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Für immer die Deine
Verfasser: Jana Voosen (1)
Verlag: Heyne (2777)
VÖ: 8. Juli 2019
Genre: Frauenliteratur (1252)
Seiten: 352 (Taschenbuch-Version), 353 (Kindle-Version)
Themen: Altes Land (13), Begegnungen (2505), Dorf (804), Dreißiger Jahre (187), Entscheidungen (1665), Hamburg (540), Hochzeit (1308), Journalisten (924), Recherchen (33), Skandale (183), Zweiter Weltkrieg (444)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Errechnet auf Basis von 3 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Für immer die Deine« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Februar 2020 um 13:46 Uhr (Schulnote 1):
» Normalerweise gehe ich äußerst vorsichtig an ,,hoch gehypte Bücher" heran. Aber hier war der Klappentext so ausschlaggebend, dass ich nicht anders konnte, als dieses Buch zu lesen. Ohne Erwartungen habe ich es mir also bequem gemacht und begann zu lesen. Was ich allerdings bekam, mit dem hätte ich nie gerechnet.
Wir bekommen eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die kurz vor dem Krieg entsteht. Aber kann genau diese Liebe auch den Krieg überstehen? Wie stark muss und kann man sein, sich in dieser Zeit weiter zu lieben?
Denn kann man über Jahrzehnte miteinander verheiratet sein, ohne die Tiefen des Lebens kennenzulernen? Ich persönlich bin nun fast 20 Jahre mit meinem Mann zusammen und es gibt immer einen Punkt an dem man Kompromisse schließen muss. Was aber die Kompromisse mitten in einem Krieg sind, kann ich mir nicht im entferntesten ausmalen.
Dieses Buch hat mich mehr als emotional berührt. Nein, ich bin ehrlich, wenn ich sage, dass es mir so zu Herzen ging, dass ich an meinen Großvater denken musste. Gerührt unter Tränen las ich immer weiter , denn dies hat sich mit den Geschichten, die ich damals zu hören bekam, wenn ich bei meinem Opa auf dem Knie saß, so geähnelt.
Die Recherchen rund um das bombardierte Hamburg haben mich nicht losgelassen. Als Leser hat man das Gefühl, man sei direkt dabei, man sitzt im Luftschutzbunker und zittert, dass man die Nacht überlebt. Man betet um jeden Tag, an dem man was zu Essen bekommt. Denn diese berüchtigten Lebensmittelkarten, ja davon hatte mein Opa noch eine in seiner ,,Sammlung" , und ich war schockiert. Wir sind es doch gewohnt in den Laden zu gehen und zu kaufen, was wir wollen. Nicht um am Abend nach Hause zu kommen und einen Laib Brot und Käse nur dabei zu haben und zu hoffen, dass man satt wird.
Klaras Leben mit ihren ganzen Höhen und Tiefen während des Krieges berührt aber nicht nur die Leser, sondern auch Marie....Journalistin aus Hamburg, die eine Story wittert und nicht denkt, dass genau diese Geschichte ihr Leben verändern könnte. Was genau?-……...lest es selber.
Mit einem wunderbaren flüssigen Schreibstil, Recherchen, die nicht besser sein könnten, hat die Autorin mein Herz berührt und einen weiteren Fan gewonnen. Ich bin ihr persönlich dankbar für dieses Buch, denn es zeigt auch, dass damals Personen ihr Leben lassen mussten, die sich wirklich gar nichts zu Schulden lassen kommen haben. Es war nur ihre Nationalität, ihre Herkunft...und dennoch standen sie auf der ,,Liste" und musste ausgerottet werden.
Es ist mein persönliches Highlight im Februar und genau dieses Buch wird auf immer einen Platz in meinem Regal bekommen.«
  13      0        – geschrieben von Meine Herzensbücher
 
Kommentar vom 27. Oktober 2019 um 14:32 Uhr (Schulnote 1):
» 1939: Die überstürzte Hochzeit von Klara und Fritz sorgte wochenlang für Klatsch und Tratsch im Alten Land. Diverse Gerüchte machen die Runde, die schließlich bei der Geburt des Kindes der beiden sehr jungen Eltern zum Teil bestätigt werden. Die zwei genießen ihre Liebe und das Familienglück. Als jedoch im September der Krieg ausbricht, wird Fritz eingezogen und Klara bleibt alleine in Hamburg zurück. Zunächst ändert sich das Leben kaum, aber als die Luftangriffe beginnen, muss Klara eine Entscheidung treffen.

Knapp 80 Jahre später recherchierte die Journalistin Marie für eine Spezialausgabe. Die Anzeige zum 79. Hochzeitstag eines Ehepaars bringt sie auf eine einzigartige Spur, um Auskünfte über das Leben in den Kriegsjahren zu erhalten.
Anfangs stößt sie bei Klara und Fritz auf eine Mauer der Ablehnung, aber mit Einfühlungsvermögen und Hartnäckigkeit gelingt es Marie, die zwei älteren Herrschaften zu überzeugen, ihre Erinnerungen mit ihr und den Lesern der Zeitung zu teilen.

Wie hat es mir gefallen?

Die Lit.Love rückt immer näher und der Klappentext dieses Buches hat mich sofort angesprochen. Vielen Dank an das Bloggerportal bzw. den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, was ich persönlich sehr gerne mag.

Marie steht im Mittelpunkt der Gegenwart. Neben ihrer Arbeit für die Zeitung, dreht sich auch recht viel um ihr Privatleben. Sie lebt getrennt von ihrem Mann und knabbert immer noch daran.
Als sie Klara und Fritz kennen lernt, die seit knapp 80 Jahren miteinander verheiratet sind, möchte sie wissen, was ihr Geheimnis ist. Wie sie es geschafft haben Höhen und Tiefen zu überstehen.

