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Erebos 2
Verfasser: Ursula Poznanski (26)
Verlag: Loewe (410)
VÖ: 14. August 2019
Genre: Jugendliteratur (5927) und Thriller (5781)
Seiten: 512
Themen: Apps / Software (32), Computerspiele (72), Kontrolle (62), Mobiltelefone (45), Überwachung (25)
Reihe: Erebos (2)
Charts: Einstieg am 18. August 2019
Höchste Platzierung (7) am 19. August 2019
Zuletzt dabei am 18. September 2019
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,10 (78%)
auf Basis von fünf Bloggern
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18mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 59 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Eine Menge Jahre sind inzwischen verstrichen, seitdem Autorin Ursula Poznanski in ihrem Roman »Erebos« - Achtung, Spoiler - einen Softwareentwickler dazu brachte, sich mit Hilfe eines Computerspiels auf einen ganz besonderen Rachefeldzug zu begeben. Jahrelang wollte die Autorin nichts von einer Fortsetzung wissen, schließlich hat sie aber dann doch eine geschrieben. So tauchte dann im Loewe Verlag vor wenigen Wochen eben »Erebps 2« auf, und binnen kurzer Zeit schaffte es das Werk bis an die Spitze der Hardcover-Bestsellerliste des Spiegels, wo es zwei Wochen hintereinander verweilte. Das Buch ist 512 Seiten stark und kostet 19,95 Euro, für 14,99 Euro kann man es im Digitalformat lesen. Eine Hörbuchausgabe mit einer Laufzeit von 15:15 Stunden wurde von Jens Wawrczeck eingelesen, der einst auch für die Vertonung des ersten Teils verantwortlich war. Jens Wawrczeck kennen Hörspielfans als die Stimme des Peter Shaw von den drei Fragezeichen, Fernsehzuschauer kennen sein Organ vermutlich vor allem durch seine Synchronarbeit für Patton Oswalt.

Nicht nur seit dem Erscheinen des ersten Erebos-Romans ist ein knappes Jahrzehnt verstrichen, auch die Story selbst spielt sich zehn Jahre nach den Ereignissen des ersten Bandes ab. Im Mittelpunkt des Ganzen steht einmal mehr Nick Dunmore, der nun jedoch kein Schüler mehr ist, sondern ein Student, der sich sein Studium durch Fotografier-Aufträge finanziert. Während einer Autofahrt erscheint auf seinem Smartphone urplötzlich das Erebos-Symbol, der einst auf seinem Desktop geprangt hatte. Es vergeht nur wenig Zeit, schon steckt Nick wieder mitten drin im Geschehen ... dieses Mal jedoch nicht freiwillig, sondern sofort unter Zwang, den Befehlen des Spiels Folge zu leisten. Und Erebos hat sich weiterentwickelt, macht sich auf allen technischen Geräten breit und nutzt sämtliche technischen Möglichkeiten aus, die sich in der Zwischenzeit ergeben haben, um Personen zu überwachen und zu manipulieren. Das Motiv des Spiels - oder desjenigen, der dahintersteckt -, ist dabei einmal mehr unklar.

Da inzwischen schon eine Menge Wasser die Themse heruntergeflossen ist, wird man sich als Leser vielleicht nicht mehr an jedes Detail aus dem ersten Band erinnern können, dennoch fällt der Einstieg in das Buch leicht, da man das Grundprinzip definitiv noch im Kopf haben dürfte, und bei Nick & Co. haben sich die Lebensumstände so sehr geändert, dass es nicht mehr nötig ist, sämtliche Informationen von damals noch beisammen zu haben. Hinzu kommt, dass man von der Autorin immer auf gelungene Weise an das »erinnert« wird, was man wissen muss. Der eigentliche Kern des Ganzen, die Verquickung von Spielgeschehen und Aufgaben in der realen Welt einerseits, der dafür vom Spiel aufgebaute Druck andererseits, funktionieren damals wie heute ganz hervorragend. Die dahintersteckende Idee ist immer noch absolut einzigartig und unverbraucht, und der technische Fortschritt und die daraus resultierenden Machtpotenziale des erpresserischen Spiels haben dem Ganzen eine zusätzliche Frischzellenkur verpasst. Dass das Ganze mit Schwung erzählt wird, muss man fast nicht mehr dazusagen, und auch die neu hinzugekommenen Personen ordnen sich prima in das bisherige Gefüge ein.

Einen gewissen Knackpunkt gibt es dann aber doch beim Lesen: In der Natur des Spieles liegt es ja, die Akteure im Unklaren darüber zu lassen, was sie da eigentlich - insbesondere im »richtigen Leben« - fabrizieren sollen. Da sich dieses Mal erst ganz am Ende erschließt, worauf die Sache abzielt, wirken die Aufträge & Co. auch für den Leser im Laufe der Geschichte immer konfuser und zusammenhangloser. Letztlich ergibt das Ganze Sinn - zumindest in gewissem Maße, denn so viel sei gesagt: Es hätte simplere Methoden gegeben, die Ziele zu erreichen, als eine ausgefeilte künstliche Intelligenz dazu zu bringen, wochenlang Dutzende Menschen zu erpressen und fernzusteuern. So oder so ist man zwischenzeitlich aber schon ein wenig am Schwimmen, dem Ganzen zu folgen und Logiken zu erkennen. Am Unterhaltungsfaktor des Romans ändert das jedoch wenig. »Erebos 2« ist wie sein Vorgänger ein gelungener Roman, und wer schon das erste Buch gut fand, der kann auch dieses Mal bedenkenlos wieder zugreifen.
– geschrieben am 8. September 2019 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz