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Sünde des Schweigens
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Erklärung der Bewertungssysteme
Im Mittelpunkt des Krimis steht ein junger Rechtsanwalt, der in einen schweren Gewissenskonflikt gestürzt wird. Sein Mandant und dessen Ehefrau gerieten während eines Abenteuerurlaubs in Geiselhaft; er kam zurück, sie starb. Langsam keimt in dem Anwalt ein ungeheuerlicher Verdacht auf, doch wie soll er sich zwischen der ihm von Gesetz auferlegten Schweigepflicht und seinem Gewissen entscheiden. Die Lösung, die er schließlich findet, ist gefährlich, denn sein Gegenspieler ist nicht zimperlich.
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. August 2020 um 11:50 Uhr (Schulnote 1):
» Die Idee...
... finde ich pfiffig. Einen Krimi »mit Regionalbezug« hatte ich vorher noch nicht gelesen, war also neugierig. So gewöhnte ich mich schnell an zwei Aspekte, die en vogue sind: die genaue Beschreibung von Fahrtrouten, Plätzen und Gebäuden auf der einen, die von Kochkünsten auf der anderen Seite. Beides hat mich in Stuttgarts Infrastruktur und Gastronomie eintauchen lassen. Nach Mali versetzt sah ich mich, wenn ich Margaretes Tagebucheinträge las. Georg ließ mich teilhaben an Jojas Gefühlen für seine neue Freundin Angelika, an seinem Gewissenskonflikt, den Zweifeln bezüglich seines Verdachts, an Problemen mit Kollegen und dem vorgesetzten Kanzleiinhaber und an der Beharrlichkeit, mit der er Beweise sammelt. Hilfe sucht er bei markanten Figuren. Beim Lesen war ich Joja.

Schreibstil
Der Autor nimmt sich Zeit, den Leser mit »Joja« bekannt zu machen. Als Leser sollte man das wissen, um Jojas Gewissenskonflikt vor dem Hintergrund juristischer Vorgaben und der Gefahr richtig genießen zu können. Spannend baut Georg seinen Kriminalfall auf und führt ihn konsequent-logisch der Auflösung zu. Dabei überrascht er den Leser stets durch neue Details. Flüssiger, teils humoriger Schreibstil mit Dialogen an der richtigen Stelle - schwäbische Mundart wie ein Gewürz bei einem kulinarischen Hochgenuss spärlich, aber pointiert eingestreut - fesselt. Nicht zu kurz kommen die Handlungsebenen um Liebe, Beruf und Gewalt. Wer dann noch ein Faible für klassische Autos hat, wird in »Sünde des Schweigens« erst recht auf seine Kosten kommen.

Fazit:
Georg legt uns ein rundum gelungenes Debütwerk vor. Ruhig und einfühlsam, dabei flott geschrieben, mit ausgereifter Charakterbeschreibung. Ein Augenzwinkern hier und da verbindet sich mit der Ernsthaftigkeit des Gewissenskonflikts, der Joja schier zu zerreißen droht. Spannung ist nicht einfach da - sie wird aufgebaut und treibt den Blutdruck hoch. Dazu gibt Georg interessante Einblicke in die Welt der Paragraphen, ohne zu belehren. Das Ende ist so überraschend, dass es der juristische Laie (im Kontext der Geschichte) versteht und bewundert, dass es aber gewiss nicht jeder praktizierende Jurist erwartet oder überhaupt seine Grundlage gekannt hätte.«
  14      0        – geschrieben von Michael Kothe
Kommentar vom 4. Dezember 2019 um 21:58 Uhr (Schulnote 1):
» Superspannender Krimi, Anwalt gerät in Gewissensnöte wegen der Schweigepflicht

*Klappentext (übernommen)*
Während eines abenteuerlichen Urlaubs in Mali gerieten Margarete Schönfelder, Tochter eines schwäbischen Unternehmers, und ihr Ehemann Erich in Geiselhaft. Er kam frei, sie starb. Als der junge Anwalt Dr. Jean-Jacques „Joja“ Seltenreich den Ehemann in einer Verwaltungsrechtssache vertritt, keimt in ihm ein ungeheuerlicher Verdacht auf. Wie aber soll sich ein Anwalt nun zwischen der ihm vom Gesetz auferlegten Schweigepflicht und seinem Gewissen entscheiden? Die Lösung ist gefährlich, denn sein Gegenspieler ist nicht zimperlich …

*Meine Meinung*
"Sünde des Schweigens" von Rudolf Georg beschreibt ein faszinierendes Thema. Muss man als Anwalt schweigen, wenn er einen unsympathischen Mandanten einer Straftat verdächtigt? In dieses Dilemma gerät der sympathische Anwalt Dr. Jean-Jacques „Joja“ Seltenreich. Auch wenn dieser Krimi ziemlich in ruhigen Bahnen erzählt wird, ist er superspannend und sehr fesselnd. Man spürt, dass der Autor sich gut mit der Materie auskennt, da er selbst Anwalt ist. Die Beschreibungen sind manchmal sehr ausschweifend und sehr detailliert, aber dies hat keinen Abbruch an meinem Lesevergnügen gehabt.

