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Köhler und Wolter ermitteln 6 - Nordseefalle
Verfasser: Sina Jorritsma (24)
Verlag: Klarant (576)
VÖ: 28. August 2019
Genre: Kriminalroman (6274)
Seiten: 125
Themen: Falle (165), Kommissare (1519), Mord (4909), Nordsee (247), Ostfriesland (428), Reporter (223)
Reihe: Köhler und Wolter ermitteln (6)
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Nur einen Tag nach seiner Rückkehr ins ostfriesische Norddeich liegt der entlassene Häftling Raik Meggers erstochen im Haus seiner Ex-Frau. Offensichtlich wurde ihm eine tödliche Falle gestellt, denn am Tatort sind keinerlei Kampfspuren zu entdecken. Raik wollte der Kriminalreporterin Dortje Brannum am nächsten Tag seine Geschichte erzählen, doch dazu kam es nicht mehr. Geschah der Mord, um zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt? Und was ist damals vor Raiks Verurteilung in dem idyllischen Nordseeort wirklich geschehen? Die Kommissare Torsten Köhler und Gerrit Wolter von der Kripo Norden nehmen das Umfeld von Raiks Ex-Frau Svea ins Visier. Dabei stoßen sie nicht nur auf ein skrupelloses Verbrecher-Duo aus Bremen, sondern auch auf eine wertvolle gestohlene Münzsammlung …
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Jorritsma gibt es bei Facebook.
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     »Sicher, grüß Ubbo von uns. Und ich hoffe, dass wir uns nicht so schnell dienstlich wiedersehen.«
     Mit diesen Worten verabschiedete Wolter Meggers. Köhler schaute dem Mann nachdenklich hinterher, als er Richtung Robbenstraße davonging.
     »Dieser Bursche ist schwer einzuschätzen«, meinte der ehemalige BKA-Zielfahnder. »Er hat sich ja sehr kooperativ verhalten, das kann aber auch Show gewesen sein.«
     »Raik hat sich kaum verändert, er ist höchstens etwas ernster geworden. Und muskulöser.«
     »Glaubst du, dass wir etwas bewirken konnten, Gerrit?«
     »Das will ich hoffen. Falls er Sperenzchen macht, kann Svea immer noch ein Kontaktverbot erwirken.«
     Die Kommissare kehrten zur Dienststelle zurück und widmeten sich anderen Aufgaben. Der Rest des Tages verging mit Routinearbeiten sowie einem Verhör. Der Verdächtige hatte einen dilettantischen Erpressungsversuch an seinem Schwiegervater unternommen. Die Ermittler benötigten keine Stunde, um ihn zu durchschauen, und nach weiteren dreißig Minuten hatten sie ein Geständnis.
     Köhler war froh darüber, dass es wirklich intelligente und raffinierte Ganoven oft nur im Krimi gab. Es war den naiven Verbrechern zu verdanken, dass manche Fälle sich noch am selben Tag erfolgreich abschließen ließen.
     Entsprechend gut war Köhlers Stimmung, als er abends in seine Wohnung zurückkehrte. Ein verführerischer Duft nach Basilikum und Tomaten empfing ihn. Seine Freundin Dortje Brannum hatte zwar noch eine eigene Bude, lebte aber die meiste Zeit bei ihm.

     »Du kochst?«, neckte er sie. »Hat das Friesenblatt seine Kriminalreporterin gefeuert? Bist du auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld?«
     »Du bist nicht witzig, Torsten«, lachte Dortje und gab ihm einen Kuss. »Nein, ich hatte einfach mal wieder Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Es gibt Spaghetti mit Tomaten-Champignon-Sauce. Und wenn alles so läuft, wie ich mir es vorstelle, wird mein Chef mich nicht nur in der Redaktion behalten, sondern mir auch noch eine Gehaltserhöhung genehmigen.«
     »Das würde mich für dich freuen«, erwiderte Köhler und öffnete eine Weißweinflasche. »Also hast du einen Artikel geschrieben, der eine Menge Staub aufwirbelt?«
     »Noch nicht!«, räumte Dortje ein. »Aber ich werde morgen einen Informanten treffen. Und wenn er sich nicht als Windei erweist, wird diese Story deutschlandweit durch die Decke gehen.«
     Köhler schmunzelte. Er wusste, dass seine blonde Freundin sehr leicht zu begeistern war. Ihre Reportagen hatten allerdings stets Hand und Fuß, sie verstand sich auf Recherchen. Und trotz ihrer manchmal chaotischen Art schrieb sie nichts, was sich nicht beweisen ließ.
     Dortje trug das Essen auf, die beiden tranken Wein und plauderten über Gott und die Welt. Später wuschen sie gemeinsam ab. Köhler war gespannt, was für eine Geschichte die Kriminalreporterin wieder ausgegraben hatte. Aber da sie ihren Beruf genauso ernst nahm wie er den seinen, gab sie ihre Quellen normalerweise nicht preis.

Das Telefon schreckte Köhler aus dem Tiefschlaf. Er schaute auf die Leuchtziffern seines Weckers. Es war ein Uhr sieben morgens. Dortje presste fluchend das Kopfkissen gegen ihre Ohren. Der Kommissar tastete nach dem Telefonhörer und nahm ihn ab. Wolter war am Apparat. Er klang aufgeregt, jedenfalls für ostfriesische Verhältnisse.
     »Moin, entschuldige die frühe Störung. Kann ich dich gleich abholen? Wir haben eine Leiche.«
     Köhler spürte, wie sich sein Magen umdrehte.
     »In der Prielstraße?«, mutmaßte er.
     »Ja, im Haus von Svea Tauber.«
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