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Seday Academy 8 - Verfolgte der Vergangenheit
Verfasser: Karin Kratt (10)
Verlag: Dark Diamonds (149)
VÖ: 25. Juli 2019
Genre: Fantasy (9784), Jugendliteratur (5828) und Romantische Literatur (16957)
Seiten: 384
Themen: Akademie (170), Mentoren (18), Mission (553), Suche (926)
Reihe: Seday Academy (8)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karin Kratt für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karin Kratt gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Auszug aus Kapitel 1


Ein schmales Rinnsal Blut sickerte aus dem Schnitt an Xyens Hals. Er fuhr herum, starrte ungläubig auf den glatzköpfigen, bulligen Seday, der vor seinen Augen zusammenbrach und dessen Stirn von einem tiefen Krater verunstaltet wurde. Donald.
     Jener Mann, der ihn und seine Begleiter bereits beim Betreten der Katakomben unter Sing Sing am liebsten tot gesehen hätte. Zu diesem Zeitpunkt war Donald jedoch von einer stählernen Zellentür und einem Häftlingsayaro von seinem innigen Wunsch abgehalten worden, jedes Mitglied seiner Organisation abzuschlachten.
     Callan und Jay vermuteten, eine neuartige EMP-Waffe wäre daran schuld, dass die ausgeklügelten Sicherheitssysteme oder überhaupt jegliche Art von Technik in dem berühmt berüchtigten Hochsicherheitsgefängnis fünfzig Kilometer nördlich von New York City nicht mehr funktionierten.
     Dieser Ort, wo Xyen auf den Befehl seines Anführers hin eine simple Befragung hatte durchführen sollen, beherbergte oberirdisch menschliche Gefangene und wurde unterirdisch schon seit Jahrzehnten für Seday-Verbrecher genutzt.
     Die heutige Nacht hatte – wie so viele simple Vorhaben in jüngster Zeit – eine verhängnisvolle Wendung genommen: Der Ausfall der Technik hatte einen brutalen Gefangenenaufstand ausgelöst, bei dem bereits ein Wärter namens Nic schwer verletzt worden war und ein weiterer Wärter höchstwahrscheinlich in großer Gefahr schwebte.
     Das alles ist Zachriels Werk!, hämmerte es unaufhörlich in Xyens Schädel. Er neigte keineswegs zu vorschnellen Schlussfolgerungen, aber in Verbindung mit Craven Dantes düsteren Worten – demjenigen Insassen, dessen emotionalen Zustand er hatte beurteilen sollen und der sich vor wenigen Augenblicken selbst getötet hatte – war die Wahrscheinlichkeit doch sehr hoch, dass Cey mit ihrer düsteren Vorahnung richtiggelegen hatte.
     Cey hatte ihn nicht zum Gefängnis fahren lassen wollen, das war ihr mehr als deutlich anzumerken gewesen. Trotzdem hatte sie sich nicht gegen Tajynos Anweisung ausgesprochen. Sie hatte allerdings darauf bestanden, Xyen fast alle seiner Männer mitzugeben, während sie lediglich mit Lee und vier ihrer Schatten sowie ihren Brüdern eine bunt gewürfelte Einsatztruppe unter Kontrolle halten musste. Wächter, Dämonen, menschliche FBI-Agents, Hunters USF-Team – sie alle sollten dabei helfen, den führenden Kopf des New Yorker Schwarzmarkthandels, Máximo Quiros, zu eliminieren und dadurch Zachriel einen möglichen wichtigen Versorgungsweg abzuschneiden.
     Da sein vermeintlich ungefährlicherer Part schon zu einem solch verheerenden Tumult ausgeartet war, wollte Xyen sich lieber nicht zu genau ausmalen, welcher Bedrohung Cey und ihre Freunde gerade ausgesetzt waren. Aber das warnende Gefühl in seinem Inneren, so schnell wie möglich wieder zu der jungen, einzigartigen J’ajal zu stoßen, die er über alles liebte, wurde drängender und drängender.
     Ihr werdet alle sterben! Der Schlüssel wird zerbrechen!
     Xyen verscheuchte Cravens verstörendes Mantra aus seinen Gedanken und warf einen raschen Blick über die Schulter in den Meditationsraum, in dem Nathan noch immer mit weit aufgerissenen Augen neben Cravens Leichnam kniete. Dann wandte er sich wieder den beiden Gestalten zu, die nicht weit von ihm entfernt im Flur standen.
     Von Landon, der ihm und Nathan den Rücken hätte freihalten sollen, war keine Spur zu entdecken. Er hatte ihm nicht das Leben gerettet, hatte Donald nicht mit einem einzigen gezielten Schuss niedergestreckt, als er und Nathan sich von Cravens Selbstmord zu sehr hatten ablenken lassen, um noch auf ihre Umgebung zu achten.
     Freilich hätte Donald gar nicht mehr bei Bewusstsein sein dürfen, denn das Seday’sche Sicherheitspersonal von Sing Sing hatte schon vor etlichen Minuten manuell bedienbare Ventile geöffnet, um die Katakomben mit einem Betäubungsgas zu fluten. Und Donald trug keine Atemschutzmaske wie Xyen selbst oder Nathan oder die beiden Neuankömmlinge, aber er hatte denselben Trick angewandt wie auch Craven – er hatte in einen mit Luft gefüllten Müllbeutel geatmet, in welcher die Konzentration des Narkotikums noch recht gering gewesen sein musste.
     Der Beutel lag nun am Boden, dicht neben den ausgefahrenen, rot verfärbten Krallen von Donalds rechter Hand.
     »Okadias. Resic.« Xyen spürte weder die Präsenz des ziegenbärtigen Hayran-Anführers, der für keine einzige Sekunde den Blick von ihm nahm, noch die seines dunkelhaarigen Schützlings. Erst als er die beiden so betrachtete, wie Cey es ihm bei zahllosen Getarnte-Präsenz-Suchtrainings beigebracht hatte, nahm er ein schwaches Flimmern wahr.
     Okadias reagierte weder auf die intensive Musterung noch auf die knappe Begrüßung.
     »Was hältst du von einer kleinen Tragödie?«, erkundigte er sich stattdessen bei Resic und seine dunkelgrauen Augen blitzten freudig auf. »Ich erschieß schnell noch diesen trotteligen Seday und wir schieben das irgendeinem Häftling in die Schuhe?«
     »Mich wirst du dann aber ebenfalls erschießen müssen!«
     Aus den Augenwinkeln registrierte Xyen, wie Nathan, ohne zu zögern, neben ihn trat. Sein Stellvertreter war nicht mehr länger schockiert, sondern unglaublich wütend. Wegen der verpassten Chance, genauere Informationen von Craven zu Cey zu erhalten, Donalds überraschendem Angriff, Okadias Worten oder höchstwahrscheinlich allem zusammen.
     Rotschwarze Schlieren trübten Nathans Aura und Xyen streckte rasch die Hand aus, um seinen Freund bei Bedarf zurückhalten zu können. Sich auf einen bewaffneten Hayran zu stürzen, war keine sehr empfehlenswerte Taktik, um sich abzureagieren.
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