Die Charaktere sind lebendig und authentisch beschrieben worden. In Joja kann ich mich schnell hineinversetzen, da er wie ich einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Er versucht sein Möglichstes, um dem Täter die gerechte Strafe zukommen zu lassen ohne natürlich selbst straffällig zu werden. Ich bewundere auch seinen Mut, dass er am Ball bleibt, obwohl er von seinem Gegenspieler massiv unter Druck gesetzt wird. Und auch die anderen Charaktere sind vielschichtig und interessant ausgearbeitet worden.

Dank diversen Wendungen kann der Autor hier mit einem fulminanten Showdown auswarten.

*Fazit*
Ein rundum gelungener Krimi, zwar leise aber superspannend und realistisch.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.«
  9      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 6. November 2019 um 14:08 Uhr (Schulnote 2):
» Spannender Kriminalroman um einen Rechtsanwalt im Konflikt zwischen persönlichem Gerechtigkeitssinn und beruflicher Schweigepflicht

Bei seinem Debüt gelingt dem Autoren Rudolf Georg gleich ein spannender Krimi um einen Rechtsanwalt im Gewissenskonflikt zwischen persönlichem Gerechtigkeitssinn und beruflicher Schweigepflicht.

Dr. Jean-Jacques "Joja“ Seltenreich ist weniger im Straf- sondern eher im Verwaltungsrecht tätig. Als die Tochter eines schwäbisen Unternehmers, den Joja schon des öfteren vertreten hat, während einer Geiselhaft in Mali ums Leben kommt, vertritt Joja ihren Ehemannes im Streit um die Überführungskosten der Leiche. Dabei kommt ihm ein schrecklicher Verdacht, darf diesen wegen der anwaltlichen Schweigepflicht aber nicht an die zuständigen Stellen weitergeben. Oder gibt es doch einen Ausweg aus diesem Dilemma ?

Rudolf Georg legt hier einen ruhigen, aber dennoch packenden Kriminalroman vor, der es auch ohne blutige Details und Actioneinlagen versteht, ordentlich Spannung zu erzeugen. Das der Autor selber als Rechtsanwalt tätig ist, merkt man der gut aufgebauten Geschichte jederzeit an, ohne das das Geschehen dabei mit Fachwissen überfrachtet wird. Auch die Figurenzeichnung ist hier absolut gelungen, die gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen tragen die Handlung über die gesamte Strecke und sind dabei immer wieder für die eine oder andere Überraschung gut. Darüber hinaus zeigen sie, das sie durchaus über das Potential für weitere Auftritte verfügen.

Wer auf Kriminalromane der etwas ruhigeren Art steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.«
  11      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 18. September 2019 um 18:35 Uhr (Schulnote 1):
» Der Anwalt Doktor Jean-Jacques Seltenreich, genannt Joja wird von Schönefelder beauftragt, sich einer Rechtssache anzunehmen.
Schönefeld und seine Frau wurden während eines Urlaubs in Mali entführt.
Er ist freigekommen, aber seine Frau verstarb noch in Mali.
Nach Durchsicht der Unterlagen kommt Joja ein Verdacht und nach einigen Recherchen fühlt er sich bestätigt.
Er konfrontiert Schönefeld mit seiner Vermutung und ist von nun an in Gefahr.
Gelingt es Joja zwischen seiner Schweigepflicht und seinem Gewissen zu agieren?
Gleichzeitig kämpft er aber auch mit Problemen als Angestellter in der Kanzlei.
Sein Juniorchef möchte diese nach amerikanischen Vorbild führen. Dies entspricht nicht seinen Vorstellungen.

Dies ist der Debütkrimi von Rudolf Georg.
Er ist ihm bemerkenswert gut gelungen.
Sein Fachwissen als Rechtsanwalt ist spürbar und gekonnt in die Geschichte eingearbeitet.
Diese ist schlüssig, gut durchdacht und ausgesprochen gut aufgebaut.
Eine bildhafte Sprache trägt dazu bei, dass das Kopfkino mitläuft.
Joja ist ein besonders sympathischer Anwalt, der mit seinem aufstrebenden Junior Chef in der Kanzlei aneinander gerät.
Er hat einen sehr aufregenden Fall auf dem Tisch, der sein Gewissen belastet, aber unter die Schweigepflicht fällt.
Mit welcher Rafinesse er vor Gericht Rede und Antwort steht, ist ausgesprochen gut dargestellt.
Der Charakter ist sehr gut gelungen.
Das Cover ist passend zur Geschichte.
Jojas Auto, ein Volvo Oldtimer wird auch
umgangssprachlich Schneewittchensarg genannt.
Ich kann mir gut eine Fortsetzung vorstellen, in dem Joja weitere Fälle bearbeitet.
Ich hatte unterhaltsame und spannende Lesestunden.«
  12      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
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