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Die Legende der Assassinen 1 - Uprising
Verfasser: Amy Erin Thyndal (4)
Verlag: Dark Diamonds (153)
VÖ: 29. August 2019
Genre: Fantasy (9972)
Seiten: 242
Themen: Auftragsmörder (342), Gefangenschaft (383), New York City (1204), Rebellion (421), Soldaten (434)
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Erklärung der Bewertungssysteme
**Wenn dein Beschützer zu deinem größten Feind wird**
Esmes Highlight des Tages ist es, jeden Morgen am Eingang des Empire State Building dem Security-Guard mit den Grübchen und den stechend silbernen Augen zu begegnen. Doch Atair ist kein gewöhnlicher Mensch. Von der Regierung geschaffen, gehört er zu einer Gruppe einzigartiger Soldaten, die nur einen einzigen Zweck erfüllen: leben, um zu dienen. Aber sie haben lange genug der Obrigkeit gehorcht! Die Soldaten beginnen eine Rebellion und Esme wird während des Gefechts ausgerechnet von Atair gefangen genommen. Der Mann, von dem sie eigentlich dachte, er würde auch etwas Besonderes in ihr sehen…
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amy Erin Thyndal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amy Erin Thyndal gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dabei habe ich es gar nicht mal so schlecht, denke ich, als ich vor meinem Arbeitsplatz ankomme und den Blick nach oben richte. Das Empire State Building, Wahrzeichen New Yorks (meiner Meinung nach zählt die Freiheitsstatue nicht, Liberty Island ist nicht dasselbe wie New York), ragt über mir so hoch auf, dass ich überhaupt nicht bis zur Spitze blicken kann, so sehr ich mich auch anstrenge. Obwohl es Donnerstagmorgen ist, gehen bereits die ersten Touristen ein und aus, zahlen Unsummen für den Weg zur historischen Aussichtsplattform. Meiner Meinung nach ist es das durchaus wert – der Blick ist unbezahlbar. Der von meinem Büro allerdings auch.
     Nicht nur Touristen strömen an mir vorbei in das Gebäude. Viele, die hier arbeiten, sind Frühaufsteher, und ich erkenne ein paar Gesichter wieder. Fidel vom Filipino Reporter winkt mir zu, als er vorbeigeht, während die Angestellten von Noven Pharmaceuticals den Blick streng auf ihr Mobiltelefon gerichtet halten, vermutlich in Gedanken bereits bei der Arbeit. Ein paar Asiaten der People’s Daily ignorieren mich, während die dunkelhäutige Macy, die bei Turkish Airlines arbeitet, bei meinem Anblick mal wieder die Augen verdreht.
     So findet mich Livy, wie jeden Morgen, und packt mich energisch am Arm, um mich mit sich ins Gebäude zu ziehen.
     »Du musst echt mal damit aufhören, das jeden Tag zu machen. Das ganze Gebäude hält dich für verrückt«, behauptet sie. »Außerdem arbeitest du jetzt schon seit zwei Jahren hier. Du solltest dich inzwischen an den Anblick gewöhnt haben.«
     »Ich glaube, das werde ich nie«, seufze ich verträumt.
     »Wenn du jemals so von einem Mann sprichst, ist er ein glücklicher Kerl«, kommentiert sie.
     Diesmal bin ich es, die die Augen verdreht, doch ich erwidere nichts. Livy hat schon viele Liebesdramen mit mir durchmachen müssen, da sie immer die Erste ist, der ich alles erzähle, und sie hat recht: Noch nie war ich von einem Mann so begeistert wie von meinem Arbeitsplatz. Muss ich erwähnen, dass ich single bin?
     »Guten Morgen«, begrüße ich den Asset, der am Eingang zu den Fahrstuhlräumen steht, meine Schlüsselkarte prüft und mit meinem Aussehen abgleicht. Wie immer habe ich den Weg ganz rechts gewählt, um von dem gut aussehenden, dunkelhaarigen Asset kontrolliert zu werden, der sich wie jeden Tag an seinen Kollegen vorbeidrängelt, um sich um mich zu kümmern, und mich anlächelt. Beim Anblick seines Grinsens und der unwiderstehlichen Grübchen werden mir wie so häufig die Knie weich. Der Ausdruck in seinen silbernen Augen lässt mich innerlich schmelzen.
     Wieso kann ich keinen Mann finden, der so gut aussieht?
     Livy schüttelt nur den Kopf, als wir nebeneinander durch die Ganzkörperscanner schreiten und dahinter von unseren jeweiligen Assets auf nicht vorhandene Waffen abgetastet werden, sie mit einem genervten, ich mit einem sehr zufriedenen Gesichtsausdruck. Wie immer ist mein Asset sehr gründlich, was ich ehrlich gesagt alles andere als unangenehm finde. Nur der Gedanke daran, dass er vermutlich einige Frauen in diesem Gebäude so zuvorkommend behandelt, mindert das Gefühl ein wenig.
     »Ich wünsche einen schönen Tag«, meint der Asset schließlich und lächelt wieder mit Grübchen, sodass ich alle Gedanken an andere Frauen vergesse und innerlich wohlig aufseufze.
     »Ebenfalls«, hauche ich zurück. Livy kichert, als wir gemeinsam in den Aufzug steigen.
     »Ich nehme das von vorhin zurück. Ein Mann wäre noch glücklicher, wenn du ihn so behandelst wie diesen Asset«, meint sie schmunzelnd. »Zu schade, dass er kein Mensch ist.«
     »Wenn ich so einen gut aussehenden Mann kennenlerne, bist du die Erste, die es erfährt«, entgegne ich. »Und ich meine, eine Frau muss sich doch auch mal etwas gönnen. Wenn ich schon so glücklich in den Tag starten darf, muss ich das auch nutzen, Asset hin oder her.«
     »Wie du meinst. Ich finde es trotzdem seltsam, dass du auf so ein komisches Wesen stehen kannst.«
     Ich versetze ihr einen spielerischen Schlag.
     »Wie kann man nicht auf ihn stehen?«, will ich wissen. »Hast du diese Augen gesehen? Nicht grau, sondern silbern funkelnd. Und diese Muskeln! Diese Grübchen!«
     »Nicht zu vergessen die scharfen Klauen und Zähne«, erwidert Livy trocken.
     »Du bist total oberflächlich«, betone ich, obwohl ich gerade noch ich diejenige war, die die äußerlichen Vorzüge des Assets angepriesen hat.
     Sie schweigt und ich richte meinen Blick auf die Anzeigetafel des Aufzugs, auf der ich das aktuelle Stockwerk ablesen kann. Noch befinden wir uns im ersten Stock und warten auf die anderen Mitarbeiter, von denen ich trotz der zwei Jahre Arbeitserfahrung hier nur einen winzigen Bruchteil kenne. Ein paar Gesichter kommen mir bekannt vor, als sich der Aufzug füllt. Die violetten Haare einer Büroangestellten habe ich bereits einmal gesehen, auch die orangefarbene Kurzhaarfrisur eines dunkelhäutigen Afrikaners. Ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner hier mich kennt – mit meinen langweiligen schwarzen Haaren und der hellen Haut habe ich kaum Wiedererkennungswert. Wenn, dann bemerken sie mich nur als das Mädchen, das die ganze Zeit mit der schönen Olivia herumhängt.
     Endlich schließen sich die goldenen Türen des Aufzugs, bevor er an Fahrt aufnimmt. Wir sind so schnell, dass ich das Gefühl habe, meine Füße gegen den Boden zu stemmen, und in der Animation an den Aufzugwänden, welche die Außenwelt zeigt, sehe ich die immer kleiner werdenden Menschen und Straßen New Yorks. Als wir schließlich im sechzigsten Stock abbremsen, spüre ich für einen Moment Schwerelosigkeit.
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