Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.330 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »alice592«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Spiel der Mächte - Erwachen
Verfasser: Zara Kent (2)
Verlag: Hybrid (19)
VÖ: 20. September 2019
Genre: Fantasy (10097) und Jugendliteratur (6004)
Seiten: 412
Themen: Intrigen (1040), Magie (1994), Universität (156), Verschwörungen (436)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Eine Durchschnittsnote wird erst angezeigt, wenn 10 Stimmen abgegeben wurden.
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Endlich ist Mia alt genug, um die Wanclear University zu besuchen. Ein Ort der Magie, ein neutraler Boden für jegliche Geschöpfe, die sich der Welt der Menschen entziehen. Doch anstatt mehr über ihre rätselhaften Fähigkeiten zu erfahren, gerät sie in ein Komplott aus Verschwörungen und Intrigen.
Ein Lichtblick ist Vince, der zurückgezogen lebende Sohn des Universitätsleiters. Mia gelingt es, hinter seine legendenumwobene Hülle zu blicken. Nur wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Die Lage spitzt sich zu, als dunkle Wesen offen den Frieden herausfordern. Das Spiel der Mächte beginnt.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zara Kent für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zara Kent gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Mit Schattenwesen legt man sich nur ungern an. Sie sind durch und durch finstere, grimmige Kreaturen. Dazu gehören die Geschöpfe der Nacht wie Vampire – obwohl es da auch einige gute Ausnahmen gibt – und die Vampyre, Werwölfe und Lykaner. Aber auch kleinere Gruppen wie Furien und Wendigos, obwohl diese im weitesten Sinne schon zu den Dämonen gezählt werden können. Dämonen beanspruchen eine eigene Gattung mit vielen verschiedenen Rassen. Doch gibt es auch Wesen, die zu keiner dieser Gruppen passen wollen wie zum Beispiel Zwerge, Stiffel, Nymphen und dergleichen. Die Klassifikation in Licht und Schatten ist eher eine diffuse Grauzone als korrekte Einordnung, auch wenn viele das anders sehen.
     Meine Gedanken kreisen mal wieder und ich weiß, auch dieses Mal werde ich keinen Schlaf finden. Deswegen steige ich in die oberste Etage, mein Heiligtum, die so schlicht und einfach wie der Rest ist. Auch fühlt man sich hier sehr viel beengter, da sie direkt unter der Turmspitze liegt. Balken halten das Dach und dienen als Halterung meiner Sandsäcke. Hanteln und Hantelbank stehen mittig im Raum, Seile liegen daneben auf dem Boden. Doch weswegen eigentlich niemand hier hoch darf, ist das Porträt meiner Mutter an der Wand. Eine Erscheinung, die einfach nicht menschlich ist. Ich lasse mich auf dem einzigen Fensterplatz nieder, da der Sims genug Platz bietet und gepolstert ist. Fensterplätze sind unumstritten meine Liebsten, dieser sogar besonders. Seufzend lehne ich mich an den Rahmen und bedauere es, dass es heute Nacht zu keinem Kampf gekommen ist. Dann wäre ich vielleicht müde genug zum Schlafen.


Kapitel 2
-V-


Irgendwann müssen mir doch die Augen zugefallen sein, denn die ersten Sonnenstrahlen, die sich über den Rand der Bäume des Waldes trauen, wecken mich. Ich blicke über das Gelände und sehe den Wald hinter der Mauer, an der Ostseite des Geländes. Er ist dicht und steht in voller Blüte. Der Frühling wird sicher bald vom Sommer abgelöst, den ich wirklich nicht mag. Nicht, weil es im Turm heiß werden wird, das könnte Rachel mit einem Zauber ändern. Es ist eher die Tatsache, dass es wieder einmal neue Studs und Anwärter geben wird, die sich jeden Schattenplatz des Geländes an den Nagel reißen werden und der eine oder andere wird sich auch in meinen Turm verirren. Doch das würde auch dieses Mal nur einmal geschehen. Dafür sorge ich jedes Jahr.
     Studs sind wie kleine, ängstliche Hasen oder wie Rehe im Scheinwerferlicht eines Autos. Komme ich ihnen zu nahe - und spätestens nach den ersten Unterrichtsstunden wissen sie, wer ich bin - sehen sie mich erschrocken an und flüchten. Immer wieder ein Vergnügen, denke ich und kann mir ein Grinsen dabei nicht verkneifen.
     Genug amüsiert. Ich muss etwas tun. Mein Morgenlauf wartet.
     Mein Hals knackt lautstark, als ich zur Lockerung meinen Kopf hin und her bewege und mich dann doch etwas steif erhebe.

