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Traumhafte Wirklichkeit
Verfasser: Jutie Getzler (6)
Verlag: epubli (920)
VÖ: 31. Juli 2019
Genre: Romantische Literatur (16957)
Seiten: 420 (Kindle Edition), 432 (Taschenbuch-Version)
Themen: Los Angeles (322), Lügen (801), Träume (608), Traummänner (268)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jutie Getzler für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jutie Getzler gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Ein zarter, warmer Windstoß weht uns ins Gesicht. Vögel zwitschern in den Bäumen und die Situation erscheint mir dermaßen unwirklich und grotesk, als würde ich mich in einem Paralleluniversum befinden, in dem alles nach Plan läuft. Höchst spezifisch und persönlich kreierte, personifizierte Geschehnisse auf Abruf, wie in einem Onlineshop bestellbar. Die Landschaft mit den weiten Wiesen und Feldern, die vor uns liegt, gibt mir zudem das Gefühl in einem Rosamunde Pilcher-Film festzustecken.
     Verstohlen versuche ich, mit ihm Schritt zu halten.
     „Verdammt, es könnte alles so einfach sein.“ Er versetzt einem Kieselstein einen ordentlichen Tritt, so dass dieser in hohem Bogen in die Wiese zischt.
     „Ich weiß nicht mehr weiter. Wir waren nie zuvor örtlich und auch gefühlsmäßig weiter voneinander entfernt als in den letzten Monaten.“ Mich beschleicht das Gefühl, all das hätte er auch einem Baum anvertrauen können. Ich fühle mich ein wenig überflüssig.
     „Wo ist sie?“, werfe ich behutsam ein, um überhaupt mal etwas zu sagen. Er reagiert nicht, redet sofort weiter, als wäre ich tatsächlich nicht mehr als eine Art stummer Diener mit zwei Ohren. Ich kann von Glück sagen, dass meine Ohren angewachsen sind, ansonsten hätte ich die Befürchtung er wäre nur mit ihnen losgezogen und hätte mich glatt in meinem Zimmer vergessen. Er kommt mir vor wie ein geöffnetes Überdruckventil, das schon lange gewartet hat, endlich Dampf abzulassen zu dürfen. Zwar gibt er sich die allergrößte Mühe langsam und deutlich zu sprechen und einfache Redewendungen zu verwenden, wofür ich ihm auch unendlich dankbar bin, trotz allem muss ich mich stark konzentrieren und aufmerksam zuhören. Er sieht mich nicht an und mit einem Mal fühle ich mich regelrecht entbehrlich, wie sich eine unreife Haselnuss an einem vollbepackten Strauch reifer Nüsse fühlen muss. Verdammt, ich möchte die einzige Nuss an diesem Strauch sein.
     „Weißt du, wir dachten wir überstehen diese Trennungen auf Zeit unbeschadet. Wir hatten gehofft uns jedes Wochenende sehen zu können, aber so ist es nicht.“ Mitfühlend nicke ich ihm zu, beäuge ihn voller Anteilnahme, und da er versonnen an einem seiner Finger kaut, nutze ich die günstige Gelegenheit, um zur Abwechslung mal das Wort an mich zu reißen.
     „Warum nicht?“ Er scheint verwundert und macht große Augen.
     „Wir drehen meist auch samstags, ab und zu sogar am Sonntag“, sagt er fast vorwurfsvoll. Nach einer solchen Woche bin ich total erledigt und will nur noch eins – schlafen.“ Er seufzt traurig, steckt die Hände immer tiefer in die Hosentaschen. Die Taschenbeutel müssen aus extrem dehnbarem Gummi sein, kommt mir in den Sinn. Sie scheinen endlos in die Tiefe verlängerbar zu sein. Vermutlich eine special effects Hose, wie alles Mögliche andere beim Film ebenso kleinen Wundern gleicht.
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