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Bis ihr sie findet
Verfasser: Gytha Lodge (1)
Verlag: Hoffmann und Campe (258)
VÖ: 30. August 2019
Genre: Kriminalroman (6528)
Seiten: 400 (Broschierte Version), 364 (Kindle-Version)
Themen: Ermittler (335), Leichen (1754), Verschwinden (1520), Versteck (80), Zelten (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Bis ihr sie findet« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (8)     Blogger (5)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. Dezember 2019 um 16:15 Uhr:
» Spannender Cold Case

Als die 30 Jahre alte Leiche einer Jugendlichen im Wald gefunden wird, ahnt Detective Chief Inspector Jonah Sheens sofort, wer das ist: die 14jährige Aurora, die 1983 nach einer Übernachtung mit einer Clique Jugendlicher spurlos verschwand. Schnell ist klar, dass sie ermordet wurde, und die Ermittlungen beginnen von neuem. Die sechs Jugendlichen der Clique sind inzwischen in alle Winde verstreut, doch sie finden sich erneut zusammen. Wer nur mag Aurora ermordet haben? Zudem haben sie alle ein Geheimnis zu wahren, denn bei Aurora wurden auch kleine Drogenpäckchen gefunden, allerdings bei weitem nicht alle, die damals in dieses Versteck gepackt wurden…

Spannend ist es, wie Auroras Verschwinden nach und nach aufgerollt wird, wie die Geschichte mit dem Leben der damaligen Jugendlichen gefüllt wird, wobei immer die Frage im Raum steht nach dem Täter und seinem Motiv. Niemand hätte gedacht, dass die Geschehnisse von damals neu interpretiert werden können, doch es zeigt sich, dass neue Erkenntnisse dies durchaus möglich machen. Und so kann ein Cold Case gelöst werden, der zunächst unlösbar erschien. Der Fokus auf die Emotionen in der Clique der Jugendlichen strahlt auf die Wünsche und Eitelkeiten der damaligen Jugendlichen, auf Freundschaft und Verlust; und die Trauer, die darunterliegt, kommt immer besser zutage.

Dieses Buch hat mir einige spannende Lesestunden beschert, deshalb empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  14      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 2. Dezember 2019 um 23:08 Uhr:
» Spannender Cold Case - was geschah vor 30 Jahren?

3,5 Sterne

Kurz zum Inhalt:
Bei einem Zeltausflug im Wald mit ihrer Schwester Topaz und deren fünf Freunden im Alter zwischen 15 und 18 verschwindet die 14jährige Aurora spurlos. Keiner der anderen hat sie gesehen, und auch die Suche verläuft ergebnislos.
Dreißig Jahre später wird ihre Leiche in einem Versteck in der Wurzelhöhle eines Baumes gefunden. Mit einem kleinen Vorrat an gut verpackten Drogen. Nur die sechs Jugendlichen können von diesem Versteck gewusst haben - warum wurde Aurora trotzdem nicht gefunden?
Detective Chief Inspector Johan Sheens ist fest entschlossen, diesen Cold Case neu aufzurollen und zu lösen.


Meine Meinung:
Der Schreibstil von Gytha Logde ist gefällig und lässt sich schnell weglesen - gut gefallen mir die Zeitsprünge zwischen den aktuellen Ermittlungen in der Gegenwart und den Rückblenden auf den 22. Juli 1983, an dem die Gruppe Jugendliche Zelten waren.
Auch die Beschreibungen von Örtlichkeiten und Personen geben genau so viele Informationen, dass man sich alles genau vorstellen kann.
Durch die Zeitsprünge ins Jahr 1983 ist man als Leser den Ermittlern immer eine kleine Spur voraus, da man direkt mitbekommt, was damals vor 30 Jahren geschehen ist.
Mir gefällt das Unaufgeregte des Buches und die viele Ermittlungsarbeit. Dabei kann man selbst gut Miträtseln.

