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Die geheime Mission des Kardinals
Verfasser: Rafik Schami (5)
Verlag: Hanser (444)
VÖ: 22. Juli 2019
Genre: Kriminalroman (6274)
Seiten: 432
Themen: Aberglaube (29), Damaskus (10), Ermittlungen (1019), Glaube (116), Islamismus (32), Kardinäle (26), Kommissare (1519), Leichen (1659), Mission (560), Mord (4909), Syrien (53)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. September 2019 um 0:03 Uhr (Schulnote 3):
» Die geheime Mission des Kardinals, Roman von Rafik Schami, 432 Seiten, erschienen im Hanser Verlag.
Ein italienischer Kardinal, eine geheime Mission, ein Mord in Damaskus
An der italienischen Botschaft in Damaskus wird ein Fass angeliefert, beim Öffnen des Fasses ergibt sich eine grausige Entdeckung, darin befindet sich die in Olivenöl eingelegte Leiche eines von Rom nach Syrien entsandten Kardinals. Kommissar Barudi der kurz vor seiner Pensionierung steht, ermittelt. An seiner Seite der aus Italien angeforderte Kollege Commissario Mancini. Die beiden ermitteln zusammen und werden Freunde, ob sie das Geheimnis um den Tod des Kardinals lösen können, schildert dieses Buch.
Der Plot klingt nach Krimi doch der Autor Rafik Schami erzählt viel mehr. Das Buch ist ein Porträt der syrischen Gesellschaft am Rande des bevorstehenden Bürgerkriegs, die Beschreibung einer beginnenden Männerfreundschaft, eine Liebes- und Lebensgeschichte.
Schamis Erzählungen gehen nie den direkten Weg, sie führen über Umleitungen, Seitenstraßen und Sackgassen ans Ziel. Die Liebesgeschichte Barudis mit der Nachbarin ist ein Beispiel, seitenlang beschreiben Tagebucheinträge über seine schon früh verstorbenen Frau, die grenzenlose Liebe und die immerwährende Sehnsucht, seine Einsamkeit. Und plötzlich zaubert der Autor eine, für den Fall völlig unnötige Liebesgeschichte mit der Nachbarin Nariman aus dem Hut.
Mit der Lektüre des Buches habe ich mich schwergetan, eigentlich bin ich anhand der Leseprobe von einem spannenden Kriminalfall ausgegangen. Doch die eigentliche Geschichte handelt von der Kritik an der Regierung, von Clan-Wirtschaft, von korrupten Beamten, von Wunderheilern, Aberglauben und dem damit verbundenen Schwindel. Von mafiösen Strukturen bis in die höchste Kirchenhierarchie. Die Freundschaft mit dem italienischen Commissario, der perfekt arabisch spricht, dagegen, hat mir gefallen. Mancini teilt mit Barudi so manches. Die Liebe zu starkem Kaffee mit Kardamom, zu Falafel und auch die kritische Einstellung gegenüber der jeweiligen Regierung. Die beiden teilen sich nicht nur die Ermittlungen sondern erzählen sich auch aus ihrem Leben. Mancini und Barudi sind beide höchst sympathische Figuren, sie agieren authentisch und nachvollziehbar. Die Vielzahl der Charaktere hat mir die Lektüre jedenfalls erschwert. Dieses Buch flüssig zu lesen ist schier unmöglich solange lese ich i. d. R. an keinem Buch, ich konnte es auch aus der Hand legen und ein paar Tage später erst weiterlesen. Immer wieder habe ich beim Lesen den Faden verloren und musste zurückblättern. Interessant war es, ja, aber nicht besonders spannend. Auch die Auflösung des Falles war kompliziert und für mich unbefriedigend, am Ende war ich so frustriert wie Barudi.
Ein Gesellschaftroman mit kriminalistischem Hintergrund. Eine Empfehlung von mir, hauptsächlich für die Fans des Autors und Note 3«
  15      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 12. September 2019 um 11:16 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Als die italienische Botschaft in Damaskus ein Ölfass geliefert bekommt, ist die Verwunderung groß. Noch größer ist das Entsetzen als beim Öffnen eine Leiche darin gefunden wird. Wer hat den Kardinal umgebracht und warum? Und warum wurde das Fass an die Botschaft geliefert?
Meine Meinung:
Auch wenn man nach dem Klappentext meinen könnte, dass es sich um einen Krimi handeln würde ist dieses Buch weit mehr als das. Es ist ein Roman der ein Sittenbild zeichnet, dass in Syrien vor der großen Flüchtlingskatastrophe spielt. Natürlich hat es auch Krimi-Elemente, aber die waren tatsächlich eher nebensächlich. Viel interessanter war das ganze drumherum. Ich fand, dass das Buch einen ungeheuren Sorg entwickelte und man einfach mehr lesen wollte. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Die Tagebucheinträge geben dem Ganzen noch so einen persönlichen Touch, der mir richtig gut gefallen hat.
Fazit:
Ein besonderer Roman«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 27. Juli 2019 um 8:10 Uhr (Schulnote 1):
» Wer gegen das Unrecht kämpft, wird sich nie langweilen.
