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Spiel der Mächte - Erwachen
Verfasser: Zara Kent (2)
Verlag: Hybrid (19)
VÖ: 20. September 2019
Genre: Fantasy (10114) und Jugendliteratur (6016)
Seiten: 412
Themen: Intrigen (1043), Magie (1998), Universität (156), Verschwörungen (437)
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Endlich ist Mia alt genug, um die Wanclear University zu besuchen. Ein Ort der Magie, ein neutraler Boden für jegliche Geschöpfe, die sich der Welt der Menschen entziehen. Doch anstatt mehr über ihre rätselhaften Fähigkeiten zu erfahren, gerät sie in ein Komplott aus Verschwörungen und Intrigen.
Ein Lichtblick ist Vince, der zurückgezogen lebende Sohn des Universitätsleiters. Mia gelingt es, hinter seine legendenumwobene Hülle zu blicken. Nur wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Die Lage spitzt sich zu, als dunkle Wesen offen den Frieden herausfordern. Das Spiel der Mächte beginnt.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zara Kent für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zara Kent gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ich bin dabei«, sage ich. Erics irritierten Blick ignorierend, wiederhole ich es und will wissen, wo es hin gehen wird.
     »Abhängen, Quotis erschrecken - das Übliche. Nachher räumen wir auch wieder auf«, fügt Flynn mit einem Augenzwinkern hinzu.
     Das Lachen in Erics Gesicht ist zurück und er steht auf. »Worauf warten wir denn dann noch?«
     Jetzt bemerke ich erst, dass Jeanne vor dem Gebäude steht, hinter ihr die Studs, die wohl angesichts der Schar Wilder vor sich nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Jedes Jahr das Gleiche. Es ist die Anwärtertradition, um die neuen Studs in unsere Welt einzuführen. Der zweite Jahrgang der Studs lernt fleißig in den Sälen. Und da der Rest des Empfangs immer so trocken ist, haben die Anwärter es sich zur Aufgabe gemacht, sie gebührend zu begrüßen. Jeanne versucht jedes Jahr, dies zu unterbinden. Aber entweder ist sie zu schwach oder sie macht es nur halbherzig.
     Mein Blick fällt auf das Mädchen, sie hat sich wieder nach vorne gekämpft, hat die Arme in die Hüften gestemmt und lacht. Ihre Augen strahlen bis zu mir. Jeannes durchdringender Blick auf mich löst meine Aufmerksamkeit von ihr, gerade als Eric mich anstößt.
     »Na komm, bevor sie dich einschließt und den Schlüssel wegwirft!«
     Jeanne weiß, was ich vorhabe und tritt ein Schritt vor, ich hingegen gehe einen zurück und grinse angesichts ihrer zornfunkelnden Augen.
     »Wag es ja nicht!«, ruft sie über den Platz, während der Rest der Eidwahreranwärter von der Statue springt und alle anderen Anwärter sich in Bewegung setzen. Der Platz beginnt sich zu leeren.
     Mein Verlangen erwacht angesichts der rennenden Meute erneut. Meine Füße setzen sich von alleine in Bewegung. Ich lasse mich mitreißen, von der Menge forttragen. Wie Jeanne meinen Namen brüllt, höre ich durch das Rauschen in meinen Ohren kaum. Adrenalin rauscht durch meine Glieder, meine Lungen füllen sich mit warmer Frühlingsluft. Immer schneller tragen mich meine Beine vorwärts, bis ich an der Spitze neben Flynn laufe. Er lacht mich an und auch ich spüre ein Lachen in mir aufsteigen. Es kämpft sich hervor, breitet sich auf meinem Gesicht aus und steigt aus meiner Kehle empor. Ich lache so laut wie alle anderen und brauche dafür nicht einmal mehr Luft. Der Wind umgibt meinen Körper, er trägt mich mit den anderen über das Tor, noch ehe Sam es öffnen kann. Er steht mit den Armen vor der Brust da, schüttelt den Kopf und lacht uns ebenfalls zu. Der Weg unter mir, die Landschaft um mich herum, hinunter zur Landstraße, das alles rast an mir vorbei. Die Bäume verschwimmen zu einem Ganzen. Auf der Straße sprinten wir nach links und rennen einfach mitten auf dieser immer weiter. Nun schließt Rachel zu mir auf und neben Flynn erscheint Dela, eine Magierin, Anwärterin der letzten Klasse und Flynns Freundin.