Doch irgendwie bekommt man keinen richtigen Zugang zu den Protagonisten, man kann keine richtige Beziehung zu den einzelnen Personen aufbauen, leider auch nicht zu Chief Jonah Sheens, was ich sehr schade fand. Die Kids haben sich auch sehr seltsam verhalten und es kam einem so vor, als wollte kein einziger mithelfen, den Fall aufzuklären, nicht einmal Auroras Schwester.
Einzig DI Hanson fand ich in ihrem Verhalten irgendwie greifbar und sympathisch, sie ist taff, intelligent, gewissenhaft und geht jeder Spur nach.
Leider war ich - nachdem mir der Anfang des Buches supergut gefallen hat, gegen Ende von den Rückblenden etwas genervt, denn es gab auch keinerlei neue Erkenntnisse dadurch.
Und die Auflösung war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und daher auch nicht authentisch.

Im Buchdeckel vorne und hinten gibt es jeweils einen hilfreichen Steckbrief der Jugendlichen.
Das Cover ist wunderschön-düster und passend mit dem Baum im dunklen Wald.


Fazit:
Stark angefangen, leider gegen Ende nachgelassen und eine für mich nicht ganz schlüssige Auflösung. Trotzdem spannende Unterhaltung und gut zum Miträtseln. Ich vergebe 3,5 Sterne.«
  21      0        – geschrieben von Petzi_Maus
Kommentar vom 6. November 2019 um 18:46 Uhr (Schulnote 3):
» AURORAS SPURLOSES VERSCHWINDEN
Sechs Freunde. Ein Mörder. Wem vertraust du? (Untertitel)

Der Titel (im Original „She Lies in Wait“), das geheimnisumwobene Cover, die Leseprobe und nicht zuletzt die lobenden Worte von dem englischen Autoren-Ehepaar Nicci French, dem amerikanischen Schriftsteller A.J. Finn...weckten in mir große Erwartungen an dieses Debüt von Gytha Lodge.

Bei diesem Krimi handelt es sich um einen Cold Case. Nach 30 Jahren werden durch einen Zufall die Überreste der 14jährigen Aurora Jackson gefunden. Sie verschwand nach einer sommerlichen Zeltnacht mit den Freunden ihrer Schwester Topaz, ohne eine Spur zu hinterlassen. Detective Chief Inspector Jonah Sheens untersucht mit seinem Team den Fall noch einmal und beginnt die Ermittlungen mit der erneuten Befragung der sechs Freunde...

Ja, was soll ich schreiben? Es fällt mir ehrlich gesagt ziemlich schwer, meine unzähligen Gedanken in passende Worte zu kleiden. Die teilweise euphorischen Beurteilungen zu diesem Buch kann ich leider überhaupt nicht teilen. Es fehlte mir zu vieles in dieser Geschichte. Zunächst haperte es an der durchgehenden Spannung. Mich trieb ständig die Frage beim Lesen weiter: “Wann passiert endlich was?“ Die eingestreuten Rückblenden in das Jahr 1983 mit Aurora in der Hauptrolle trugen bei mir auch nicht zur Erhellung bei.

"Ein dunkler, tiefgehender, grandioser Krimi - das flammende Porträt einer Freundschaft und ihres Verrats." Nicci French

Was sind das für große Worte! Absolut nichts von dieser Aussage kann ich bestätigen. Für mich waren die sechs angeblichen Freunde eine seltsame Gemeinschaft von jungen Menschen, die nichts weiter verband als belangloser Sex, Eifersüchteleien und eine Unmenge an Drogen.
Mich störten außerdem als Vielleserin von Krimis und Thrillern die mangelhafte Logik in den Handlungsabläufen und die häufigen Banalitäten. Genannt sei hier Jonahs Geheimnis aus der Jugend. Das spielte am Ende eine untergeordnete Rolle, muss aber zum Schluß als Erkenntnisgewinn und zur Entlarvung des Täters herhalten. Seine guten privaten Verbindungen von der Schule her und als Polizeianfänger wirken für den Fall zu konstruiert. Insgesamt gesehen wären für die Story weniger Zufälle besser gewesen. Die Vorgänge um die Ermittlungen nehmen zu viel Raum ein, waren mir zu langatmig. Dahinter blieben die Charaktere zu blass, zeigten zu wenig Profil. In der Jugend mag das ja noch angehen, aber 30 Jahre später? In der Ausformung der Figuren liegt noch viel Potential für den Folgeband.

