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Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
Verfasser: Stuart Turton (1)
Verlag: Heyne (2817) und Klett-Cotta (262)
VÖ: 24. August 2019
Genre: Kriminalroman (7093) und Mystery-Roman (352)
Seiten: 605 (Gebundene Version), 608 (Kindle Edition)
Themen: Ball (77), Mord (5538), Tod (1050)
Charts: Einstieg am 30. August 2019
Zuletzt dabei am 7. September 2019
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (11)     Blogger (5)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. November 2019 um 21:15 Uhr:
» Merkwürdig und geheimnisvoll

Die Inhaltsangabe dieses Buches machte mich neugierig. Was ist das für eine Geschichte? Der Protagonist erwacht im Körper von Sebastian Bell. Er kann sich an so gar nichts erinnern. Noch merkwürdiger wird es, als eine ihm unbekannte Person in einem Pestkostüm an ihn herantritt und ihn über seine Aufgabe informiert. Er soll den Tod von Evelyne Hardcastle verhindern. Dazu hat er acht Tage Zeit. Für die Lösung dieser Aufgabe wird er in verschiedene Körper der mitspielenden Figuren schlüpfen, umso des Rätsels Lösung näher zu kommen.

Also es war auf keinen Fall ein Abklatsch von "und täglich grüßt das Murmeltier", das wäre zu einfach gewesen. Der Protagonist und auch ich hatten am Anfang ganz schön zu tun, um in dieser Geschichte anzukommen. Das Zurechtfinden wurde dem Leser zudem noch viel schwerer gemacht, da wir beim Lesen auch Zeitsprünge rückwärts machten. Oh, oh das war nicht leicht zu lesen. Aber es hat mich dann doch interessiert, warum und aus welchem Grund Evelyn Hardcastle sterben musste. Das konnte ich ja in den einzelnen Tagen aus den verschiedensten Perspektiven mit verfolgen. Jeder dieser mehrfach wechselnden Hauptpersonen war dann auch noch in seinen Handlungen und Äußerungen komplett anders. Das machte es dem Protagonisten nicht leicht. In der Mitte des Buches fragte auch ich mich dann, ob es Sinn hat, das Buch zu beenden? Gut dass ich es doch zu Ende gelesen habe. Denn plötzlich veränderte sich alles. Der Protagonist begriff die Zusammenhänge und damit ich auch. Aber das Ende war dann noch einmal ganz besonders geschickt gelöst und sorgte bei mir für eine Überraschung.

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch empfehlen würde. Schaut euch andere Rezensionen an. Die Meinungen gehen gerade bei diesem Buch weit auseinander. Das ist von hervorragend, bis abgrundtief schlecht alles dabei.

Ich empfehle es eingeschränkt. Wer mit diesem Buch beginnt, sollte sich einfach viel Zeit nehmen und hintereinander weg lesen, das macht es vielleicht leichter. Von mir gibt es auf Grund des absolut gelungenen Endes dann doch verdiente drei Lesesterne.«
  18      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 16. Oktober 2019 um 9:26 Uhr (Schulnote 1):
» Mörderische Variante des täglich wiederkehrenden Murmeltieres

Eine rauschende Ballnacht soll es werden, als Familie Hardcastle auf ihr Anwesen Blackheath einlädt. Doch die Hintergründe dazu sind bitter: Vor einigen Jahren wurde der Sohn des Hauses tot aufgefunden, die Eltern gaben der Tochter die Schuld, die danach auf ein französisches Internat gebracht wurde. Nun soll ihre erzwungene Verlobung stattfinden, genau am Jahrestag des ermordeten Jungen. Doch der Abend endet mit dem Mord an ihr, inszeniert als Selbstmord. Aiden Bishop soll herausfinden, wer daran Schuld trägt, und dafür wiederholt sich in einer unendlichen Schleife immer wieder dieser Tag, den er täglich im Körper eines anderen Gastes verbringt. Erst wenn es ihm gelingt, den Mörder zu finden, wird sich diese Schleife auflösen und er kann in sein eigenes Leben zurück.