     Autos kommen uns entgegen, doch Dela und Rachel haben schon längst Illusions- und Dematerialisierungssprüche gewirkt, sodass wir ungesehen und ohne Schaden einfach durch sie hindurch laufen. So manch einer schlägt dabei auf die Hupe oder schaltet die Scheibenwischer und das Radio an. Mein Blick trifft Rachel und ich kann nur lachen und laufen. Meine Gedanken sind frei, mein Kopf ist leer gefegt, mein Körper strotzt vor Energie und verlangt nach mehr.
     Erste Häuser des Vororts rauschen an uns vorbei, Briefkästen fallen auf den fein säuberlich geschnittenen Rasen der Vorgärten, Blumen fliegen aus den ordentlich angelegten Beeten. Hunde bellen in allen Hütten, Katzen miauen ein Konzert, denn sie sehen und hören uns, vermutlich spüren sie uns vielmehr. Die Säuberer am Ende unserer Gruppe beheben den einen oder anderen Schaden, soweit es ihre Magie zulässt. Leider gelingt es nicht, alles wieder zurückzuversetzen, aber im Moment ist es uns egal, vor allem mir. Mein Kopf ist noch immer leer, meine Lunge brennt – ich will mehr.

Durch Delas und Rachels Magie konnten wir unbemerkt durch die Straßen von New York laufen. Seltener als mir lieb ist sind wir hier, aber so oft wir können. Ich sage wir, dabei bin ich noch seltener dabei, weil ich danach umso stärker unter Beobachtung stehe und keinen Schritt mehr nach außen tun kann, ohne dass ich aufgehalten werde. Und meist bekommen die, die mich mitnahmen, es auf die eine oder andere Weise zu spüren, was ihre Lust, mich unter ihnen zu wissen, nicht wirklich entfacht. Gerade ist es mir wie immer im Moment des Ausbruchs: egal. Damit kann ich mich später beschäftigen. Jetzt will ich nur den Rausch weiter genießen.
     Wir sind an unserem Ziel angekommen und verteilen uns auf der Liberty Island in alle Richtungen, nachdem wir uns alle auf die Fähre vom Battery Park zur Insel gequetscht hatten. Allen Quotis fiel auf einmal ein, dass sie woanders hinwollten und die Fähre legte scheinbar völlig unbesetzt ab. Noch immer mit pochendem Herzen renne ich über die Flagpole Plaza und komme am Sockel der Statue of Liberty an; Eric und Rachel folgen mir wie immer auf dem Fuße. Manches Mal ist auch das sehr ermüdend. Beide scheinen zu ahnen, was ich vorhabe, doch aufhalten können sie mich nicht. Schon suche ich mir die ersten Risse und Vorsprünge, mögen sie auch noch so klein sein und wäge meinen Weg nach oben ab, während mein Blick weiter hoch bis an die Spitze wandert.
     »Das ist nicht dein Ernst«, stellt Rachel fest und steht, die Hände in die Hüfte gestemmt, vor mir.
     Bevor ich die Finger in die ersten Risse zwänge, knöpfe ich mein weißes Hemd auf, darunter kommen ein schwarzes ärmelloses Shirt zum Vorschein und meine silberne Kette, mit dem Siegel der Wächter als Anhänger. Ob es wegen dem Anhänger ist oder einfach meine Sturheit, vielleicht auch beides, ich weiß es nicht. Jedenfalls hindert sie mich nicht daran, mich Stück für Stück hoch zu kämpfen. Wieder rauscht es in meinen Ohren, meine Muskeln brennen unter der Anspannung. Wie lange meine Finger das Mitmachen werden, weiß ich nicht. Höher, höher, noch höher, hallt es in mir. Adrenalin fließt durch jede Faser meines Körpers und ich spüre keinen Schmerz mehr, nur noch den Wind, der an mir zerrt und die Schwere, die mich wieder nach unten ziehen will. Den sternförmigen Sockel, auf dem die Statue steht, längst hinter mir gelassen, werfe ich einen Blick nach unten. Es scheinen sich alle Anwärter um Rachel und Eric zu versammeln. Ihr Johlen dringt bis zu mir nach oben und treibt mich weiter. Weshalb habe ich mich so lange von ihnen ferngehalten?
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