Würde ich weniger kritisch an dieses Werk herangehen, bleibt eine Erzählung über einen lang zurückliegenden Vermißtenfall, der sich leicht lesen läßt. Als Kriminalroman bezeichne ich „Bis ihr sie findet“ nicht. Eine weitere Folge werde ich voraussichtlich nicht lesen.

Ich bewerte das Debüt der jungen Autorin mit gutgemeinten 3 von 5 Sternen und vergebe eine eingeschränkte Empfehlung.«
  20      1        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 5. November 2019 um 6:39 Uhr (Schulnote 2):
» Vor 30 Jahren verschwand die 13-jährige Aurora Jackson spurlos während eines Campingausflugs mit ihrer älteren Schwester Topaz und deren angesagter Clique. Nun werden ihre Überreste zusammen mit Drogen in einer Erdhöhle in der Nähe des Platzes, wo die Jugendlichen damals gezeltet haben, gefunden. Detectiv Chief Inspector Jonah Sheens nimmt mit seinem Team die Ermittlungen wieder auf, durchleuchten die damaligen Aussagen der Beteiligten und vergleicht diese mit ihren heutigen Aussagen. Jeder und jede scheint etwas zu verbergen: Ermittler nicht ausgenommen! Langsam bröckelt der Wall aus Angst, Lügen und Heimlichkeiten, und es formt sich ein Bild dieser verhängnisvollen Nacht vor 30 Jahren, in der Aurora sterben musste…!

Gytha Lodge erfindet mit ihrem ersten Krimi das Genre nicht neu, hat dafür aber einen spannenden Plot geliefert, der die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf ein konstantes Niveau hält. In dieser klassischen „Whodunit“-Story mit der überschaubaren Anzahl Verdächtiger dirigiert sie die Gedanken der Leser*innen geschickt in immer neue Richtungen, nur um mit einer unvorhersehbaren Wendung den Verdacht wieder auf eine andere Person zu lenken. Im Laufe der Lektüre hatte ich so jede und jeden – von Auroras Schwester Topaz über ihren damaligen Schwarm und jetzigen Ehemann bis zu DCI Jonah Sheens „himself“ in Verdacht. Wäre irgendwo aus dem Unterholz ein Gärtner gekrochen, hätte ich auch diesen verdächtigt (Der Mörder ist immer der Gärtner!).

Der Roman teilt sich in zwei Erzählebenen: In Rückblenden werden die Einzelheiten dieser schicksalshaften Nacht – vornehmlich aus Auroras Sicht – geschildert. Hier herrscht eine bedrohliche, düstere Stimmung vor. Besonders das Verhalten der einzelnen Mitglieder der Clique gegenüber Aurora zeigt viel von deren Alten Ego und offenbart neue, interessante Blickwinkel.

Die Gegenwart wird weitaus energischer geschildert und spiegelt die akribische Ermittlungsarbeit der Polizei wieder. Auch die häppchenweise dargebotenen Informationen zur möglichen Beteiligung der Ermittler bzw. zu deren Vergangenheit lassen diese Figuren durchaus zweidimensional erscheinen und schüren die Neugier, weitere Details zu erfahren. Lodge zeichnet eine glaubhafte Charakterisierung ihrer Protagonist*innen und versteht es nachvollziehbar, die sich verändernde Dynamik innerhalb der Schicksalsgemeinschaft dieser Menschen zu beschreiben. Der Verdacht, dass der Mörder von Aurora nur einer von ihnen sein kann, erschüttert das Vertrauen zueinander.

Jetzt haben wir es hier mit sechs privilegierten Jugendlichen (attraktiv, beliebt und umschwärmt) zu tun, die später zu ebenso privilegierten Erwachsenen (wohlhabend, erfolg- und einflussreich) heranreifen: Gähn! Wie langweilig! Doch im Laufe der weiteren Lektüre meinte ich zu erahnen, dass die Autorin ihre Protagonisten mit Bedacht gewählt hat. Der traumatische Verlust lässt die Mitglieder der Clique scheinbar enger zueinander rücken. Alle versuchen, mit dem Geschehenen (weiter-)leben zu können und kompensieren mit dem Streben nach Anerkennung das Gefühl von Schuld. Mit dem Auftauchen von Auroras Überresten bröckelt die Fassade des Establishments und hinter der selbstauferlegten Schutzmaske aus Schweigen, Lügen und Verleugnen kommen die hilflosen und unsicheren Kinder, die sie damals in Wirklichkeit waren und von denen heute immer noch ein Teil in ihnen steckt, zu Tage.

