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Spiel der Mächte - Erwachen
Verfasser: Zara Kent (2)
Verlag: Hybrid (19)
VÖ: 20. September 2019
Genre: Fantasy (10114) und Jugendliteratur (6016)
Seiten: 412
Themen: Intrigen (1043), Magie (1998), Universität (156), Verschwörungen (437)
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Endlich ist Mia alt genug, um die Wanclear University zu besuchen. Ein Ort der Magie, ein neutraler Boden für jegliche Geschöpfe, die sich der Welt der Menschen entziehen. Doch anstatt mehr über ihre rätselhaften Fähigkeiten zu erfahren, gerät sie in ein Komplott aus Verschwörungen und Intrigen.
Ein Lichtblick ist Vince, der zurückgezogen lebende Sohn des Universitätsleiters. Mia gelingt es, hinter seine legendenumwobene Hülle zu blicken. Nur wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Die Lage spitzt sich zu, als dunkle Wesen offen den Frieden herausfordern. Das Spiel der Mächte beginnt.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zara Kent für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zara Kent gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Magnus geht zu einem Mann am Tor, der uns mit so freundlichen Augen zulächelt, dass ein Stück meiner Nervosität sich glatt in Luft auflöst.
     »Das ist sie also, dein Zufluchtskind«, sagt er und streckt mir die Hand entgegen. »Ich bin Sam, der Torwächter. Es freut mich, dich endlich bei uns begrüßen zu dürfen.«
     »Ja, ich ... danke.«
     Seine Hand nehme ich mehr aus Reflex, denn ich starre dieses schöne, sanfte Leuchten um ihn herum an.
     »Das ist Mia. Sind die anderen schon drin?«
     »Ja, Jeanne hat sie eben reingebracht. Wird aber vermutlich noch dauern.«
     »Sicher«, erwidert Magnus, während ich einige Schritte vorlaufe und die Eisenstäbe des Tores umfasse, mein Gesicht fast durchdrücke und hineinsehe.
     Denn dort ist etwas. Es strahlt heller als alles andere hier. Und es verschwindet gerade in diesem runden Gebäude, das mit Sicherheit so uralt ist, wie alles andere hier erscheint. Wenn ich mich nicht irre, ist fast das Ganze hier gotischer Stil.
     »Na, gefällt dir, was du siehst?«, erklingt Magnus Stimme hinter mir.
     Ich drehe mich um. »Viel kann ich ja noch nicht sehen. Wann darf ich denn rein?«
     Kaum habe ich gefragt, schiebt sich das Tor langsam zur Seite.
     »Jetzt«, lächelt Magnus.
     Mein Herz schlägt heftig gegen meine Brust, während ich eine Baumallee entlanglaufe. Schritt für Schritt, den Griff meiner Tasche mit beiden Händen umklammernd, als könnte es mir Halt geben. Denn so langsam fühle ich mich erschlagen von dem ganzen Leuchten um mich herum. Zum Glück kommt und geht es. Ich konzentriere mich darauf, es auszublenden, als ich im Augenwinkel ein fast so helles Licht sehe, wie im Atrium verschwunden ist. Zwar nicht so wunderschön, aber freundlich, wild und ungestüm.
     Ich versuche auszumachen, wo es herkommt. Jemand kommt von einem Platz gelaufen.
     Sein Haar ist wenigstens schwarz, brumme ich in mich hinein.
     Was auch kein Wunder ist. Denn er ist ein Schwarzer, okay politisch korrekt ausgedrückt: ein afroamerikanischer Mitbürger. Er ist eben durch und durch dunkel. Dafür sind seine Zähne strahlend weiß, als er zu uns sieht und sie mit einem breiten Grinsen zum Besten gibt, während er auf uns zusteuert.
     »Ah, die ominöse Prinzessin aus Magnus Herzen.« Seine Stimme ist angenehm, auch wenn aus seinem Mund so was Seltsames kommt. Er streckt mir, wie Sam eben, die Hand entgegen. »Freut mich, dich endlich kennenzulernen.«
     Ich werfe Magnus einen bösen Blick zu.