Der Autor Stuart Turton hat sich eine mörderische Variante des täglich wiederkehrenden Murmeltieres einfallen lassen. Indem Aiden Bishop immer wieder den Körper wechselt, kommen immer wieder neue Aspekte des Mordes ans Tageslicht. Dabei muss Bishop vorsichtig sein, wem er vertrauen kann, denn es gibt Gegner, die diese Auflösung mit allen Mitteln verhindern wollen. Das lässt eine düstere Atmosphäre entstehen und heizt die Spannung zusätzlich an. Sehr gelungen finde ich, wie die Personen ausgearbeitet wurden, so dass die Geschichte äußerst authentisch wirkt. Die Auflösung kommt äußerst überraschend, mit keinem Gedanken hätte ich diese erraten können, doch das passt zu diesem verschachtelten Buch, das mit jeder gelesenen Seite mehr fasziniert. Dennoch ist die Geschichte nicht ganz einfach zu lesen, so mancher wird davon vermutlich enttäuscht sein. Wer jedoch dabeibleibt, wird mit einer äußerst spannenden Variante eines Krimis im Gewand des täglich wiederkehrenden Murmeltieres beschenkt.

Mich hat das Buch gut fesseln und unterhalten können, deshalb empfehle ich es gerne weiter und vergebe alle fünf möglichen Sterne.«
  17      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 2. Oktober 2019 um 21:08 Uhr (Schulnote 1):
» Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle, Kriminalroman von Stuart Turton, E-book 482 Seiten, Tropen bei Klett-Cotta.
Das rätselhafte Geschehen rund um den Maskenball auf Blackheath.
Familie Hardcastle lädt zu einem Maskenball auf das heruntergekommene Anwesen Blackheath. Am Ende des Abends wird Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses sterben. Bis der wahre Mörder enttarnt ist, wird sich das Geschehen immer wiederholen, nur einer der Anwesenden weiß mehr als alle anderen Aiden Bishop, der diesen verhängnisvollen Tag immer wieder im Körper einer anderen Person erlebt. Ihn erreicht eine seltsame Nachricht: „Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus.“
Ein Kriminalroman der etwas anderen Art im Whodunnit-Stil, aufgeteilt in 60 Kapitel. Der Autor lässt den Protagonisten aus der Ich-Perspektive die Geschichte schildern, da es sich bei der Hauptfigur um eine Person mit verschiedenen Wirten handelt, ist diese Erzählform hervorragend gewählt. Jederzeit ist der Leser somit ganz nah dran am Geschehen. Die Erzählweise ist flüssig und herrlich bildmalerisch. Sätze wie: „Am oberen Ende der Stufen empfängt uns eine alte Standuhr, deren Räderwerk vom Rost zerfressen ist und auf deren reglosen Pendel die Sekunden zu Staub zerfallen. S.15 oder „Ein paar Krähen, die aus den Bäumen aufflattern und die Luft mit ihren Flügelschlägen zersplittern. S.9 haben mir gut gefallen und das Setting in meinem Kopf entstehen lassen. Die einzelnen Tage in den jeweiligen Körpern sind durchgehend erzählt, jedoch sind einige der Wirte in mehreren Abschnitte dazwischen platziert. Am Anfang des Buches, befindet sich die gedruckte Einladung zum Maskenball, mit den geladenen Gästen und eine Aufstellung von anwesendem Personal. Dies war äußerst hilfreich, da durch die vielen handelnden und wechselnden Personen der Plot sowieso schon sehr unübersichtlich war.
Dieses Buch hat mich sehr gefordert, als schnelle Unterhaltungslektüre ist es ungeeignet. Es ist anstrengend den Überblick zu behalten, am Anfang fühlte ich mich hilflos und verloren in der Geschichte. Mehr Fragen als Antworten haben sich aufgetan und nicht alle Fragen wurden für mich befriedigend beantwortet. Wodurch und wie Bishop überhaupt auf Blackheath kommen konnte hat sich mir z.B. nicht wirklich erschlossen. Als ich mich an den „Täglich grüßt das Murmeltier-Modus“ gewöhnt hatte, habe ich gerne mit ermittelt, da war die Spannung auch sehr hoch. Je mehr Wirte der Protagonist jedoch durchlebte desto verworrener wurde der Plot. Die Auflösung des Falls und das Ende sind für mich an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig. Schade. Es war interessant, sich auf einen Krimi in diesem etwas anderen Stil einzulassen, doch es war harte Arbeit und ist mir als Freizeitvergnügen zu anstrengend. Eine Liste der Personen und Vorfälle neben der Lektüre zu führen übersteigt mein Verständnis von „Lesevergnügen“. Interessant waren die verschiedenen „Gastgeber“ des Protagonisten, die Charakterisierung der Wirte hat Turton perfekt hinbekommen, sie erlauben dem Leser einen Perspektivenwechsel in der Geschichte. Die Einschränkungen und auch Fähigkeiten der Wirte sind sehr deutlich dargestellt worden, das fand ich toll. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch begeisterte Leser finden wird, auch ich fühlte mich über weite Abschnitte gut unterhalten. Gruselig, phantastisch, spannend und keinesfalls langweilig. Deshalb möchte ich es auch gerne empfehlen, vielleicht war für mich gerade nicht der richtige Zeitpunkt für das Werk. Von mir Note drei«
  17      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 13. September 2019 um 16:47 Uhr (Schulnote 2):
» Auf dem Anwesen Blackheath feiert die Familie einen Makenball, bei dem am Ende des Tages die Tochter des Hauses, Evelyn stirbt.
Aiden Bishop, soll den Mord an ihr aufklären, nur so kann er Blackheath verlassen. Denn den Balltag erlebt Aiden immer wieder von vorne und jeden Abend stirbt Evelyn. Aber Aiden erlebt den Tag nicht als er selbst sondern jeden Tag erwacht er in einem anderen Körper und muss sich auf die Suche nach dem Mörder machen. Dabei wird schnell klar dass er nicht alleine auf der Suche nach dem Mörder ist und er einen Feind hat der mit allen Mitteln verhindern will das er Blackheath verlassen kann.

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle stammt aus der Feder von Stuart Turton.

Ein Krimi, bei dem der „Ermittler“ den Todestag des Opfers immer wieder in anderer Gestalt neu erlebt, sprach mich direkt an, denn es war mal was ganz anderes.

Blackheath ist ein Anwesen, bei dem der wirklich gut die Stimmung die das Gemäuer auslöst eingefangen hat und man als Leser ein gutes Bild davon machen konnte. Schon das Anwesen sorgte für eine geheimnisvolle bis leicht gruselige Stimmung was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Unterstützt wurde dies noch durch die Helfer und Gegner von Aiden, durch die eine zusätzliche geheimnisvolle Atmosphäre entstand.

Die einzelnen Wirte waren in ihren Charakteren sehr unterschiedlich und dominierten oft das Denken und Handeln, Aiden als eigenständige Persönlichkeit kommt für mich dabei fast ein wenig zu kurz, denn er bleibt dadurch schwer fassbar.

Der Krimi braucht viel Aufmerksamkeit beim Lesen, denn die Geschichte ist verworren und durch die Wirte auch durcheinander. Leider gestalten sich die Ermittlungen ein klein wenig zäh, und dadurch das bestimmte Ereignisse ja durch die vorherigen Tage bekannt war, stellte sich auch manchmal ein kleines Gefühl der Länge bei mir ein.

Die für mich unterschwellig spürbare Spannung nahm im letzten Drittel deutlich zu und konnten mich dann auch richtig fesseln, den die Ermittlungen schreiten voran, Aiden kann die einzelnen Informationen zusammensetzen und als Leser bekommt man langsam ein Bild der tatsächlichen Ereignisse um dann aber im Finale noch mal wirklich überrascht zu werden.

Mein Fazit:

Für mich lebt das Buch vor allem durch seine Atmosphäre und der Idee des sich immer wiederholenden Tages, die Spannung konnte mich trotz kleiner gefühlter Längen für sich einnehmen und vor allem mit der eigentlichen Auflösung konnte es bei mir punkten.«
  12      0        – geschrieben von Tanjas Bücherwelt
 
Kommentar vom 6. September 2019 um 19:36 Uhr:
» Mord mit Hindernissen

Das Cover führt mit der Freitreppe gekonnt in die gehobene Gesellschaftsschicht der Familie Hardcastel ein.
Der Titel verrät, dass es sich um ein unnatürliches Mysterium handeln muss.
Man erfährt im Klappentext, warum Aiden jeden Tag als ein anderer Mensch erleben muss, denn nur so wird es ihm gelingen, den Mord an Evelyn Hardcastel, der Tochter des Hauses, aufzuklären. Der Text ist im Präsens geschrieben und sehr flüssig zu lesen.
Der Leser wird perfekt auf einen britischen Landsitz versetzt, der langsam verfällt.
Da sich dort der Mord an Evelyn Hardcastel ereignet hat, kehrt die Familie nicht oft zurück, nur zu dessen Jahrestag, als viele vornehme Personen ein rauschendes Fest feiern.
Das Szenario lässt die Atmosphäre diverser Hitchcock Krimis wieder auferstehen. Allerdings wird dem Leser einiges an Konzentration abverlangt, denn in den 600 Seiten treten viele Personen auf und die Handlung ist mit sehr zahlreichen Details gewürzt. Aber die Charaktere sind wirklich gut porträtiert und deren Entwicklung ist faszinierend, besonders die der Protagonisten. Der Spannungsaufbau ist perfekt. Also ein gelungener Krimi, den ich sehr weiterempfehlen kann.«
  8      0        – geschrieben von rosenfreund
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