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Waldlandchroniken - Im Schatten des Bannwalds
Verfasser: Peter Erikson (4)
Verlag: Eigenverlag (18430)
VÖ: 19. September 2019
Genre: Fantasy (12712)
Seiten: 290
Themen: Adel (399), Artefakte (275), Diebstahl (604), Einbruch (180), Frist (3), Heimat (193), Krieg (1407), Magie (2518), Scheiterhaufen (36), Visionen (221), Wälder (781)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leanne ist aus dem Waldland von Andaryia geflohen, doch eine uralte Magie zieht sie zurück.

Visionen eines blutigen Krieges, den sie auslösen und der ihr Volk vernichten wird, verfolgen Leanne in ihren Träumen. In der Hoffnung, dieses Schicksal zu verhindern, flieht sie mit ihrer Freundin Ellin aus ihrer Heimat.
Tagsüber verdienen sich die beiden ihren Lebensunterhalt als fahrende Händlerinnen auf den Märkten der Königreiche von Hamnar, nachts bricht Leanne in die Burgen ein und stiehlt Schmuckstücke, die die Grenzbarone auf ihren Raubzügen ins Waldland erbeutet haben. Der letzte Einbruch misslingt. Leanne und Ellin werden von einem sadistischen Adeligen gefangen genommen, der ihnen einen Handel anbietet. Ihr Leben gegen ein magisches Artefakt, das Leanne aus einer Festung im Waldland stehlen soll. Ist sie nicht innerhalb der gesetzten Frist zurück, wird ihre Freundin sterben.

Wenn Ellin nicht auf dem Scheiterhaufen brennen soll, muss Leanne die Auslöschung ihres Volkes riskieren.
Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. September 2019 um 15:48 Uhr (Schulnote 1):
» Das Erbe des Lindirs

Klappentext:
Leanne ist aus dem Waldland von Andaryia geflohen, doch eine uralte Magie zieht sie zurück.
Visionen eines blutigen Krieges, den sie auslösen und der ihr Volk vernichten wird, verfolgen Leanne in ihren Träumen. In der Hoffnung, dieses Schicksal zu verhindern, flieht sie mit ihrer Freundin Ellin aus ihrer Heimat.
Tagsüber verdienen sich die beiden ihren Lebensunterhalt als fahrende Händlerinnen auf den Märkten der Königreiche von Hamnar, nachts bricht Leanne in die Burgen ein und stiehlt Schmuckstücke, die die Grenzbarone auf ihren Raubzügen ins Waldland erbeutet haben. Der letzte Einbruch misslingt. Leanne und Ellin werden von einem sadistischen Adeligen gefangen genommen, der ihnen einen Handel anbietet. Ihr Leben gegen ein magisches Artefakt, das Leanne aus einer Festung im Waldland stehlen soll. Ist sie nicht innerhalb der gesetzten Frist zurück, wird ihre Freundin sterben.
Wenn Ellin nicht auf dem Scheiterhaufen brennen soll, muss Leanne die Auslöschung ihres Volkes riskieren.

Rezension:
Seit ihre Eltern ermordet wurden, zieht Leanne zusammen mit ihrer Freundin Ellin als Händlerin durch die Lande. Nur ihre Heimat, das Waldland, meidet sie, weil es ihr widerstrebt, das Erbe ihrer Mutter anzutreten. Trotzdem ist ihr ihre Heimat nicht egal. Wo immer sich eine Gelegenheit bietet, stiehlt sie den Adligen magische Gegenstände, die aus dem Waldland stammen. Als das schiefgeht und sie gefasst wird, wird ihr ein Handel angeboten: Ihre Freiheit gegen einen lebensgefährlichen Einbruch in eine Burg der Rotkutten, eines verhassten und gefährlichen Ordens. Dazu müsste sie allerdings tief ins Waldland vordringen und sich ihrem Erbe stellen.
Mit dem 1. Band der „Waldlandchroniken“ bringt Peter Erikson eine neue Fantasy-Reihe an den Start. In seiner Welt existieren zwar Magie, magische Gegenstände und Geisterwesen, auf die ‚üblichen Verdächtigen‘ wie Werwölfe, Zwerge, Feen und dergleichen wird zumindest bisher jedoch verzichtet. Der Fokus liegt dabei ganz auf der Protagonistin Leanne, deren Geheimnisse dem Leser erst nach und nach offenbart werden. Auch wenn ihr Abenteuer aus Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert wird, folgt die Handlung stets ihr. Was an anderen Schauplätzen geschieht, erfährt man immer erst zusammen mit der Protagonistin.
Das Buch kann überzeugen. Einzig der Sinn einer Sexszene, die zur Handlung an sich nichts beiträgt, erschließt sich mir nicht. Das ist aber auch so ziemlich das einzige Negative, dass man über dieses Buch sagen kann.
Dem Autor gelingt es, seine Leser innerhalb weniger Seiten gefangenzunehmen. Der Wunsch, die Hintergründe der Protagonistin und ihrer Welt zu erfahren, fesselt schnell an das Buch. Die Geschichte ist dabei stimmig, die Akteure glaubwürdig und nicht vorhersehbar. So muss die Protagonistin erkennen, dass nicht alle, die sie für Feinde hält, wirklich ihre Gegner sind. Wie ihr weiterer Weg und damit der dieser Reihe verläuft, lässt sich am Ende des Bandes kaum vorausahnen.

Fazit:
Ein gelungener Einstieg in eine neue, teilweise geheimnisvolle Fantasy-Welt.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  20      0        – geschrieben von Frank1
 
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