     Wem hat er denn alles erzählt, dass ich herkomme? Wieso hat er ihnen überhaupt von mir erzählt?
     Als ich ihm meine Hand gebe, aus reiner Höflichkeit, dreht er sie und führt sie an seine Lippen.
     Er tut das nicht wirklich oder? Das ...
     Mit aufgerissen Augen starre ich ihn perplex an und ziehe meine Hand sofort zurück, reibe sogar darüber.
     Falls es ihn verletzt, merkt man ihm das absolut nicht an. Denn er lacht und wirft sich in die Brust. »Ich muss mich noch duschen. Sicher wird Richard bald loslegen. Vielleicht finde ich ja noch jemanden, der mit mir duscht«, grübelt er und sieht sich um, zwinkert mir eindeutig zu, dreht dann aber auf dem Absatz um und rennt zu einem Gebäude, das neben diesem riesigen runden Ding ist.
     »Das war Eric van Can«, erklärt Magnus. »Lass dich von ihm nicht aus der Ruhe bringen. Er hat Incubus-Blut in sich. Das ist manchmal etwas vorherrschend.«
     »Incubus-was?«
     Magnus legt den Arm um mich und führt mich weiter.
     »Das wirst du alles noch lernen. Vertrau mir.«
     Wir kommen an einer Statue vorbei, von einem echt seltsam aussehenden Mann, mit viel zu langen Haaren und einem Gesicht, dass der Härte des Steins, aus dem es gemacht ist, in nichts nachsteht.
     »Ist das jemand Besonderes?«, frage ich.
     »Das ist Richard Wanclear. Der Leiter dieser Uni, dessen Namen sie auch trägt.«
     »Aha«, gebe ich nur von mir und schüttele den Kopf. »Also wenn er noch lebt, hat er ein echtes Egoproblem.«
     Dicke, breite Holztüren mit seltsamen Zeichen daran bilden den Eingang des Gebäudes, in das er mich führt. Durch eine Art Empfangshalle mit Tresen, als sei das hier eine stinknormale Uni. Allerdings erschlägt mich die Atmosphäre, als er mich zu den Türen dahinter bringt, die weit geöffnet sind. Ich bleibe stehen, als wäre ich gegen eine Wand gelaufen. Die Menge an Leuten und diese Lichter hier lassen meine Augen brennen.
     Zum Glück habe ich keine Schminke auf meinen Augen, denn ich muss sie wieder reiben, damit es endlich verschwindet.
     »Kommst du klar?«, fragt Magnus mich.
     Ich sehe zu ihm hin, mehr als Reaktion, als dass ich es steuern könnte. Denn ich bekomme nun doch etwas Panik.
     Nein. Reiß dich zusammen, Mia Bennett. Jetzt ist nicht die Zeit zu einem kleinen Mädchen zu werden. Du bist eine starke, junge Frau.
     »Sicher«, lächle ich ihn an. »Alles in Ordnung.«
     »Gut. Ich muss nämlich in meine Räume, noch etwas vorbereiten. Dir wird alles erklärt werden. Ihr bekommt ein Zimmer zugewiesen und werdet hingebracht.« Er tritt näher zu mir, packt mich an beiden Schultern und sieht mich eindringlich an. »Dir wird hier nichts geschehen. Hier bist du sicher. Aber trotzdem, vergiss nicht, was ich dir gesagt habe.«
     »Ja, ich werde über gestern mit niemandem reden. Verstanden.«
     Erleichtert nickt er wieder, küsst mich auf die Stirn und lässt mich los.
     »Dann genieß das hier. Es wird bald losgehen.«
     Auch ich nicke und lächle, obwohl ich mich frage, was mir denn für eine Gefahr gedroht haben soll, wenn ich hier sicher bin.
     »Werde ich. Bis später dann.«
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