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Die Profilerin 2 - Tagebuch meines Verschwindens
Verfasser: Camilla Grebe (7)
Verlag: btb (429)
VÖ: 9. September 2019
Genre: Thriller (6061)
Seiten: 608 (Broschierte Version), 609 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (1652), Profiler (122), Skelette (86), Wälder (625)
Reihe: Die Profilerin (Camilla Grebe) (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Profilerin 2 - Tagebuch meines Verschwindens« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. Dezember 2019 um 23:20 Uhr:
» Raffiniert ausgeklügelt

Mitten im Wald wird eine Tote gefunden, genau an derselben Stelle, an der bereits vor einigen Jahren das Skelett eines kleinen Mädchens lag. Haben die beiden Fälle etwas miteinander zu tun? Da verschwindet auch noch einer der ermittelnden Kommissare, und Profilerin Hanne wird im Wald aufgefunden, kann sich aber an nichts erinnern…

Mit viel Spannung wartet dieser zweite Band um „Die Profilerin“ auf sowie einer äußerst raffinierten Auflösung und mit vielen überraschenden Wendungen. Da macht das Miträtseln viel Spaß. Die verschiedenen Handlungsfäden sind gut auseinanderzuhalten, umso mehr als jedes Kapitel den Namen des Protagonisten trägt, aus dessen Sichtweise erzählt wird. So erhält der Leser immer mehr Puzzlesteinchen und ist den Ermittlern fast immer einen Schritt voraus. Die 600 Seiten sind so flüssig geschrieben, dass ich das Buch praktisch inhaliert habe.

Diesen spannenden Pageturner empfehle ich unbedingt weiter und vergebe begeisterte 5 von 5 Sternen.«
  8      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 16. Oktober 2019 um 14:16 Uhr:
» Das Cover des Buches ist sehr geheimnisvoll und düster. Aber es passt super zum Inhalt. Von daher finde ich es wirklich gelungen.

Inhalt: Eine Tote, mitten im Wald. Getötet an dem Ort, wo vor Jahren das Skelett eines kleinen Mädchens lag. Ein cold case, der nie gelöst wurde. Wer sind die Toten? Was hat der spurlos verschwundene Kommissar mit ihnen zu tun? Und warum erinnert Profilerin Hanne sich an keine Ermittlungsergebnisse? Die Einwohner des kleinen trostlosen Omberg, das mitten zwischen dunklen Kiefernwäldern liegt, halten sich bedeckt. Doch niemand, nicht einmal die Polizei, kann der Wahrheit entkommen, die sich nach jahrelangem Schweigen bahnbricht…

Meine Meinung: Anfangs hatte ich so meine Probleme ins Buch rein zu finden. Es wird immer im Wechsel aus drei Perspektiven erzählt, die leider anfangs etwas langatmig waren. Die Spannung wurde erst im Laufe des Buches aufgebaut und fand dann am Ende den Höhepunkt. Der Schreibstil ist zwar flüssig und interessant, doch durch die ständigen Perspektivwechsel anfangs echt anstrengend. Aber glücklicherweise hat sich das im Laufe des Buches gelegt.
Toll fand ich, das man sehr viel von Omberg und seinen Bewohnern erfahren hat. So hatte man dann im Laufe des Buches alles sehr bildlich vor Augen. Auch die Ermittlungen werden sehr detailliert beschrieben und hier merkt man in den Abschnitten, in denen Malin berichtet, das sie wirklich damit kämpft, Leuten mit denen sie aufgewachsen ist, etwas böses zu unterstellen und gegen sie zu ermitteln.
Das Buch hat aber auch ein aktuelles Thema, Die Flüchtlingsproblematik. Auch diese wird hier sehr gut dargestellt. Mit allen Vorurteilen, Hasskampagnen etc. Wirklich sehr gut beschrieben.
Das Ende des Buches ist dann das absolute Highlight. Die Aufklärung und letztendliche Darstellung der Morde lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. So bestialisch und grausam.
Insgesamt konnte mich das Buch trotz anfänglicher Schwächen überzeugen.

Mein Fazit: Klare Leseempfehlung und 4 Sterne«
  17      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 10. Oktober 2019 um 12:37 Uhr (Schulnote 1):
» HINTER DER FASSADE...
Nach Band 1 „Wenn das Eis bricht“ konnte mich auch der Nachfolger überzeugen.

