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Spiel der Mächte - Erwachen
Verfasser: Zara Kent (2)
Verlag: Hybrid (18)
VÖ: 20. September 2019
Genre: Fantasy (10085) und Jugendliteratur (5995)
Seiten: 412
Themen: Intrigen (1040), Magie (1992), Universität (156), Verschwörungen (435)
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Endlich ist Mia alt genug, um die Wanclear University zu besuchen. Ein Ort der Magie, ein neutraler Boden für jegliche Geschöpfe, die sich der Welt der Menschen entziehen. Doch anstatt mehr über ihre rätselhaften Fähigkeiten zu erfahren, gerät sie in ein Komplott aus Verschwörungen und Intrigen.
Ein Lichtblick ist Vince, der zurückgezogen lebende Sohn des Universitätsleiters. Mia gelingt es, hinter seine legendenumwobene Hülle zu blicken. Nur wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Die Lage spitzt sich zu, als dunkle Wesen offen den Frieden herausfordern. Das Spiel der Mächte beginnt.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zara Kent für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zara Kent gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Jung, das waren sie, wenn auch keine Kinder oder Teenager mehr. Die Studs sind gerade mal 21 Jahre, während die Anwärter 23 Jahre alt sind. Zwei Jahre dauert die Grundausbildung, dann hat man ein Jahr als Anwärter Zeit, um sich als Wächter zu qualifizieren.
     Es gab einmal eine Zeit, da dauerte die Grundausbildung vier Jahre und die Anwärterausbildung noch zwei Jahre zusätzlich. Vor einigen Jahren wurde das auf Empfehlung Jeannes geändert, um schneller an neue Wächter zu kommen, die die Lücken der Verluste stopfen sollten.
     Ein Stiffel rennt an mir vorüber und abermals werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Erst jetzt fällt mir auf, wie still Eric ist, entgegen seiner sonstigen Art, wenn ich ‚Trübsal blase‘, wie er so schön sagt. Entweder bleibt er still, weil er mein Schweigen nicht als solches einstuft oder es beschäftigt ihn selbst etwas.
     »Wo der Stiffel wohl hin will?«, frage ich, während wir die Allee entlanglaufen, welche vom Tor bis zum Standbild meines Vaters führt. Zum Glück geht Eric darauf ein, denn mehr hätte ich nicht zu sagen gewusst.
     »Sind schon merkwürdige kleine Wesen. Wie die Gnome wohl Elfen herum bekommen haben, Nachkommen zu zeugen? Vielleicht sind ihre Argumente in dieser Hinsicht unschlagbar«, beantwortet er die Frage selbst, wobei er die Augenbrauen zucken lässt und schon fast anstößig grinst.
     Eric ist eben Eric, sein Blut kann er nicht leugnen. Es heißt, in seiner Ahnenreihe soll sich ein Inkubus eingeschlichen haben. Inkuben sind das männliche Gegenstück zu einem Sukkubus, Dämonen die sich nachts mit schlafenden Menschen paaren, ohne dass diese aufwachen. Nur erotische Träume erinnern an diesen nächtlichen Besuch. Er dient allein der Fortpflanzung und dieser Trieb ist wohl auch tief in Eric verwurzelt. Dennoch würde ihm nie einfallen, im Unwissen oder gar Widerwillen einer Frau zu handeln.
     »Willst du das wirklich wissen?«, frage ich.
     Eric lacht lauthals und lässt eine Bemerkung über kleine schrumpelige Dinger fallen, was mir jedoch nicht mehr wirklich bewusst ist. Gerade passieren wir das Standbild und kommen an unserem, besser gesagt, meinem Ziel an, am großen runden Hauptgebäude, und damit meiner Zelle.
     Die zwei Türme rechts und links neben dem Eingang scheinen so gar nicht zu der runden Glaskuppel zu passen, die die ganze Mitte des Gebäudes überspannt. Um diese Kuppel ist ein so breiter Absatz gebaut worden, dass dort gemütlich ein Mann Wache laufen konnte, ohne Gefahr zu laufen, abzustürzen.