Wie jeden Morgen bin ich der erste auf dem Gelände. Meine Kapuze tief in die Stirn gezogen, laufe ich durch die verlassenen Wege. Kühle Frühlingsluft dringt in meine Lungen. Meine Schuhe auf dem Pflaster sind die einzigen Geräusche neben dem Vogelgezwitscher. So mancher Stiffel flitzt hin und her und räumt den vergessenen Müll in die dafür vorgesehenen Eimer.
     Das Unterrichtsgebäude für Runen und Hexenkunst hinter mir lassend, komme ich an dem Geschichtsgebäude vorbei. Hier wird die Geschichte der Magie und allem Übersinnlichem gelehrt. Alles, was man über die Wesen wissen muss. Danach folgt das Haus der praktischen Magie, dann die Bibliothek. Auch dieses Gebäude sieht aus wie fast alle auf dem Campus. Es besteht aus altem Stein, der sich rau unter den Händen anfühlt, wenn man darüber fährt. Dazu noch das Efeu, welches sich daran empor schlängelt und durch das der Wind zieht, lässt das alles mystisch aussehen. Wahrscheinlich ist dies Absicht.
     Meine Füße tragen mich an der Wiese vorbei, die zu einem See führt. Groß liegt er da, geht bis zur Mauer und bietet einen tollen Ausblick von der Cafeteria, die ebenfalls an die Wiese grenzt. Am Gebäude sehe ich wie immer Marak, ein winziges graues Wesen, das aus der Ferne für einen kleinen Menschen gehalten werden könnte. Doch kommt man näher, so sieht man seine faltige graue Haut, die eingefallenen Wangenknochen und die großen gelben Augen, welche fast die Hälfte des Gesichts ausmachen. Er grinst mich an und zeigt seine spitzen Zähne. Manche behaupten, er sei ein in Ungnade gefallener Vampir oder Vampyr und man dürfe ihm deswegen nicht trauen.
     Ich hebe die Hand zum Gruß und er tut es mir nach. Sicher werde ich zum Frühstück eine extra Portion bekommen.
     Ich jogge an der Cafeteria vorbei und somit auf der anderen Seite des Atriums zurück. Vorbei an einer Wiese mit Bäumen, um dann zu den Unterkunftsgebäuden zu kommen. Als ich wieder auf dem offenen Platz zwischen Tor und Atrium ankomme, sehe ich schon mehrere Gruppen bei Sam stehen.
     Dieses Jahr sind die Studs früh dran, denke ich bei mir, laufe aber einfach weiter. Zumal ich, wie immer, mehrere Runden um das Atrium drehen will.
     Aus der Kampfhalle dringen Geräusche und Geschrei, ungewöhnlich für diese Uhrzeit. Neugierig halte ich inne, laufe über den Kampfplatz und schaue durch die geöffneten Seitentüren. Eric schlägt auf eine Holzpuppe ein, die mit Holzarmen übersät ist. Je nach Schlag dreht sich die Puppe nach rechts oder links und versucht, den Angreifer mit ihren Armen zu treffen. Ein Muk Yan Jong.
     Eric scheint alleine zu sein. Die Kapuze vom Kopf schiebend trete ich die Stufen zur offenen Tür hinauf und lehne mich mit vor der Brust verschränkten Armen gegen den Rahmen. Seine Bewegungen sind fast formvollendet, doch er ist zu ruckartig und nicht im Fluss des Muk Yan Jong. Schweiß rinnt seine Stirn herunter, sein Atem geht schwer, dann sieht er mich und wischt sich über die Stirn.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz