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TASCHENBUCH
 
Ein Fall für Gretje Blom 3 - Inselrache
Verfasser: Rita Roth (10)
Verlag: Klarant (576)
VÖ: 29. August 2019
Genre: Kriminalroman (6274)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 148 (Kindle-Version)
Themen: Erpressung (232), Inseln (1366), Leichen (1659), Ostfriesland (428), Rache (1621)
Reihe: Friesenrose / Ein Fall für Gretje Blom (3)
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In den Dünen der ostfriesischen Insel Norderney wird die Leiche eines Mannes gefunden. Woher stammt das viele Geld, das Till Lorenzen bei sich hatte? Die Privatermittlerin Gretje Blom ist misstrauisch und beginnt nachzuforschen. Der Tote war allgemein beliebt und schien ein ganz normaler Urlauber zu sein. Während ihrer Recherchen macht sie eine brisante Entdeckung: Weil Till Lorenzen ständig in Geldnöten war, schreckte er nicht mehr vor einer Erpressung zurück. Hat sein Opfer ihn aus Rache getötet? Gretje muss sich schnell entscheiden, welchen Ermittlungsansatz sie verfolgen will, denn ansonsten werden weitere schreckliche Morde auf Norderney geschehen. Die Zeit läuft gegen sie …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Rita Roth gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Gretje musste nun doch ein wenig grinsen. Piet versuchte, Onno Fokken zu imitieren, obwohl in Anbetracht der ernsten Lage etwas mehr Anstand angebracht gewesen wäre.
     Breitbeinig stellte er sich vor sie hin und rieb sich über seinen Bauch, der mit Onnos Kugel, die er vorzugsweise unter blaugeringelten Shirts verpackte, nicht mithalten konnte.
     »Lass die Späßken! Das ist ’ne todernste Angelegenheit. Und das hier, das habe ich nur in Sicherheit gebracht, weil der Wind das sonst weggepustet hätte«, rechtfertigte sie ihre Tat. »Und der da, der ist nicht einfach tot umgekippt! Das ist hiermit ...«, sie wedelte wieder mit dem Umschlag, »ja wohl auch klar.«
     Mit zittrigen Fingern öffnete sie ihn. »Fünftausend!«, flüsterte sie Piet zu und holte zum Beweis einen Hunderter nach dem anderen heraus.
     »Du heiliger Klabautermann!« Piets Augen wurden mit jedem Schein größer. Er schnappte sich den Umschlag und zählte selber noch einmal nach. »Wir müssen sofort die Polizei rufen!«
     »Jau. Wird erledigt!« Gretje nahm ihr Smartphone zur Hand und suchte die private Nummer des Inselpolizisten heraus. Sie gehörte zu den wenigen Personen, die ihn jederzeit anrufen durften. Sie wedelte noch einmal mit dem Umschlag und flüsterte: »Was meinst du Piet ...? Haben wir uns nicht einen kleinen Finderlohn verdient?«
     Nach einem sprachlosen Moment, den Piet brauchte, um seine Schnappatmung unter Kontrolle zu bekommen, wetterte er: »Du willst doch von dem Geld nichts verschwinden lassen? Gretje!!! In dir stecken ja ungeahnte kriminelle Energien! Mannomann! Los jetzt, ruf unsern Inselsheriff an! Der wird sich freuen, wieder von dir zu hören. Oder soll ich mit ihm telefonieren?«

     Wie selbstverständlich ließ Gretje ihren Fund wieder zurück in ihren Beutel verschwinden. Sie wählte Jan Bergs Nummer und meldete: »Mord in den Dünen! Toter Mann um die vierzig! Und eine verendete Möwe! Alter unbekannt!«
     »Spinnst du schon wieder Seemannsgarn, oder was ist los?«, polterte die Amtsperson am anderen Ende der Leitung.
     »Gretje, ich freu mich echt, dass du wieder auf der Insel bist, es wäre mir aber lieber, wenn du auf einen Tee zu mir in den Kleingarten kommst und mich nicht mit makabren Witzen erschreckst.« Ein verärgertes Schnauben folgte ihrer Hiobsbotschaft.
     »Herr Hauptkommissar Jan Berg«, brüllte Gretje nun ungehalten, »bei Mord hört der Spaß auf! Hier liegt wirklich einer, der keinen Piep mehr von sich gibt. – Aber keine Angst, Blut ist nicht zu sehen! Nun komm endlich deiner Pflicht nach und beweg deinen Hintern hierher.«
     »Wenn das man keine Beamtenbeleidigung ist«, kommentierte Piet den letzten Satz.
     »He, he! Nicht so unverschämt. Ich komme ja! Mache mich sofort auf den Weg! Wo seid ihr überhaupt? Und eins sag ich dir: Fass bloß nix an, Gretje! Das ist ein Tatort und das ist jetzt eine polizeiliche Anweisung!«
     Gretje gab ihm die Lage durch und versicherte ihm, nichts anzustellen, außer Fotografieren und Tatortsicherung. Piet mischte sich aus dem Hintergrund ein, er versprach, dafür zu sorgen, dass sie nicht mit eigenwilligen Ermittlungen anfing.
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