Kommissar Barudi steht kurz vor seiner Pensionierung. Da bekommt er einen neuen Fall auf den Tisch: 2010 erhält die italienische Botschaft in Damaskus eine Olivenöl-Lieferung. Doch in dem Fass befindet sich der Leichnam eines Kardinals. Um die Beziehungen zu Italien nicht zu gefährden und die delikaten Ermittlungen voranzutreiben, bekommt Barudi Unterstützung von einem italienischen Kollegen, Commissario Marco Mancini. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder – und unternehmen dabei eine eindrucksvolle Reise durch ein Syrien, das vom Bürgerkrieg noch nicht gebeutelt ist.
Dieser auf dem Fundament eines Kriminalfalls stehende Gesellschaftsroman aus der Feder von Rafik Schami ist im Juli 2019 bei Hanser erschienen und umfasst 432 Seiten.
Zu Recht zählt Rafik Schami zu den großen zeitgenössischen, deutschsprachigen Autoren. In diesem Roman beweist er sein Vermögen, mit bildhafter Sprache, poetischen Elementen und teils salopper Ausdrucksweise umzugehen und darüber hinaus hieraus ein in sich stimmiges, mitreißendes Werk zu konstruieren. Auch Humor kommt in diesem Roman nicht zu kurz, wenn Barudi z.B. Mancini auf die Stirn küsst und sagt: „Gesegnet sie die Milch deiner Mutter. Sie hat ihren Zweck erfüllt.“ Insgesamt legt hier Schami ein abwechslungsreich zu lesendes und gleichzeitig lehrreiches Buch vor.
Gemeinsam mit seinem italienischen Gefährten durchreist der Syrer ein Land, das den meisten Deutschen eher unbekannt sein dürfte. Gerade dieses macht einen großen Teil des Reizes dieses Romans aus. Man lernt große Städte wie Damaskus kennen, die fast schon europäisch wirken, findet sich wenig später in kleinen Dörfern wieder, deren Bevölkerung eher naiv und ungebildet erschient, und ist schließlich mit den Kommissaren zu Gast in einem Islamisten-Lager. Genau so bunt wie das Land sind auch seine Bewohner. Doch gerade Letzteres führt immer wieder zu Problemen. Insbesondere anhand des christlichen-syrischen Polizisten wird ersichtlich, welchen Einfluss religiöse Strömungen auf die syrische Gesellschaft haben.
Doch nicht nur die Religion erschwert die Arbeit der Kommissare. Was nicht verwundert, hier aber klar und deutlich zu Tage tritt: Der Geheimdienst hat seine Augen überall, Beziehungen zählen mehr als Können, politisches Kalkül steht über jeder Gerechtigkeit. So überrascht es nicht, dass am Ende der intelligent konstruierte Kriminalfall zwar aufgelöst wird, sich für Barudi aber als Niederlage erweist.
Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Neben dem Erzähler in der dritten Person geben Barudis Tagebucheinträge einen guten Einblick in seine eigene Entwicklung, seine persönliche Sicht auf die Gesellschaft und nicht zuletzt in seine Einsichten in das Kriminalgeschehen. In Dialogen insbesondere mit Mancini, die einen großen Raum in diesem Werk einnehmen, werden Gesellschaft, Land und Verbrechen ebenfalls kommentiert und charakterisiert.
Das Cover mit seiner arabischen Kalligrafie ist ein echter Hingucker und war auch das Erste, was mich dazu veranlasst hat, mir dieses Buch genauer anzuschauen. Die Hardcover-Ausgabe mit Lesebändchen ist hochwertig.
Alles in allem hat Rafik Schami mit seinem Roman ein buntes Kaleidoskop der syrischen Gesellschaft geschaffen – verpackt in einen spannenden Kriminalfall. Ein Buch, das ich allen, die einmal etwas mehr über die syrische Gesellschaft erfahren und dabei mit Niveau unterhalten werden möchten, nur wärmstens empfehlen kann.«
  14      0        – geschrieben von ElisabethB.
Kommentar vom 24. Juli 2019 um 13:14 Uhr:
» Von didi2256
"Die geheime Mission des Kardinals" von Rafik Schami beschreibt in diesem Buch die Ermordung eines italienischen Kardinals, der in Syrien, in der italienischen Botschaft in einem Fass Olivenöl eingelegt, abgeliefert wird.
Kommisar Barudi steht kurz vor seiner Rente und ermittelt in diesem Fall. Sehr skuril das Ganze, sodass ein Kollege aus Italien hinzugezogen wird. Barudi und Kommisar Mancini verstehen sich auf Anhieb und versuchen nun herauszufinden, warum der Kardinal auf geheime Mission in Syrien unterwegs war.
Eigentliches Hauptthema, der Mord am Kardinal, wird sehr galant in einen Roman verpackt.

Die Charakter kommen glaubhaft rüber und der etwas andere, sehr angenehme, poetische, vornehme Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Der Autor nimmt uns mit in ein anderes Syrien, das mit dem Heute nicht zu vergleichen ist. Der Leser erfährt sehr viel über das Land und kann sich bildlich hinein versetzen. Immer wieder erfahren wir Einzelheiten über das bisherige Leben der Protagonisten, das aber nicht vom eigentlichen Geschehen, dem Mord, ablenkt. Ein leichter Spannungsbogen zieht sich durch das ganze Buch.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Wer gerne mal einen entspannten Krimi, mit viel Unterhaltung lesen möchte, ist hier genau richtig.
Deswegen von mir gerne 5 Sterne«
  12      0        – geschrieben von Rezitine
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