     Durch die Türme und um die Kuppel herum verlaufen alte steinerne Gänge, die diverse Zimmer und Kammern beherbergen. Sie werden nicht nur von Angestellten der Verwaltung als Büro oder Rückzugsort genutzt, sondern auch als Gäste- und Krankenzimmer.
     Die Verwaltung wird in einem Empfangsbereich vor dem inneren kreisrunden Saal bewältigt. Jeder Neuzugang, jede Mission und jede Aufsichtsschicht innerhalb des Geländes wird dort angemeldet und notiert. Aber auch die Trainer und Ausbilder werden hier ausgewählt und bekannt gegeben. Doch das Zentrum, der Mittelpunkt von allem, ist der große runde Saal unter der Glaskuppel, direkt hinter der Verwaltung. Hier finden Versammlungen aller Art statt, auch werden hier die Prüfungen abgenommen. Man nennt die Halle Atrium, meist wird damit aber das ganze gewaltige Gebäude gemeint.
     Da hebt sich mein Blick zur Tür und meine Hand zum Abschied. »Ich bin für heute weg.« Ich sehne mich nach der Stille meines Turms.
     Eric ruft mir freundlich »Gute Nacht« hinterher.
     Schon als die schwere Tür hinter mir ins Schloss fällt, umfängt mich sofort eine gewisse Ruhe, denn die Flure links und rechts sind leer und auch wenn die Flügeltüren zur Empfangshalle offen stehen, herrscht dort Stille. Nur gedämpft dringt der Lärm von draußen heran. Ich wende meine Schritte nach links in den steinernen Gang hinein und nehme die erste Tür. Sie ist unverschlossen, so wie immer. Niemand würde es wagen, meinen Turm zu betreten, denn nur ich wohne dort.
     Meine Schritte hallen auf den Steinstufen wider, die sich in einer Spirale nach oben winden. Auch wenn es viele sind, tauche ich mit jeder erklommenen Stufe in die Stille ein, in meine Welt. Und deswegen liebe ich es, im Turm zu wohnen.
     Auf der ersten Etage herrscht mehr Chaos als Ordnung. In den runden Wänden sind gebogene Bücherregale eingebaut, alle gefüllt bis oben hin. Vor dem Fenster steht meine Couch, sie ist alt und der Stoff abgewetzt, aber ich hänge an ihr. Daneben sind Bücher gestapelt, worauf ein Schachbrett liegt, diese kleine Konstruktion dient mir als Tisch. Der Kaffee in der Tasse ist schon kalt, dennoch stürze ich ihn hinunter und steige die nächsten Stufen nach oben. Auch hier wirkt alles alt und abgenutzt, aber auch das stört mich nicht. An manchen Stellen der Schranktüren blättert der helle Lack ab und bringt das dunkle Holz zum Vorschein.
     Es würde besser zu dem Bettgestell passen, vielleicht sollte ich den Lack doch endlich abschleifen, schießt es mir in den Sinn.
     Auf dem breiten Fenstersims neben meinem Bett liegt noch das Buch, welches ich gelesen habe, bevor Eric mich am Abend zur Mission gerufen hatte.
     Was unsere eigentliche Aufgabe als Wächter ist, kann leicht erklärt werden und ist doch für Neue erst einmal schwierig. Wir schaffen ein Gleichgewicht zwischen den Clans, wie Vampire und Vampyren. Wir sorgen für ein konfrontationsloses Nebeneinanderleben der verschiedensten Lebewesen, zwischen Licht- und Schattenwesen, sodass die Menschen keine Notiz davon nehmen. Lichtwesen sind meist freundlich und dienen dem Guten in der Welt wie Feen, Elfen, Gnome, Engel und dergleichen.
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