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TASCHENBUCH
 
Kommissar Steen ermittelt 4 - Die Tote am Borkumkai
Verfasser: Alfred Bekker (118)
Verlag: Klarant (576)
VÖ: 30. August 2019
Genre: Kriminalroman (6269)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 164 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (1518), Mord (4906), Ostfriesland (428), Schiffe (449), Verdacht (568)
Reihe: Kommissar Steen ermittelt (4)
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Am Borkumkai in Emden wird ein grausiger Fund gemacht: Ein menschlicher Arm hat sich in der Schiffsschraube der Fähre verfangen. Das Team um den Hauptkommissar Steen beginnt mit den Ermittlungen, denn schnell können sie einen Unfall ausschließen. Schon die Identifizierung des Opfers gestaltet sich schwierig, nicht weniger dann die Suche nach dem Motiv. Zunächst steht nur fest, dass das Opfer eine Frau war. Der Kapitän Frauko Willarts gerät in Verdacht. Aber ist er wirklich ein Mörder oder verbirgt er noch ein ganz anderes Geheimnis? Und je mehr die Ermittler um Kommissar Steen über die Tote vom Borkumkai in Ostfriesland herausfinden, desto klarer wird auch, dass dies eine Frau mit vielen Feinden war ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Alfred Bekker gibt es auf seiner Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sie sah ihn stirnrunzelnd an, dann glätteten sich ihre Züge und das schiefe Lächeln kehrte zurück.
     »Du hast ja doch Humor!«, meinte sie.
     »Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher.«
     »Na komm schon, der Witz mit der Waffe war gut.«
     »Das war kein Witz.«
     »Okay, okay, ich sag jetzt immer Kommissar zu dir! In Ordnung, Kommissar?« Sie kicherte. »Das klingt wirklich doof, aber du kennst mich ja: Ich bin für jeden Schiet zu haben.«
     »Ja, das weiß ich«, nickte Steen.
     Sie seufzte. »War eine schöne Zeit damals, findest du nicht auch?«
     »Die einen sagen so, die anderen so.«
     »Ich finde, wir hatten damals alle viel Spaß ...«
     »Wie gesagt …«
     »Ja, ich weiß, Eb… Ich meine natürlich, Kommissar!« Sie kicherte. »Ich hoffe, das war gerade noch rechtzeitig, um der sicheren Hinrichtung durch deine Polizeigewalt zu entgehen!«
     »Du lebst ja noch.«
     »Ich weiß, es ging damals manchmal auf deine Kosten. Aber lustig war es trotzdem und ich glaube, es geht vielen, die damals dabei waren, so wie mir: Wir denken einfach gerne an dich.«
     Steen sah auf die Uhr an seinem Handgelenk.
     Irgendwie war ihm in den letzten Augenblicken der Appetit abhandengekommen. Mareike Willarts! Das war schlimmer als ein Mord! Er atmete tief durch. Aber dieses Durchatmen hatte nichts Befreiendes an sich. Im Gegenteil. Er hatte schon sehr lange nicht mehr an die damalige Zeit gedacht. Niemand nannte ihn Ebbo und ein Lehrer, der die Klasse auf Kosten eines Mitschülers unterhielt, war jemand, von dem Steen dachte, dass er es nicht wert war, dass man sich an ihn erinnerte. Also hatte Steen es tunlichst vermieden und war alles in allem gut damit gefahren. Bis heute, als Mareike Willarts wie ein böser Geist aus einer bösen Vergangenheit aufgetaucht war, um sich dreisterweise auch noch zu ihm an den Frühstückstisch zu setzen.
     Es gab leider kein Gesetz dagegen.
     Vielleicht wird es Zeit, dass man das ändert, dachte Steen.
     Er sah ein zweites Mal auf die Uhr an seinem Handgelenk.
     »Es wird jetzt wirklich Zeit, dass ich zum Dienst komme«, sagte er. Er schob den Teller ein Stück von sich und nahm noch einen Schluck Tee. »Hat mich gefreut, dich wiederzusehen, aber …« Er machte eine Pause nach dem Aber, dem einzigen Wort in diesem Satz, das wohl nicht gelogen war.
     »Du willst gar nicht wissen, was ich in den letzten Jahren so gemacht habe? Du fragst nicht, was mit den anderen so passiert ist und warum ich jetzt wieder hier bin?«
     Mareike Willarts sah Steen in diesem Moment mit einem Blick an, der echte Verblüffung ausdrückte. Nicht amüsierte Überheblichkeit, sondern eine für ihre Verhältnisse richtig authentisch wirkende Verwunderung.
     »Wenn ich das alles hätte wissen wollen«, sagte Steen, »dann wäre ich in der Vergangenheit doch zu euren Klassentreffen gekommen, meinst du nicht auch?«
     »Einige haben dich vermisst.«
     »Ich habe niemanden vermisst«, sagte Steen.
     Der Kommissar winkte eine der Kellnerinnen herbei. Er wollte zahlen.
     »Ich muss schon sagen, du bist ganz schön selbstbezogen!«, redete Mareike Willarts indessen weiter. »Dich interessiert nur, was mit dir selbst los ist, alles andere ist dir egal. Aber vielleicht wird man so, wenn man als piefiger Beamter in einer Polizeistube sitzt und Akten von einer Ecke des Büros in die andere schichtet.«
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