Der Mörder/ die Mörderin gibt sich alle erdenkliche Mühe, die Ermittler (und somit auch die Leser*innen) mit falschen Indizien in die Irre zu führen und mit Manipulation der Menschen in seinem/ ihrem Umfeld die eigenen schändlichen Taten zu verschleiern. Doch wer war nun der Mörder oder die Mörderin von Aurora? Die Auflösung überrascht, und ich verrate nur so viel: Der Gärtner war es nicht!«
  19      0        – geschrieben von Andreas Kück - LESELUST
 
Kommentar vom 29. Oktober 2019 um 7:32 Uhr (Schulnote 3):
» In der südenglischen Stadt New Forest verschwand im Sommer 1983 die erst vierzehnjährige Aurora. bei einem Campingausflug im Wald. Keiner der sechs Jugendlichen aus ihrer Clique konnte sich das rätselhafte Verschwinden erklären. Sie alle waren abends zusammen, haben getrunken und gefeiert. Niemandem ist aufgefallen das die jüngste in der Runde nicht mehr in ihrem Schlafsack war. Eine sofortige großangelegte Suchaktion, die mehrere Wochen dauerte, brachte auch keine Erkenntnisse. Über dreißig Jahre später werden die Überreste einer Leiche in jenem Wald gefunden und Detective Chief Inspector Jonah Sheens ahnt sofort um wen es sich bei der Leiche handeln könnte. Er kennt die Clique noch aus seiner Schulzeit, er war nur ein paar Jahrgangstufen über ihnen und er hat aktiv an der Suche nach der Vermissten teilgenommen. Dieser Fall hat ihn nie ganz losgelassen und er ist sich sicher das ein Mitglied die Wahrheit über Auroras Verbleib kennt. Wer lügt, Brett, Connor, Topaz, Benners, Jojo oder Coralie?


Das Krimidebüt der Schriftstellerin Cytha Lodge setzt sich aus zwei, teilweise parallel verlaufenden Erzählsträngen zusammen. Der Erste beinhaltet die eigentliche Ermittlungsarbeit der Polizei und im Anderen werden die letzten Stunden Auroras aus ihrer Sicht geschildert. Ein komplexer Ermittlungsansatz mit einer Vielzahl beteiligter Personen und hier liegt meines Erachtens auch die größte Schwäche des Krimis, es sind zu viele Personen, die Charakterzeichnung gelingt hier nur eher oberflächlich und wird keiner Figur so richtig gerecht. Der Hauptermittler wirkt daher eher ein wenig hilflos und fehl am Platz. Die „Neue“ im Team ist zu moralistisch und die weiteren Mitglieder eher blass. Ich mache mir gerne, anhand der Beschreibungen ein „ Bild“ von allen Beteiligten, im Fall der ermittelnden Beamten waren mir die Skizzierungen zu dürftig um mir die Person auch bildlich vorstellen zu können. Das gelang der Autorin bei den Jugendlichen schon besser, hier hatte ich jedoch das Problem die Jungen aus der Clique zu identifizieren. Mehrmals verwendet die Autorin mal Spitznamen und mal Klarnamen. Ich bin dadurch oft durcheinander gekommen und wusste nicht von wem eigentlich jetzt die Rede ist. Das größte Manko ist jedoch, dass es fast gar keine Spannungsbögen aus meiner Sicht gibt. Also würde ich, bei dem hier vorliegenden Buch, eher von einem Kriminalroman als einem Thriller ausgehen.

Fazit: Ein interessanter Ansatz der noch nicht völlig ausreichend umgesetzt wurde und dennoch glaube ich, dass sich die Autorin steigern wird.«
  15      0        – geschrieben von anyways
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