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Spiel der Mächte - Erwachen
Verfasser: Zara Kent (2)
Verlag: Hybrid (19)
VÖ: 20. September 2019
Genre: Fantasy (10091) und Jugendliteratur (6001)
Seiten: 412
Themen: Intrigen (1040), Magie (1993), Universität (156), Verschwörungen (435)
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Endlich ist Mia alt genug, um die Wanclear University zu besuchen. Ein Ort der Magie, ein neutraler Boden für jegliche Geschöpfe, die sich der Welt der Menschen entziehen. Doch anstatt mehr über ihre rätselhaften Fähigkeiten zu erfahren, gerät sie in ein Komplott aus Verschwörungen und Intrigen.
Ein Lichtblick ist Vince, der zurückgezogen lebende Sohn des Universitätsleiters. Mia gelingt es, hinter seine legendenumwobene Hülle zu blicken. Nur wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Die Lage spitzt sich zu, als dunkle Wesen offen den Frieden herausfordern. Das Spiel der Mächte beginnt.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Zara Kent für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Zara Kent gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Frierend schiebe ich den Vorhang zur Seite und steige aus der Duschwanne. Die Spiegel sind frei und unbeschlagen von Wasserdampf. Außerdem friere ich viel mehr, als ich dürfte. Durch einen Blick auf meinen Körper im Spiegel ahne ich auch, warum. Ich bin unterkühlt. Also stehe ich schon viel länger unter kaltem Wasser und habe es nicht bemerkt. Alles deutet darauf hin, auch wenn ich es nicht glauben kann.
     Ich wickele mich in eines meiner großen Handtücher ein und reibe mich so gut es geht warm. Der kratzige Stoff treibt mir schnell das Blut durch die Haut, wodurch ich zwar nun krebsrot bin, mir jedoch warm ist.
     Wieso passiert das immer? Ich will das nicht. Auch wenn genau das der Grund ist, warum Magnus mich in diese Uni bringt. Eine Universität für ganz besondere Wesen, wie er es nennt. Gut, er weiß nichts von diesen seltsamen Erlebnissen. Er weiß nur von den Lichtern. Aber dennoch besonders. Irgendwie. Oder einfach nur ein Freak.
     In meinem Zimmer angekommen, sehe ich mich im Spiegel an, streiche mir das dunkle Haar aus dem Gesicht, sehe in die ebenso dunklen Augen.
     Bin ich nun besonders? Mein Haar ist so was von einfach und gewöhnlich. So dunkel, als müsste in meiner Familie irgendeine Wüstenprinzessin vorkommen. Also zumindest vom Aussehen her. An mir ist nichts Prinzessinnenhaftes. Okay, Steve nannte mich manchmal sogar so und Magnus tut es immer noch. Aber ich finde es mehr als langweilig. Die Haare und die Augen dunkler als eine Mandel. Das sieht eher aus wie eine gematschte sehr reife Kakaobohne. Das ist das richtige Wort. Einfach nur extrem dunkel. Wären sie wenigstens schwarz, könnte ich sagen, ich habe schwarzes Haar. So habe ich kein Braun und kein Schwarz. Nur Kakao auf dem Kopf und dazu noch in den Augen.
     Hinter mir am Fenster blitzt es golden auf, ich kann es durch den Spiegel deutlich sehen. Sofort setzt mein Herz einen Schlag aus.
     Ich wirbele herum, doch es ist weg. Trotzdem starre ich schnell atmend an die Stelle, kann nicht verhindern, dass es in mir wieder beginnt zu wüten, ein nervöses Kribbeln und Flattern anfängt.
     Manchmal habe ich das Gefühl, sie werden hier immer mehr. Von Jahr zu Jahr kann ich mehr dieser Erscheinungen entdecken.
     Erst als ich mir sicher bin, dass keine in meinem Zimmer sind, greife ich meine Unterwäsche und ziehe mich an. Denn ich habe immer das Gefühl, als würden diese Lichter mich beobachten, irgendwie. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.
