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Spiel der Mächte - Erwachen
Verfasser: Zara Kent (2)
Verlag: Hybrid (19)
VÖ: 20. September 2019
Genre: Fantasy (10097) und Jugendliteratur (6004)
Seiten: 412
Themen: Intrigen (1040), Magie (1994), Universität (156), Verschwörungen (436)
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Endlich ist Mia alt genug, um die Wanclear University zu besuchen. Ein Ort der Magie, ein neutraler Boden für jegliche Geschöpfe, die sich der Welt der Menschen entziehen. Doch anstatt mehr über ihre rätselhaften Fähigkeiten zu erfahren, gerät sie in ein Komplott aus Verschwörungen und Intrigen.
Ein Lichtblick ist Vince, der zurückgezogen lebende Sohn des Universitätsleiters. Mia gelingt es, hinter seine legendenumwobene Hülle zu blicken. Nur wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Die Lage spitzt sich zu, als dunkle Wesen offen den Frieden herausfordern. Das Spiel der Mächte beginnt.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zara Kent für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zara Kent gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Wo sollte er sonst sein, Rachel?«, erklingt Erics Stimme unter mir.
     Während Eric und Rachel nun gelassen über die Neuen lästern, mustere ich jedes einzelne Gesicht. Wie erwartet, sehe ich unsichere, blasse Augen die nervös hin und her zucken. Manche tuscheln aufgeregt miteinander und stoßen sich hier und da an, um sich gegenseitig auf etwas aufmerksam zu machen.
     Kleine ängstliche Hasen.
     »Bambi, wo ist deine Mami?«, kommt es sarkastisch von mir, dabei grinse ich. Rachel und Eric lachen und lassen sich erneut über die Studs aus. Mein Blick schweift weiter und ich fühle mich so gut, wie es hier selten der Fall ist.
     Da fällt mir ein Mädchen in der vorderen Reihe auf. Sie wirkt jünger, doch muss sie wie alle 21 Jahre sein. Sonst wäre sie nicht hier. Dennoch wirkt sie durch ihre Haltung, das leicht gewellte dunkelbraune Haar und ihre dunklen Augen, die aus der Entfernung fast schwarz wirken, wie ein schüchternes Mädchen. Nur beim näheren Hinsehen bemerke ich, dass trotz ihrer Blässe ihre Augen wach umherblicken. Sie scheinen alles und jeden wahrzunehmen. Sie wirken ganz und gar nicht ängstlich und eingeschüchtert. Ich komme nicht umhin, sie ein kleines Stück dafür zu bewundern.
     Als die Flügeltüren unter mir aufgehen und mein Vater auf das Podium tritt, zieht sich in mir ein Band um die Brust zusammen. Unbewusst balle ich meine Hände zu Fäusten. Er sieht lächerlich aus mit seinen langen schwarzen Haaren, die wie ein Umhang hinter ihm her wehen. Sein Kleidungsstil ist noch immer so alt, als entstamme er aus dem 18. Jahrhundert. Was allerdings neu ist, sind die grauen Strähnen, die sein Haar durchziehen. Letztes Jahr waren sie noch nicht da. Selbst seine Stimme wirkt älter, aber sie erfüllt dennoch den ganzen Raum.
     »Willkommen an der University Wanclear. Mein Name ist Richard Wanclear, meines Zeichens Magier.«
     Ein Raunen geht durch die Neuen, welches Jeanne mit einem missbilligenden Blick tadelt. Doch mit dem einfachen Anheben seiner linken Hand bringt er die Studs wieder zum Schweigen. Die Anwärter grinsen vor sich hin und entgegen ihrer Angewohnheit verhalten auch sie sich ruhig.
     »Ja ihr hört richtig. Ich bin ein Magier«, sagt er und läuft mit leicht ausgebreiteten Armen umher. Dann zeigt er auf einen jungen Mann mit blondem Haar. »Vielleicht bist du auch einer. Oder du?« Dabei deutet er auf eine junge Frau mit kurzem schwarzem Haar, die neben dem Mädchen mit den wachen Augen steht. Die Angesprochene verschränkt die Arme vor der Brust und schüttelt energisch den Kopf. Er hält inne, greift sich an die Stirn und sagt lachend: »Na, vielleicht eher eine Feuerlegerin?« Sie schmunzelt und lässt die Arme sinken. Doch mein Blick gilt nicht ihr, denn gespannt beobachte ich wieder das Mädchen daneben. Mir steigt bittere Galle hoch, als ich bemerke, wie gebannt sie meinem Vater an den Lippen hängt. Schon wieder eine seiner Bewunderer. Angewidert wende ich mich ab und bemerke erst jetzt Rachels Blick auf mir. Wie lange sieht sie mich schon an? Unverwandt tut sie es weiter, dann lächelt sie und sieht wieder hinunter. Der Smaragd auf ihrer weißen Haut leuchtet kurz auf, ein Zeichen dafür, dass Magie in der Luft liegt. Zaubert sie oder ist es ein unbewusster Magieausstoß der Studs? Wieder beobachte ich ihre Reihen, während mein Vater erklärt, wie es dazu kam, dass sie hier gelandet sind. Es soll sich wohl so anhören, als spreche wirklich ein Lehrer zu seinen Schülern. Wie lange wird es dauern, bis sie erkennen, wie egal sie ihm eigentlich sind?
     »Erlangt der Mensch das 21. Lebensjahr, beginnt der Zerfall. Der Körper produziert nun weniger neue Zellen als alte absterben. Das bedeutet: wir altern. Und am Ende steht der Tod. Doch ihr«, er weist auf die ganze Runde, »ihr seid etwas Besonderes. Euer Körper beginnt sich dagegen zu wehren. Magie steigt in euch auf und erweckt Talente, Fähigkeiten die euch völlig fremd sind und die ihr nicht versteht. Durch einen kleinen Zauber meinerseits« – Jeanne lächelt verträumt neben Richard - »führt euch die Magie zu einem bestimmten Herren, Dr. Magnus Ignatius Brown, Psychologe seines Zeichens, aber auch Gelehrter der Magiegeschichte. Mithilfe simpler Tests während seiner Sitzungen hat er euch herausgefiltert.«
     Dass den Übrigen, die nicht in das Muster passen, ihr Gedächtnis und die Magie genommen wird, verschweigt er natürlich.
     Im Augenwinkel sehe ich wieder Rachels Kette glühen, doch dieses Mal hält es an. Mein Nacken kribbelt und die feinen Haare auf meinen Armen stellen sich auf. Mein Blick sucht die Reihen ab, bis ich ihren Blick auf mich sehe. Das außergewöhnliche Mädchen sieht mich direkt an, legt ihre Stirn in Falten und den Kopf etwas schräg.
     Wie kann sie mich bemerken? Ich weiß, dass ich für jeden dort unten im Schatten verborgen bin.
     Dann schüttelt sie den Kopf, als wolle sie etwas Unerwünschtes vertreiben. Im gleichen Moment, als sie wieder auf meinen Vater blickt, hört Rachels Kette auf zu glühen. Wieso bemerkt Rachel nichts?
     »Hast du gerade nichts mitbekommen?«, spreche ich meinen Gedanken laut aus.
     Rachel sieht mich an und zuckt mit den Schultern. »Das passiert meistens bei den Neuen. Schließlich haben sie es nicht unter Kontrolle.«
     Wieder wende ich mich dem Geschehen unten zu, ohne wirklich zu hören, was gesagt wird oder zu sehen, was Richard tut.
     Merkwürdig. Sie sieht aus, als gehöre sie hier nicht her. Sie ist klein, zierlich und macht keinen Anschein von Magie.
     Das harte Training wird sie nie und nimmer durchstehen.
     Aber Magnus irrt sich nie. Und wenn der Stein auf sie reagiert hat, was ich nicht glauben kann, wird es schon richtig sein. Trotzdem irritiert es mich.
     Jeanne tritt an Vaters Seite, was bedeutet, dass er gleich wieder durch die Flügeltüren verschwinden wird, die für jeden nach draußen in einen Wintergarten führen. Ihn führen sie in eine andere Dimension. In seine Welt und die der Ratsmitglieder.
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