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Schwimmen Tote immer oben?
Verfasser: Michael Tsokos (12)
Verlag: Droemer (472)
VÖ: 2. September 2019
Genre: Sachbuch (2137)
Seiten: 176 (Broschierte Version), 177 (Kindle-Version)
Themen: Irrtümer (28), Rechtsmedizin (23)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2019 nominieren
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. September 2019 um 19:25 Uhr (Schulnote 1):
» In seinem neuen Sachbuch beschäftigt sich Michael Tsokos mit häufigen Klischees und Irrtümern der Rechtsmedizin, wie sie oft aus Fernseh-Krimis und Serien wie CSi und ähnlichen bekannt sind.
Außerdem gibt er Einblicke in die Arbeit in der Rechtsmedizin und stellt auch hier Irrtümer richtig bzw. klärt falsche Vorstellungen auf und verblüfft mit interessanten Zahlen und Fakten.

Für mich war dies das erste Sachbuch, das ich von Michael Tsokos zu diesem Thema gelesen habe.
Da ich leidenschaftlich gerne Krimis und Krimi-Serien im Fernsehen schaue und natürlich auch entsprechende Bücher lese, hat mich natürlich interessiert, welche Irrtümer hier aufgeklärt bzw. richtig gestellt werden.
Jetzt nach der Lektüre weiß ich, dass sich Krimi- und Drehbuchautoren vielerlei Kniffe bedienen, um die Dramaturgie zu steigern.

Mit insgesamt 30 solcher Irrtümer beschäftigt sich Michael Tsokos in diesem Buch.
Da geht es um Wasserleichen und ob diese tatsächlich immer auf dem Rücken an der Wasseroberfläche treiben, um den Unterschied von Stich- und Schnittverletzungen sowie dem Unterschied zwischen Ein- und Ausschussverletzung, mumifizierte Leichname oder ob der Polizeiermittler und der Rechtsmediziner tatsächlich ein festes Team sind, ähnlich Boerne und Thiel aus dem beliebten Münster-Tatort.

„Wir sind nicht der viel zitierte »Anwalt der Toten« oder »Detektiv in Weiß«, aber wir wissen alles, können alles, und kommen doch leider immer zu spät…
(Zitat, Seite 24)

Tsokos gibt aber auch interessante Einblicke in die tägliche Arbeit im Obduktionssaal, erklärt neue Entwicklungen in der Rechtsmedizin und Forensik und erläutert den Respekt vor den Verstorbenen, den er bei seiner Arbeit nie aus den Augen verliert.
Es gibt eine Menge medizinische Details zu Todesursachen und auch das Mysterium Scheintod macht Tsokos zum Thema.

Als das erklärt er sehr informativ, sogar unterhaltsam und vor allem so, dass jeder Laie es verstehen und nachvollziehen kann.
Das hat mir außerordentlich gut gefallen und die Lektüre trotz des eher tragischen Themas zum Vergnügen gemacht.
Die einzelnen Kapitel sind mit Zeichnungen zum jeweiligen Thema versehen, die nicht nur gut gelungen sind sondern auch viel schwarzen Humor zeigen. Das ist eine wunderbare Ergänzung, die das ganze Buch auflockert.

Dieses Buch sollten Krimi-, Thriller und Drehbuchautoren gelesen haben, denn dann würden viele Fehler nicht entstehen, auch wenn sie vielleicht aus dramaturgischen Gründen trotzdem gemacht würden.
Tsokos zieht bei seinen Erläuterungen auch immer wieder Vergleiche zu bekannten Fernseh-Krimis und klärt auf, was falsch ist aber auch, warum oft zu diesen „Tricks“ gegriffen wird.

Mich hat das Buch begeistert, denn es zeigt informativ, packend und spannend mit viel Hintergrundwissen die Realität in der Arbeit der Gerichtsmedizin.
Auch wenn man mit diesem Wissen im Alltag sicherlich nicht viel anfangen kann, haben mich diese vielen Informationen fasziniert.
Und ganz wichtig: Die Freude, Krimis zu lesen oder im Fernsehen anzuschauen ist durch dieses Buch nicht verloren gegangen!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  14      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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