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TASCHENBUCH
 
Wenn Apfelbäume sprechen könnten
Verfasser: Lisa Torberg (23)
Verlag: Eigenverlag (14837)
VÖ: 31. Juli 2019
Genre: Romantische Literatur (18497)
Seiten: 212 (Kindle Edition), 264 (Taschenbuch-Version)
Themen: Äpfel (8), Ernte (3), Filme (128), Geheimnisse (3815), Südtirol (62)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Liesi Thaler lebt mit ihrer neunzigjährigen Großmutter Filomena auf dem Apfelhof. Wie schon die Frauen vor ihr führt sie das Erbe ihrer Familie fort. Ihr Heimatort unweit von Meran ist ein beschauliches Fleckchen, seine Einwohner freundlich, das Leben von gegenseitigem Respekt geprägt. Doch dann kommt es zu eigenartigen Vorkommnissen auf ihren Apfelwiesen. Die Ernte, und somit ihre Existenz, steht auf dem Spiel. So geht sie auf den Vorschlag des Bürgermeisters ein und stellt ihren Hof als Drehort für einen Film zur Verfügung.
Der Regisseur entpuppt sich jedoch als gewalttätiger Säufer, und Bertl, ihr bester Freund seit Kindertagen, meldet plötzlich Besitzansprüche auf sie an. Schließlich tritt auch noch der Filmproduzent Chris Bergmann in ihr Leben, der Interesse an ihrem Hof und im Besonderen an den drei uralten Apfelbäumen vor dem Haus zu haben scheint. Weshalb interessiert er sich für die Geschichte ihrer Familie? Je näher Liesi dem attraktiven Mann kommt, umso verwirrter ist sie. Welches Geheimnis verbirgt er?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Rein menschlich gesehen konnte ihm dieses Wrack, das schon wieder an der Wodkaflasche nuckelte wie ein Neugeborenes an Mutters Brust, leidtun. Subjektiv sah die Sache jedoch ganz anders aus. Der Mann, der mit seinem Vater und dessen Partner vor Jahrzehnten einen ersten gemeinsamen Film gedreht und daher von ihnen einen, für einen Regisseur ungewöhnlichen, Vertrag mit Festanstellung erhalten hatte, kostete die Firma ein Vermögen – und erbrachte als Gegenleistung nur Probleme. Zwar war ausgerechnet dieser Film in seiner Konzeption eine absolute Neuheit und passte perfekt zu Tütkens Erfahrung, aber darauf konnte er keine Rücksicht nehmen. Er musste ihn loswerden, bevor noch größerer Schaden entstand. Sepp Gamper, der Bürgermeister, hatte ihm zwar am Telefon versichert, dass er mit Frau Thaler reden würde und die Produktionsfirma nichts zu befürchten hatte, doch es gab absolut keine Sicherheit, dass der rund um die Uhr besoffene Ummo Tütken nicht jemand anderen beleidigte oder verletzte und angezeigt wurde. Chris hatte viel Geld in das Projekt investiert und konnte nicht riskieren, dass es irgendjemand in den Sand setzte. Sollte das passieren, riskierte jeder einzelne Mitarbeiter seiner Firma den Job.
     Jetzt ließ er die Arme neben den Körper sinken, stieß sich von der Wand ab und ging auf das geblümte Sofa zu. Obwohl im Kaminzimmer kein Licht brannte und es draußen bereits dämmerte, schien er einen Schatten zu werfen, denn Ummo schaute zu ihm auf. Wenn er seine Entscheidung nicht schon getroffen gehabt hätte, dann würde er es jetzt tun. Der Gestank nach Alkohol und Schweiß, der von dem Mann ausging, erzeugte in seinem Magen eine Welle der Übelkeit.
     »Du bist entlassen, Ummo, und ab sofort freigestellt. Selbstverständlich werde ich die gesetzlich geregelten Zeiten einhalten und dir bis dahin dein Gehalt auszahlen, aber ich will dich nicht mehr sehen.«
     Tütken riss die Augen und den Mund auf, schien nach Worten zu suchen. Chris hob warnend die Hand und sprach weiter.
     »Da du offensichtlich im Moment nicht in der Lage bist, dein Zeug zusammenzupacken, kannst du heute Nacht noch hierbleiben, aber morgen Früh um acht bist du verschwunden.«
     »Das kannsch ... kannsch du nicht tun!«, lallte und stotterte das menschliche Wrack.
     »Falsch. Ich hätte es bereits tun müssen, als ich aus Amerika zurückkam und die Firma übernahm. Meine Buchprüfer waren vor dem Kauf der zweiten Hälfte der Anteile ganz klar gewesen und haben mich auf die Ursachen und Gründe der katastrophalen Bilanz hingewiesen. Eine davon warst und bist du. Leider habe ich denselben Fehler gemacht wie schon mein Vater und sein Partner in der Vergangenheit. Um der alten Zeiten willen habe ich dich behalten und mitgeschleppt, auch wenn die zwei von dir seither gedrehten Kurzfilme jeder Abgänger der Akademie zumindest gleichwertig zustande gebracht hätte.«
     »Aber den hier kann keiner außer mir drehen!«
     Plötzlich schien der Regisseur wieder nüchterner, nur das dümmlich-überhebliche Lächeln drückte etwas anderes aus.
     »Doch, Ummo, ich kann«, erwiderte Chris schneidend. »Und ich werde.«
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