Der Handlungsort ist dieses Mal nicht das hauptstädtische Stockholm, sondern ein hinterwäldlerischer, vergessener Ort namens Omberg. Die wenigen verbliebenen Bewohner fühlen sich alleingelassen und benachteiligt, nachdem alle Unternehmen geschlossen wurden. Ausgerechnet hier in der trostlosen Einöde, wo vor Jahren das Skelett eines kleinen Mädchens gefunden wurde, liegt nun an der gleichen Stelle eine tote Frau.
Peter, der Kommissar aus der Hauptstadt ist spurlos verschwunden und seine Lebensgefährtin, die Profilerin Hanne erinnert sich an nichts. Steht der cold case mit den neuen Vorgängen in Verbindung? Schließlich kommt die erbarmungslose Wahrheit ans Licht. Das geschieht weniger durch die Ermittlungen der Soko mit der aus dem Örtchen stammenden jungen Polizistin Malin, sondern vielmehr durch das Tagebuch von Hanne, die an Demenz erkrankt ist, und dem Teenager Jake...

Die Handlung wird durch die beiden Protagonisten Malin und Jake getragen. Beide berichten abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Dazu kommt Hanne gegen Ende des Buches in einigen Kapiteln zu Wort. Ich konnte es kaum erwarten die Sichtweise des jeweils Anderen weiterzulesen. Die Erzählstränge sind detailreich und vielschichtig. Camilla Grebe zieht den Leser unaufhaltsam in die Geschichte hinein. Sie schreibt packend, regelrecht elektrisierend mit viel Einfühlungsvermögen, vor allem von den Befindlichkeiten des sehr jungen Protagonisten Jake. Die Autorin läßt Malin ihr bisheriges Leben reflektieren. Das ergibt sich für die junge Polizistin zwangsmäßig, nachdem sie sich berufsbedingt mit den vertrauten Menschen in ihrem Heimatort beschäftigen muss.
Der Psychothriller befaßt sich intensiv mit den Bewohnern von Omberg und ihren Beziehungen untereinander in Gegenwart und Vergangenheit. Eine große Rolle spielt das Flüchtlingsheim mit seinen Insassen in dem kleinen Ort und gibt immer wieder Anlaß für gehässige Diskussionen, kleinere Reibereien und fiese Provokationen. Nach jahrelangem Schweigen kommen die grausamen Details der Verbrechen ans Licht und fügen sich puzzleartig zu unvorstellbaren Ereignissen, bis es eskaliert.
Geschickt behält Camilla Grebe die Handlungsfäden in der Hand, verwebt sie, legt verwirrende Spuren. Sie zeichnet Charaktere, die einen tiefen, realistischen Wahrheitsgehalt haben. Sie beschreibt sie plastisch, lebendig. Die Zusammenhänge werden am Ende klar und deutlich, wie schon im Vorgängerband.

Fazit:
Das Buch besticht durch die akkurate, intensive Zeichnung der authentischen Charaktere. In unaufgeregter, ruhiger Erzählweise mit einem wunderbaren Gefühl für die Sprache wurde ich durch das Geschehen geführt. Ein Geschehen, das Gesellschaftskritik enthält, von Trostlosigkeit, fehlenden Perspektiven, Resignation und geradezu gähnender Langeweile zeugt. Es ist eine Chronik der Schuld, des Vertuschens, Verschweigens, der Verdrängung und von Realitätsverlust auf Täterseite, aber auch die anderen Personen haben guten Grund sich mit den Themen auseinander zu setzen.
Ein handwerklich ausgefeilter Thriller! Allerdings nichts für Leser, die an ständigen Actions und grausamsten Details bei den Ermittlungsarbeiten interessiert sind.

Für mich ein bemerkenswertes Leseerlebnis. Dafür von mir fünf von fünf Sternen!«
  18      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 25. September 2019 um 13:15 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Als eine Tote genau dort gefunden wird, wo vor Jahres das Skelett eines kleinen Mädchens gefunden wurde, glaubt keiner an einen Zufall. Die Todesfälle müssen miteinander zu tun haben. Hat der verschwundene Kommissar Peter damit zu tun? Warum kann sich die Profilerin Hanne an nichts erinnern?
Meine Meinung:
Das war ein Buch so richtig nach meinem Geschmack, super spannend geschrieben, mit Wendungen die man nicht erwartet und noch dazu ein Schreibstil, der einen total fesselt, so dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Das Stilmittel des gefunden Tagebuchs fand ich eine sehr interessante Idee, die ich so auch noch nie gesehen habe. Auch die Geschichte an sich war richtig gut, so dass ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen würde.
Fazit:
Tolles Buch mit unerwarteten Wendungen«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
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