     Es wird Zeit, dass ich in diese Uni komme. Magnus meinte, ich würde dort lernen, mit diesen Dingen umzugehen und noch viel mehr. Wenn ich mich gut anstellen würde, dann würde ich eine Wächterin werden.
     Klingt wie in einem dieser Fantasy-Romane? In der Tat. So stelle ich mir das Ganze auch vor, um ehrlich zu sein.
     Angezogen wende ich mich nochmal im Spiegel und überlege, was ich nun mit meinem Haar mache. Lasse ich es offen trocknen, werden sie wieder Wellen schlagen. Oder binde ich sie zu einem hohen Zopf?
     Der Kies vorm Haus knirscht und ich höre deutlich ein Auto vorfahren.
     Aufgeregt stürze ich zum Fenster, kralle meine Hände um das Fensterbrett und sehe dabei zu, wie Magnus das Auto direkt vor der kleinen Veranda parkt. Als spürte er meinen Blick, beugt er sich so weit vor, dass er nach oben sehen kann. Sein Lächeln strahlt bis hoch zu mir und meines zu ihm nach unten.
     Wir haben uns seit Wochen nicht mehr gesehen. Denn er war damit beschäftigt, Studs zu finden, wie er sie nennt. Also jene, die in diese Uni gehen werden. Früher dachte ich, er sei Psychologe oder so etwas. Anscheinend ist er aber für diese Studs zuständig.
     Schnell kralle ich mir meine Reisetasche, die schon seit gestern Abend hinter der Tür bereit zur Abreise steht, und poltere die Stufen nach unten. Ich sehe nicht mal zurück, sondern reiße einfach die Eingangstür auf und springe die zwei Stufen hinab auf den Kiesplatz.
     »Nicht so wild, Prinzessin«, lacht Magnus, der gerade um das Auto herumkommt.
     »Magnus!«
     Meine Arme um seinen Hals schlingend, drücke ich ihn fest. Auch er legt seine Arme um mich und atmet tief ein.
     »Es ist schön, dich endlich wiederzusehen.«
     Ich löse mich, streiche ihm die schwarzen Haare aus dem Gesicht und sehe in diese warmen, dunklen Augen.
     Auch wenn er ebenfalls dunkle Augen hat, ist er nicht mit mir verwandt. Dr. Magnus Brown ist so etwas wie mein Ziehvater. Er hat mich aus dem Heim geholt, als ich fünfzehn Jahre alt war und im Begriff stand, dort vollkommen durchzudrehen. Erst er erklärte mir, dass ich nicht verrückt bin. Und er war es auch, der mich über all diese Dinge und Wesen, die es um uns herum gibt, aufklärte. Und auch darüber, dass meine Eltern wohl von einem dieser sogenannten Schattenwesen getötet wurden. Dieses Thema ist noch ein Grund, wieso ich in diese Uni will. Ich muss herausfinden, was damals geschah und wie ich lerne, stärker zu sein als diese Dinger. Ja, ich muss und ich will stärker werden.
     »Können wir los?«, frage ich daher.
     Magnus lacht, fährt mir durchs nasse Haar und schnalzt dann missbilligend mit der Zunge.
     »Du weißt, dass du nicht mit nassen Haaren rausgehen solltest.«
     »Magnus, ich bin 21. Wie lange willst du mich noch bemuttern?«
     »Wenn, dann wäre es bevatern«, merkt er an.
     »Ich bin mir sicher, dass es dieses Wort überhaupt nicht gibt«, erwidere ich.
     »Außerdem«, fährt er ungerührt fort, »wirst du nie alt genug sein, dass ich nicht weiter ein Auge auf dich haben werde. Du bist zu wertvoll.«
     Lachend schiebe ich ihn weg und schlendere zur Beifahrertür. »Nur weil du mich Prinzessin nennst, heißt das nicht, dass ich auch so wertvoll bin wie eine. Ich habe ja nicht mal Geld.«
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