weiß, was ich ihm zumuten kann. Und noch bin ich nicht am Ende.
     Der Rahmen eines Fensters der Aussichtsplattform lässt meinen Fingern genug Platz, um mich an ihnen weiter nach oben zu ziehen, dabei fällt mein Blick ins Innere. Was würden die Quotis für ein Gesicht machen, wenn sie mich sehen könnten? Würden sie die Küstenwache rufen, die ständig um die Insel kreist? Es würde die Schlagzeilen von morgen füllen. Ich kann es nicht lassen und klopfe an die Scheibe, bevor ich mich, lachend wegen der sich umschauenden Gesichter im Innern, weiter hochziehe. Die letzten Meter nach oben und über die Krone hinweg auf den drei Meter breiten Kopf. Auch dieses Mal bleibe ich schnell atmend erst einmal liegen, Arme und Beine von mir gestreckt. Das Metall unter mir ist von der Sonne aufgeheizt und brennt schon bald durch die Kleidung hindurch auf meine Haut. Endorphine breiten sich in mir aus und ich lache lauthals. Den Wind in den Haaren richte ich mich auf und schaue zur johlenden Menge und recke wie sie die Arme gen Himmel. Selbst den gleichen Laut stoße ich aus und genieße die Wellen des Glücks in diesem Moment. Ich bin frei.

Die Skyline von Manhattan glitzert in der Spätnachmittagssonne. Sicher kämpfen sich die Ersten schon wieder durch den Berufsverkehr nach Hause. Unter mir lungern einige Anwärter auf dem Sternsockel herum und so manch einer versucht noch immer, mir zu folgen. Aber bis jetzt bin ich hier alleine. Der Rausch ist verflogen, meine müden Glieder muss ich erst einmal ausstrecken, anspannen und wieder loslassen, bevor ich daran denken kann, mich auf den Weg nach unten zu machen. Doch dann fällt mir eine schnellere Methode ein. Ich suche den Boden nach Rachel ab. Sie sitzt am Rand des Weges, der um den Sockel herum führt, auf der Wiese. Ihre Aufmerksamkeit muss ich nicht mehr erregen, denn sie sieht unverwandt zu mir nach oben. Mit der Hand auf sie, dann auf mich und dann nach unten zeigend, fixiere ich sie und mache mich bereit. Selbst aus dieser Entfernung kann ich ihre Reaktion sehen, ruckartig steht sie auf und gestikuliert wild. Doch ich weiß, dass sie es tun wird, na ja, eigentlich lasse ich ihr keine Wahl. Mit kurzen Schritten zurück, ein kleiner Anlauf, stoße ich mich von der Krone der Liberty ab und springe in die Tiefe. Schrille Schreie, Luft, die von mir verdrängt wird und an mir vorbei rauscht. Adrenalin, das wieder in meine Adern fließt und mich belebt.
     Verdammt, was für ein geiles Gefühl!
     Um mich herum wird es warm, die Luft vibriert und ich weiß, Rachel hat einen Schutzspruch gewirkt. Sie steht angestrengt da, mit der Hand auf mich gerichtet, Eric und Flynn stehen daneben und wirken Runen. Lachend komme ich federleicht auf dem Boden auf und die Magie hört auf zu wirken. Wenn es nach Rachels Blick geht, würde sie mich nun gerne selbst umbringen.
     »Bist du völlig übergeschnappt? Was sollte diese Nummer?«, keift und schreit sie und fuchtelt dabei wild mit den Armen vor mir herum. Selbst Eric und Flynn wirken nicht mehr belustigt und blicken ernst.
     »Das ist der Grund, warum jeder sich fürchtet, wenn du bei unseren Touren dabei bist.« Flynns Bemerkung trifft mich, weil sie wahr ist. Aber dass er es ausspricht, macht mich wütend. »Wenn es in der Uni durchsickert, bekommen wir alle ´nen Heidenärger«, macht Flynn weiter. Gerade will ich eine Erwiderung ansetzen, da tritt er neben mich, legt mir den Arm um die Schultern und lacht schon wieder. »Aber es wäre nur halb so lustig. Also komm, lass uns noch was trinken gehen!«
     Mein Ärger ist noch nicht verraucht, aber wesentlich gesenkt. Auch Eric lacht und feixt wieder, nur Rachel blickt finster. Dessen ungeachtet lasse ich mich mitziehen, schüttele aber Flynns Arm ab und unterdrücke die Stimme, die mich warnt.


Kapitel 3
-Mia-


Heute geht es los. So lange habe ich auf diesen Tag gewartet. Deswegen springe ich mehr aus dem Bett, als dass ich normal aufstehe. Ich reiße den Vorhang vor meinem Fenster auf, riskiere nur einen kurzen Blick nach draußen über den kleinen Kiesplatz und den Weg, der in den Wald führt. Ehe ich mich dann umwende und auf die andere Seite des Zimmers und des Bettes eile, um die Türen meines Schrankes aufzureißen.
     Da mir das erste Licht des Tages noch nicht ausreicht, schalte ich das Licht an und schaue, zum dutzenden Mal in den letzten Stunden, über meine restlichen Klamotten, die ich hier lassen muss. Denn mir wurde eingeschärft, ich hätte vielleicht für die Hälfte davon Platz. Wenn man davon absieht, dass auch der Platz in diesem Schrank nicht bis an seine Grenzen gebracht wird, habe ich keine Zweifel daran, dass ich mit dem Stauraum im Unischrank zurechtkommen werde. Ich brauche nicht viel und erst recht nichts, das auch nur ansatzweise nach Kleid oder Rock aussieht. Ich bin kein Püppchen und ich werde es nie sein.
     Aus dem Stapel meiner T-Shirts ziehe ich ein einfaches schwarzes heraus und eine Jeans, werfe sie auf das Bett und öffne die Schublade, die im Schrank integriert ist. Auch aus meinem Unterwäschestapel werfe ich etwas aufs Bett. Alles in einem erhöhten Tempo, fast schon zitternd.
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