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Opfer
Verfasser: Bo Svernström (1)
Verlag: Rowohlt (1501)
VÖ: 23. Juli 2019
Genre: Kriminalroman (6737) und Thriller (6129)
Seiten: 592
Themen: Folter (115), Kommissare (1691), Mord (5251), Mordkommission (159), Opfer (184), Rache (1766), Reporter (246), Schweden (359), Stockholm (113)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Opfer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 18. Oktober 2019 um 19:43 Uhr (Schulnote 1):
» Gekonnt konstruiert und einfühlsam beschrieben

Bei diesem Buch war ich zunächst ganz sicher einen normalen Thriller vor mir zu haben, auch wenn mit dem ersten Opfer, das sich plötzlich als doch nicht tot herausstellte, ein interessanter und düsterer Twist drin war. Im Verlauf des Buches habe ich aber den Autor wirklich zu schätzen gelernt, mein Respekt für ihn ist gewachsen. Das Buch ist alles andere als Durchschnitt, es enthält einige hochspannende und gekonnt in Szene gesetzte Charaktere.

Da das Opfer eigentlich selbst ein Täter ist und alles in allem wenig Mitleid verdient hat, ist von Anfang an klar, dass es im Buch auch um Gerechtigkeit und Selbstjustiz gehen muss. Das ist tatsächlich auch der Fall, geschieht aber nicht auf plumpe Weise, sondern ganz subtil. Man kann kaum anders als mit dem Täter mitzufühlen und lernt ihn auch auf eine ganz besondere Art kennen. Die privaten Probleme der Ermittler sind mir dagegen überhaupt nicht nahegegangen und haben eher ein wenig von der Handlung abgelenkt.

Ein Hinweis noch (und eine Warnung): Dieses Buch enthält explizite und widerliche Beschreibungen von Gewalt, ohne allerdings den Eindruck zu erwecken, dass der Autor einfach nur schockieren wollte. Der überhaupt nicht plumpe, sondern durchdachte Einsatz von Gewalt bringt den Thriller an einer Stelle schon fast dem Horror-Genre nahe. Ich stehe im Allgemeinen Vergewaltigung als Stilmittel oder Werkzeug zur Charakterentwicklung in den Medien sehr kritisch gegenüber, weil sie inflationär und unreflektiert benutzt wird, muss aber zugeben, dass "Opfer" hier eine Ausnahme darstellt und der Autor sich auch diesen Punkt sehr genau überlegt hat.

Der letzte große "Schock" und viele kleinere Wendungen waren für mich zwar vorhersehbar, der Autor hat aber auch einen Red Herring sehr gekonnt gelegt und das Ende hat mir so gut gefallen, dass ich insgesamt doch eine Eins geben möchte.«
  13      0        – geschrieben von Favourite trash - favourite treasure
Kommentar vom 18. August 2019 um 21:14 Uhr:
» Erschauender, ungewöhnlich guter Thriller mit ermittelnder Journalistin und lebendes Opfer

Was einem hier erwartet ist anders. Anders als das was ich bisher gelesen habe. Gleichzeitig ziemlich grausam, schockierend und am Ende sehr unterwartet, anders eben.

Die Geschichte spielt sich in Stockholm und dem Umland ab. Zuerst bekommt man Einblicke des Mörders der gerade sein Opfer ausgesucht hat und dann wird auf die Sichtweise der Polizei gesprungen. Die ein Opfer gefunden haben und zu ermitteln beginnen. Diese Perspektivenwechsel sind sehr entscheidend und machen diesen Thriller für mich zu etwas besonderem.

Eigentlich ein ganz normaler Tatort der vorgefunden wird, die ganz normale Routine die zu laufen beginnt. Gut der Tatort ist grausam und schockierend aber das man mitten in der Routine feststellen muss, das es sich hier um eine noch lebende Person handelt, das hat wohl auch noch niemand so gesehen. War das nun Absicht oder ein versehen des Mörders, das Opfer nicht nur verstümmelt sondern noch lebend zu wissen ?

Als ein weiteres Opfer gefunden wird, wird klar, der Täter bestraft seine Opfer für dessen vorherigen Taten. Das ermittelnde Team rund um Kommissar Carl Edson arbeitet auf Hochtouren im den Täter zu finden. Gerade bei solchen Morden, stürzt sich die Presse auch immer auf diese Fälle. Auch hier ist das der Fall Die Journalistin Alexandra Begtsson setzt den Ermittler da zusätzlich unter Druck.

Bei der Hälfte des Buches dreht sich die Erzählweise und man erfährt die Beweggründe des Täters aus der Ich-Perspektive. Was am Ende jedoch herauskommt, hat mich dann doch sehr schockiert. Auch wenn man ein paar Sachen erahnen kann, war es für mich am Ende doch so, das ich nicht mehr wusste für wen ich jetzt eigentlich Verständnis haben soll.

Wer gehört zu den Guten, wer zu den bösen und genau das macht diesen Thriller zu etwas besonderem und ist eben anders. Täter oder doch Opfer, Opfer oder Täter ? Wer soll für was bestraft werden und ist die Art und Weise der Bestrafung gerechtfertigt ?

Mir hat dieser Thriller sehr gefallen und ich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen. Am besten macht ihr Euch selber ein Bild davon und lässt Euch in dieses Konstrukt das der Autor geschaffen hat ein. Was mir auch immer gut gefällt ist, wenn man über die Hauptpersonen im Buch etwas mehr erfährt, auch hier schafft der Autor einen guten Mix. Edson und Begtsson´s Privatleben kommt nicht zu kurz.

Der Titel “Opfer” zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Thriller. Auch der Einband des Buches macht Lust diesen Thriller zu lesen und die Farbe rot mit den Wolken - spiegelt den Inhalt dieses Thriller gekonnt wieder. Was mir auch gut gefallen hat, waren die kurzen Kapitel.

Ein sehr gelungen Debüt das dem Autor gelungen ist. Sehr kurzweilig und schnell zu lesen. Ich würde eine Fortsetzung dieses ungewöhnlichen Duos durchaus begrüßen. Den hier bietet gerade das Ende noch so einiges an Stoff an. Ich vergebe hierfür sehr gerne 5 von 5 Sternen.«
  16      0        – geschrieben von chris_ma8
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