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Spiel der Mächte - Erwachen
Verfasser: Zara Kent (2)
Verlag: Hybrid (18)
VÖ: 20. September 2019
Genre: Fantasy (10085) und Jugendliteratur (5995)
Seiten: 412
Themen: Intrigen (1040), Magie (1992), Universität (156), Verschwörungen (435)
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Endlich ist Mia alt genug, um die Wanclear University zu besuchen. Ein Ort der Magie, ein neutraler Boden für jegliche Geschöpfe, die sich der Welt der Menschen entziehen. Doch anstatt mehr über ihre rätselhaften Fähigkeiten zu erfahren, gerät sie in ein Komplott aus Verschwörungen und Intrigen.
Ein Lichtblick ist Vince, der zurückgezogen lebende Sohn des Universitätsleiters. Mia gelingt es, hinter seine legendenumwobene Hülle zu blicken. Nur wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Die Lage spitzt sich zu, als dunkle Wesen offen den Frieden herausfordern. Das Spiel der Mächte beginnt.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zara Kent für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zara Kent gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Na amüsierst du dich?«
     Erst jetzt fällt mir auf, dass ich grinse und versuche weniger belustigt auszusehen. »Nein.« Meine Stimme straft mich lügen, dennoch tue ich so, als wäre es anders. Schließlich sind wir Freunde. »Sieht nicht schlecht aus. Du solltest dich nur mehr der Energie des Muk Yan Jong ergeben und dessen Kraft und Energie für dich nutzen.«
     Eric hebt ein Handtuch von der Bank und trocknet sich sein Gesicht. »Eigentlich müsstest du es werden«, meint er.
     »Was werden?«
     Sein Blick trifft mich. »Ich werde dieses Jahr Kampfausbilder der neuen Studs. Man hat es mir gestern schon gesagt. Aber ich glaube nicht, dass es die richtige Wahl ist.«
     Die richtige Wahl? Meint er mich etwa damit? Dann hat er damit Unrecht ... zumindest zum Teil.
     Einer Erwiderung ausweichend drehe ich mich im Rahmen nach außen und sehe über den Hof, betrachte alles. Das riesengroße Standbild meines Vaters vorm Atrium, die Bäume, die die Allee zum Tor säumen, durch die gerade die Neu-ankömmlinge gelaufen kommen, angeführt von Jeanne.
     Erics Stimme erklingt erneut hinter mir, auch wenn ich diese Worte ebenso wenig hören will. »Du müsstest deinen Vater nur um Erlaubnis bitten, die Prüfung ablegen zu dürfen. Dann könntest du die Neuen lehren und hättest eine Aufgabe.«
     »Die habe ich.«
     »Unautorisierte Missionen, in denen du hoffst, Schattenwesen vermöbeln zu können.« Das Handtuch über der Schulter, tritt er neben mich. Mit einer Handbewegung weist er auf die Schar junger Menschen, die fast beim Atrium angelangt ist. »Sie können so viel von dir lernen.«
     »Mich freiwillig mit Studs abgeben? Nein danke. Außerdem werde ich sicher nicht vor meinem Vater zu Kreuze kriechen. Er wartet doch nur darauf, dass er mir in seiner großen Güte eine Aufgabe geben kann. Eine, bei der er kein schlechtes Gewissen haben muss und ich ihm unendlichen Dank entgegenbringen soll.«
     »Vergiss einmal deinen Stolz, Vince. Die Abschlussergebnisse der Studs werden von Jahr zu Jahr schlechter und die Todesrate höher. Deswegen wird Jeanne es nun alleine leiten und was sie für Pläne hat, brauche ich dir nicht sagen. Du kennst sie.«
     Als hätte sie ihren Namen gehört, fällt ihr Blick auf uns, während sie zwischen den Stufen des Atriums und den Neuen steht.
     »Ihre sadistische Seite ist sehr ausgeprägt«, meine ich, mehr zu mir selbst, aber Eric nickt wissend.
     »Ich werde sie in Schach halten können, aber ihr wirklich die Stirn bieten kann ich nicht. Schließlich war sie Jahrgangsbeste.«
     »Und du das Jahr danach. Also was solls. Das schaffst du schon.«
     Aufmunternd klopfe ich auf seine Schulter und steige die Stufen hinunter; Jeanne und die Studs sind im Atrium verschwunden.
     »Denk einfach drüber nach, ok?«, ruft Eric mir nach.
     Ohne mich noch einmal umzuwenden, hebe ich die Hand als Zeichen, dass ich verstanden habe. Doch keine Sekunde glaube ich, dass ich es mir überlegen werde. Niemals werde ich um die Prüfung bitten. Eher paart sich ein Riese mit einem Zwerg!
     Jetzt muss ich mich jedenfalls erst einmal duschen und umziehen, denn bald wird mein Vater im Atrium die Neuen willkommen heißen und zu diesem Anlass erwartet er, dass die Anwärter und Wächter die erhöhten Ränge als Publikum füllen. Natürlich ist es mir im Grunde egal, doch die verängstigten Gesichter der neuen Studs zu sehen, ist doch immer wieder ein Vergnügen.

Um auf die oberen Ränge zu gelangen, muss man den rechten Turm hinein. Der Bereich hier auf den Rängen verläuft um den gesamten Raum wie ein Ring, eine Galerie, die mit Sitzplätzen bestückt ist. An den Balken hängen Lampen herunter und erleuchten die Halle, wenn es nicht das Tageslicht durch die Glaskuppel tut.
     Ich lasse mich durch die Menge in die Mitte der Galerie treiben, sodass ich hinter dem Podium zum Stehen komme und in die Gesichter der Neuen schauen kann. Ich steige auf das Geländer und ziehe mich an dem Querbalken, der über mir die Deckenkonstruktion trägt, nach oben. Staub rieselt auf die unter mir Stehenden, böse Blicke treffen mich. Es bleibt bei den Blicken, denn jeder weiß, wessen Sohn ich bin. Doch ist mir das eigentlich auch gleichgültig, deswegen lasse ich mich, ohne sie zu beachten, auf dem Balken nieder, lehne mich an den anderen hinter mir und setze einen Fuß auf, das andere Bein lasse ich lässig herunterhängen. Hier oben im Schatten der Holzränge sieht man mich kaum, denn über mir ist noch ein kurzes Dach, bevor die Glaskuppel anfängt.
     Die Neuen stehen zusammengepfercht vor dem Podium, auf dem Jeanne steht und sie um Ruhe anherrscht. Manche tuscheln miteinander, scheinen sich zu kennen. Ich entdecke Hexen darunter, einige, die eindeutig magische Wesen als Ahnen haben, wie zum Beispiel ein Mädchen mit langen grünen Haaren, die aber nicht ihre spitzen Ohren verbergen können. Ein anderer Junge überragt jeden um sich herum und schaut grimmig vor sich her.
     »Also, wenn da ein Elternteil kein Riese ist, will ich mich nie mehr Hexe schimpfen.«
     Eine rothaarige junge Frau steigt neben mir auf den Balken und lässt sich gegenüber nieder. Ihre grünen Augen funkeln mich an, die Kette um ihren Hals mit dem Smaragd leuchtet mit ihnen um die Wette. Sie wirft ihr Haar über die Schulter und sagt: »Wusste ich´s doch, dass ich dich hier finden würde.«
     Ihre weiße Bluse ist tief geöffnet und ihre Lederkorsage bringt ihre Formen stark zur Geltung, während ihre langen schlanken Beine in der engen Lederhose ihrerseits in kniehohen Stiefeln enden.
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