Ehrlich und ohne die Dinge zu beschönigen erzählen sie ihre Geschichte. Beginnend mit ihrer Kindheit und Jugend, als sie sich ineinander verliebt haben. Über die Hochzeit und das kurze Familienglück, bis zum Kriegsbeginn als Fritz eingezogen wurde und die schweren Kriegsjahre. Keine einfachen Erinnerungen sondern furchtbare und schmerzhafte.

Anfangs die zwei Jugendlichen zu beobachten, wie sie sich verlieben, war so unschuldig und liebenswürdig. Die Liebesgeschichte hätte so schön sein können, wurde aber durch den Krieg zerstört und veränderte unzählige Leben.
In diesem Roman bleibt das Augenmerk völlig auf Klara. Wie sie ums Überleben kämpft, Entscheidungen für sich und ihr Kind treffen muss. Dazu fand ich die Sätze auf Seite 148 sehr bezeichnend:
Die Masse der Bevölkerung kämpfte schlicht ums nackte Überleben. Zurückgeworfen auf die grundlegendsten Bedürfnisse, gab es zu wenige, die das große Ganze noch in den Blick bekamen. Zu sehr war man damit beschäftigt, sich selbst und die Familie zu retten.

Damit möchte ich nicht die Gräueltaten, die begangen wurden, entschuldigen. Dieses Buch beschäftigt sich mit Klara, Fritz und Marie. Der Krieg wird als das dargestellt, was er ist/war. Grausam für all jene, die ihren Alltag unter Bomben leben müssen.

Ich fand "Für immer die Deine" ausgesprochen gelungen. Die Mischung aus unschuldiger Liebe, Familie, Krieg und Leben haben mich überzeugt. Sowohl sprachlich als auch die Handlung, die mich überrascht hat.

Ich freue mich sehr darauf die Autorin bei der Lit.Love kennen zu lernen und mit ihr über den Roman zu sprechen.«
  21      0        – geschrieben von Marie's Salon du Livre
 
Kommentar vom 9. September 2019 um 18:06 Uhr (Schulnote 2):
» Ohne Ausnahme war die Schreibweise sehr gut und auf einem gleichbleibend angenehmen Niveau gehalten. Für mich war sie einfach zu lesen, mit vielen kleinen Beschreibungen, die Lebendigkeit hereingebracht haben. Dazu gab es ganz fantastische Beschreibungen, die ich mir oft bildlich vorstellen konnte. Ich hatte nur bei der Handlung in der Gegenwart ab und an das Gefühl, dass sie nicht so ausführlich und detailiert beschrieben wurde, sondern sich auf vor allem auf die Vergangenheit konzentriert wurde.

Ich fand es wirklich unglaublich, wie die Geschichte von Klara und Fritz, aber auch von dem unbekannten Mann aus dem Dachgeschoss geschildert wurde. Mit einfachen Worten wurden Umstände, Geschehnisse bildhaft beschrieben, die sich in dem Moment ins Gehirn eingebrannt haben. Während des Lesens haben mich die Geschichten einfach nicht losgelassen und ich wollte das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen.
Um die Rezension zu schreiben, habe ich ein paar Tage gebraucht. Direkt nach der letzte Seite war mein Hirn gefühlt leer und ich habe nicht sofort Worte gefunden und musste mir auch erst mal überlegen, welche Bewertung ich dem Buch geben möchte.

Die Handlung findet auf zwei Zeitebenen statt, einmal in der Gegenwart, einmal zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Vorrang hatte eindeutig die Geschichte von Klara und Fritz, diese hat mehrere Kapitel gefüllt und bildete die Grundlage des Romans. Meiner Meinung nach haben sich Maries Abschnitte darum entwickelt und sie waren auch immer kürzer, knapper gehalten.
Durchweg fand ich den Zeitstrang in der Vergangenheit interessanter. Ich habe begierig auf diese Kapitel gewartet und sie verschlungen. Die Handlung wurde lebendig beschrieben und das ganze Schicksal von Klara und Fritz emfand ich als berührend.

Als Setting dienen ganz unterschiedliche Orte. Es gibt eine Überscheidung bei den Handlungsorten, das Gutshaus von Klaras Vater. Dieses war wirklich mein Lieblingsort, es war ganz wunderbar atmosphärisch beschrieben und war unglaublich bildhaft. Außerdem sind dort einige, wichtige, teils unterhaltsame Dinge passiert.
Leider haben mir die weiteren Handlungsorte der Gegenwart nicht ganz so gut gefallen. Sie waren etwas leblos und nicht mit ganz so schmückenden Worten beschrieben. Ganz anders sah es mit den Lokalitäten der Zeit um den Zweiten Weltkrieg aus. Diese Orte konnte ich mir richtig gut vorstellen, sie haben auch immer ein Stück der Stimmung der Bewohner ausgedrückt. Wenn Klara in ihren vier Wänden glücklich war, hat sich das auch auf die Beschreibung oder Einrichtungsgegenstände übertragen. Auch bei schlechter Laune oder einer bedrückten Stimmung war dies spürbar und herauszulesen.

Im Grunde gibt es drei Hauptcharaktere, Klara, Fritz und Marie. Mit allen war ich nicht durchweg glücklich, von Zeit zu Zeit hatte ich mit allen mal ein Problemchen.«
  13      0        – geschrieben von MarySophie
 
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